Reiseführer 'Sehenswertes im Kanton Uri'
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Im Herzen der Zentralschweiz, zwischen dem mediterran anmutenden Vierwaldstättersee und den ewigen Gletschern des Gotthardmassivs, liegt der traditionsreiche Kanton Uri – eine Region, in der Natur, Geschichte und Legende auf einzigartige Weise verschmelzen. Die Hauptstadt Altdorf gilt als kulturelles Zentrum und ist untrennbar mit der berühmten Wilhelm-Tell-Sage verbunden. Das klassizistische Tellspielhaus und das imposante Telldenkmal erinnern an den Schweizer Nationalhelden und machen die Geschichte des Freiheitskampfes lebendig. In Altdorf und Umgebung begegnet man an vielen Orten der Vergangenheit des Landes und ihrer mythischen Wurzeln. Von großer historischer und spiritueller Bedeutung sind die drei Klöster des Kantons: das Benediktinerinnenkloster St. Lazarus in Seedorf, das Frauenkloster St. Karl sowie das Kulturkloster in Altdorf, das älteste seiner Art in der Schweiz aus dem Jahr 1581. Das Kloster St. Lazarus ist das einzige, in dem bis heute Ordensschwestern leben und die jahrhundertealte monastische Tradition bewahren. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Uris ist die Teufelsbrücke über die wilde Schöllenenschlucht. Die heutige Brücke wurde 1828 bis 1830 erbaut und ersetzt die sagenumwobene mittelalterliche „Stiebende Brücke“ von 1303. Der Blick in die tosende Schlucht ist ebenso spektakulär wie ehrfurchtgebietend und vermittelt die ganze Kraft der alpinen Natur. Neben diesen geschichtsträchtigen Orten beeindruckt Uri durch seine grandiose Bergwelt. Die Pässe Furka und Susten zählen zu den schönsten Hochrouten der Schweiz und eröffnen unvergessliche Panoramablicke auf schneebedeckte Gipfel, wilde Täler und glitzernde Gletscher. Die nostalgische Dampfbahn Furka-Bergstrecke führt Besucher in gemächlichem Tempo durch diese atemberaubende Landschaft – eine Reise, die Zeitgeschichte und Naturerlebnis vereint. Der Kanton Uri ist ein Stück gelebte Schweizer Geschichte, eingebettet in eine Kulisse aus schroffen Bergen, tiefen Tälern und stillen Seen. Wer die Ursprünge der Schweiz verstehen möchte, findet hier das Herz ihres mythologisch-historischen Erbes. (c)WV
Weitere Tipps und Bilder zur Region im Reiseführer 'Sehenswerte Region Luzern - Zentralschweiz'
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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Reiseführer Kanton Uri - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
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Reiseführer 'Sehenswertes in Altdorf - Kanton Uri'
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Altdorf, die charmante Hauptstadt des Kantons Uri, liegt eingebettet in ein weites Tal am Fuß mächtiger Alpen und gilt als Wiege der Schweizer Freiheit. Die historische Altstadt beeindruckt durch ihre liebevoll erhaltenen Gebäude und ihre authentische Atmosphäre, die Besucher in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt. Der Marktplatz ist untrennbar mit der Legende des Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell verbunden – hier soll sich der berühmte Apfelschuss ereignet haben. Das imposante Telldenkmal, 1895 errichtet, erinnert an dieses historische Ereignis und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Schweiz. Das klassizistische Tellspielhaus, in dem seit 1912 regelmäßig Theateraufführungen zur Tell-Saga stattfinden, verleiht der Stadt eine kulturelle Bedeutung, die weit über die Region hinausreicht. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das prachtvolle Rathaus mit seiner eindrucksvollen Fassade, der mittelalterliche Stadtturm sowie das historische Fremdenspital, das Zeugnis einer langen Tradition der Gastfreundschaft ist. Ein besonderes Kleinod ist das Zeughaus, das durch seine authentische Bauweise und seine geschichtsträchtige Atmosphäre besticht. Spirituelle Ruhe findet man im ältesten Kapuzinerkloster der Schweiz, das hoch über der Stadt thront und mit seiner stillen Schönheit zum Verweilen einlädt. Die Pfarrkirche und die Ölbergkapelle im Kirchbezirk ergänzen das sakrale Erbe der Stadt. Für Naturliebhaber bietet sich der Eggberge als Ausflugsziel an – ein sonniges Hochplateau, das mit einer Luftseilbahn erreichbar ist und spektakuläre Ausblicke auf die Urner Bergwelt bietet. Altdorf vereint Kultur, Geschichte und Natur auf harmonische Weise und lädt Besucher ein, die Ursprünge der Schweizer Identität in einer Umgebung von zeitloser Schönheit zu entdecken. (c)WV
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Tellgassse 8, 6460 Altdorf, Tel +41-41.874.80.80, info@schwarzer-loewen.ch, www.schwarzer-loewen.ch |
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Restaurante Lehnhof - das Wirtshaus in Altdorf Lehnplatz 18, 6460 Altdorf, gruezi@lehnhof-altdorf.ch www.lehnhof-altdorf.ch |
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Reiseführer 'Sehenswertes in Andermatt - Kanton Uri
Reiseführer 'Sehenswertes in Andermatt - Kanton Uri
Andermatt, im Herzen der Schweizer Alpen auf etwa 1440 Metern Höhe gelegen, gehört zum Kanton Uri und befindet sich am nördlichen Zugang zum Gotthardpass, einem der bedeutendsten historischen Alpenübergänge Europas. Seine strategische Lage machte den Ort seit dem Mittelalter zu einem wichtigen Handels- und Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa. Bereits im 13. Jahrhundert wurde Andermatt urkundlich erwähnt, und im Laufe der Jahrhunderte wurde das Tal mehrfach von Naturkatastrophen wie Lawinen und Bränden heimgesucht, was die dichte Bauweise und die geschichtliche Resilienz der Siedlung erklärt. Die Sehenswürdigkeiten von Andermatt zeugen von seiner reichen kulturellen und strategischen Vergangenheit. Das Talmuseum befindet sich in einem charakteristischen Haus mit traditionellen Fassadenelementen und dokumentiert anhand von Objekten und Fotografien das Alltagsleben, das Handwerk und die bewegte Geschichte des Hochtals. Die barocke Mariahilf-Kapelle mit ihrer Zwiebelturmhaube und Stuckverzierungen wurde 1735 errichtet und dient seitdem als Ort der Andacht und des Dankes. Die Pfarrkirche St. Michael, erbaut zwischen 1602 und 1607, wurde mehrfach umgestaltet und birgt ein spätgotisches Kruzifix sowie ein eindrucksvolles Deckengemälde. Besonders eindrucksvoll ist die Schöllenenschlucht mit ihren dramatischen Felsformationen, durch die sich die Reuss in schäumenden Kaskaden ihren Weg bahnt. Die sagenumwobene Teufelsbrücke, die diesen Fluss überquert, wurde mehrfach erneuert und zählt zu den bedeutendsten historischen Brücken der Schweiz. Unmittelbar daneben erinnert das Suworow-Denkmal an den Übergang der russischen Armee unter General Alexander Suworow im Jahr 1799 während der Koalitionskriege, ein Ereignis von europäischer Tragweite. Die Landschaft um Andermatt ist geprägt von Hochmooren, alpinen Matten und kargen Felswänden und bietet mit dem Gottardo-Wanderweg ein besonderes Erlebnis für Wanderer. Dieser Weg verläuft entlang der historischen Gotthardbahnstrecke, vorbei an Viadukten, Kehrtunneln und alten Stationsgebäuden, die von der meisterhaften Baukunst des späten 19. Jahrhunderts zeugen. Die Flora der Region reicht von alpinen Zwergsträuchern über seltene Blütenpflanzen bis hin zu Lärchen- und Arvenwäldern in den tiefer gelegenen Abschnitten. Andermatt bietet so eine harmonische Verbindung aus hochalpiner Natur, geschichtsträchtigen Monumenten und architektonischem Erbe, die den Ort zu einem faszinierenden Ziel für Kulturinteressierte und Naturliebhaber macht. (c)WV
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Reiseführer Mythos Gotthard
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Reiseführer-Bahnreiseführer 'Glacier Express'
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Hotel 3 Könige & Post in Andermatt Gotthardstr. 69, CH-6490 Andermatt, Tel. +41(0)41-887.00.01 |
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Flüelen - Kanton Uri - Schweiz
Flüelen, malerisch am südlichen Ende des Urnersees gelegen, ist ein traditionsreicher Ort, der Geschichte, Kultur und Natur in harmonischer Weise vereint. Als einst wichtiger Umschlagplatz an der historischen Gotthardroute spielte Flüelen über Jahrhunderte eine zentrale Rolle im Handelsverkehr zwischen Nord und Süd. Bereits 1313 wird eine Zollstation erwähnt, die den regen Warenverkehr am See kontrollierte und den Ort zu einem bedeutenden Knotenpunkt machte. Wahrzeichen von Flüelen ist das Schloss Rudenz, ein imposanter Wehrturm aus dem frühen 13. Jahrhundert, der ursprünglich als Reichszollstätte und zur Sicherung der Gotthardstraße diente. Das Bauwerk, auf einer kleinen Anhöhe über dem Ort gelegen, beeindruckt durch seine markante Architektur und seine strategische Lage, die einen weiten Blick über See und Tal erlaubt. Die religiösen Bauten von Flüelen spiegeln die kulturelle Vielfalt und Entwicklung der Region wider. Die Alte Kirche St. Georg, mit ihrer bewegten Geschichte, beherbergt heute eine außergewöhnliche Ausstellung kostbarer Bergkristalle aus der Umgebung – ein faszinierendes Zusammenspiel von Natur und Kultur. Die neuere Pfarrkirche aus dem Jahr 1912 zeigt mit ihrem modernen Baustil den Wandel der Zeit und ergänzt das historische Ortsbild harmonisch. Umgeben von eindrucksvollen Bergmassiven und der sanften Weite des Urnersees lädt Flüelen zu Entspannung und Entdeckung gleichermaßen ein. Spaziergänge entlang des Seeufers, Bootsfahrten und die Nähe zu den Alpen machen den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur und zu historischen Stätten des Kantons Uri. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes am Furkapss - Kanton Uri
Reiseführer 'Sehenswertes am Furkapss - Kanton Uri
Der Furkapass, auf 2429 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, gehört zu den eindrucksvollsten Alpenübergängen der Schweiz und verbindet das Urserental im Kanton Uri mit dem Goms im Wallis. Diese spektakuläre Passstraße markiert die Europäische Wasserscheide und trennt die Flusssysteme von Rhein und Rhone – damit auch die Einzugsgebiete von Nordsee und Mittelmeer. Seit Jahrhunderten spielt der Furkapass eine bedeutende Rolle im Verkehr über die Alpen. Schon in römischer Zeit wurde er als Handelsroute genutzt, und im Mittelalter gewann er zunehmend an Bedeutung für den Warenverkehr zwischen Nord und Süd. Zwischen 1864 und 1866 wurde die moderne Passstraße angelegt, die seither Reisende mit ihren weiten Kurven, steilen Anstiegen und atemberaubenden Panoramen begeistert. Von Hospental nach Oberwald führt die Straße durch eine der großartigsten Hochgebirgslandschaften Europas, vorbei an schneebedeckten Gipfeln, tiefen Tälern und glitzernden Gletschern. Ein besonderes Erlebnis bietet die historische Dampfbahn Furka-Bergstrecke, die auf der alten Trasse der ehemaligen Furka-Oberalp-Bahn verläuft. Seit 1992 verkehren wieder liebevoll restaurierte Dampflokomotiven auf dieser legendären Strecke zwischen Realp und Oberwald. Die Fahrt über Viadukte, durch Tunnel und entlang des Rhonegletschers ist eine nostalgische Zeitreise durch die Bergwelt. Der wintersichere Furka-Basistunnel, 1982 eröffnet, sichert die ganzjährige Verbindung zwischen den Kantonen Uri und Wallis, während die Bergstrecke im Sommer als Museumsbahn betrieben wird. Auch die Filmgeschichte hat dem Furkapass einen besonderen Platz eingeräumt – unvergessen sind die Szenen aus dem James-Bond-Film Goldfinger (1964), die vor der eindrucksvollen Kulisse des Passes gedreht wurden. Heute gilt der Furkapass als Symbol für technische Meisterleistung und natürliche Schönheit. Eine Fahrt über den Pass ist nicht nur eine Reise durch die majestätische Alpenwelt, sondern auch eine Begegnung mit der Geschichte der Mobilität in der Schweiz – spektakulär, eindrucksvoll und unvergesslich. (c)WV
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Reiseführer Dampfbahn Furkabergstrecke*** - Kanton Uri - Schweiz
Reiseführer Dampfbahn Furkabergstrecke*** - Kanton Uri - Schweiz
Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke ist eine der eindrucksvollsten Museumsbahnen der Schweiz und verläuft auf einer historischen Trasse der ehemaligen Furka-Oberalp-Bahn zwischen Realp im Kanton Uri und Oberwald im Wallis. Die Strecke quert das hochalpine Furkagebiet und folgt dabei einer spektakulären Linienführung durch Gletscherlandschaften, enge Felsdurchbrüche und über steile Rampen mit Zahnstangenantrieb. Ursprünglich wurde der Abschnitt als Teil der Verbindung Brig–Disentis zwischen 1911 und 1926 in Etappen errichtet, wobei der Scheiteltunnel bei der Station Furka in 2163 Metern Höhe eine besondere technische Leistung darstellt. Der Tunnel diente einst als saisonal befahrbare Verbindung und wurde 1982 durch den ganzjährig nutzbaren Furka-Basistunnel ersetzt, woraufhin die Bergstrecke stillgelegt wurde. In einer beispielhaften Rettungsaktion formierte sich der Verein Furka-Bergstrecke, der ab den späten 1980er-Jahren den Wiederaufbau der rund 17 Kilometer langen Strecke mit großem ehrenamtlichem Einsatz betrieb. 1992 konnte der erste Abschnitt Realp–Tiefenbach wieder in Betrieb genommen werden, weitere Etappen folgten bis zur vollständigen Wiedereröffnung der Gesamtstrecke im Jahr 2010. Heute verkehren auf der Linie historische Zahnrad-Dampflokomotiven, darunter auch zwei Maschinen aus vietnamesischem Staatsdienst, die ursprünglich in den 1920er-Jahren für die FO gebaut und später durch den Verein zurückgeholt und restauriert wurden. Ein herausragendes Ingenieurbauwerk ist die rekonstruierte Steffenbachbrücke, eine klappbare Fachwerkbrücke, die im Winter dem Lawinendruck entzogen werden kann und im Frühjahr wieder aufgebaut wird – ein einzigartiges Beispiel adaptiver Bahntechnik im Hochgebirge. Der Furkascheiteltunnel selbst, mit seiner ursprünglichen Röhrenstruktur und minimaler Sicherheitsausstattung, vermittelt authentisch die Bedingungen des frühen Bahnbetriebs auf über 2100 Metern. Die gesamte Strecke verläuft entlang der alten Trasse durch Stationen wie Tiefenbach, Furka, Muttbach-Belvédère und Gletsch, wo einst luxuriöse Grandhotels die Reisenden empfingen. Die Fahrt auf der Dampfbahn Furka-Bergstrecke bietet nicht nur eindrucksvolle Ausblicke auf den Rhônegletscher und das umliegende Gebirge, sondern auch eine Zeitreise in die Epoche der alpinen Pionierbahnen. Die Lokomotiven, Wagen und Betriebsanlagen werden liebevoll gepflegt, der Betrieb erfolgt mit großem Engagement durch Freiwillige, die einen reibungslosen Fahrplan, Führungen und technische Wartung sicherstellen. Die Landschaft entlang der Strecke reicht von den grünen Almmatten des Urserentals über den felsigen Hochgebirgspass bis in die lichten Lärchenwälder des Goms. Die Flora spiegelt diese Übergänge mit Hochstaudenfluren, alpinen Polsterpflanzen und Gletscherbegleitvegetation wider, während in den tieferen Lagen auch Murmeltiere, Gemsen und Steinadler beobachtet werden können. Die Furkabahn ist somit nicht nur ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung, sondern auch ein integraler Bestandteil des hochalpinen Naturraums zwischen Uri und Wallis. (c)WV
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Reiseführer-Bahnreiseführer 'Dampfbahn-Furka-Bergstrecke'
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Reiseführer Göschenen
Göschenen, am Eingang zur majestätischen Schöllenenschlucht gelegen, ist ein geschichtsträchtiger Ort im Kanton Uri, der wie kaum ein anderer für die Erschließung der Alpen steht. Das kleine Dorf, eingebettet in eine beeindruckende Gebirgslandschaft, wurde durch den Bau des Gotthardtunnels weltbekannt. Das Nordportal des Gotthard-Bahntunnels, zwischen 1872 und 1882 errichtet, gilt als Meisterwerk der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts und revolutionierte den europäischen Bahnverkehr. Mit seiner Eröffnung wurde Göschenen zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt, der Nord- und Südeuropa über die Alpen hinweg miteinander verband. Ergänzt wird dieses historische Bauwerk durch den Gotthard-Straßentunnel, der 1980 eröffnet wurde und als eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Schweiz gilt. Beide Tunnel sind eindrucksvolle Symbole menschlicher Ingenieursleistung und zeugen von der unermüdlichen Pionierarbeit, die nötig war, um die Alpen als natürliche Barriere zu überwinden. Der Bahnhof Göschenen, höchstgelegener Bahnhof der Gotthardbahn im Kanton Uri, spielt bis heute eine zentrale Rolle. Von hier startet die Schöllenenbahn der Matterhorn-Gotthard-Bahn, eine meterspurige Zahnradbahn, die durch die spektakuläre Schöllenenschlucht nach Andermatt führt. Entlang dieser kurzen, aber eindrucksvollen Strecke liegen einige der berühmtesten Wahrzeichen der Schweiz – darunter die sagenumwobene Teufelsbrücke und das Urnerloch, der erste Alpentunnel überhaupt. Das enge Tal mit seinen kühnen Brücken und Tunnels vermittelt anschaulich, wie eng Naturgewalt und menschliche Ingenieurskunst hier miteinander verwoben sind. Göschenen ist somit weit mehr als ein Durchgangsort – es ist ein Symbol für Fortschritt, Pioniergeist und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Die Kombination aus spektakulärer Natur, technischer Meisterleistung und bewegter Geschichte macht Göschenen zu einem faszinierenden Ziel im Herzen der Alpen. (c)WV
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Reiseführer SBB-Gotthardstrecke: Luzern – Gotthardtunnel (Nordstrecke)
Reiseführer SBB-Gotthardstrecke: Luzern – Gotthardtunnel (Nordstrecke)
Die legendäre Gotthardstrecke zählt zu den bedeutendsten und schönsten Bahnlinien Europas. Sie verbindet Luzern am Vierwaldstättersee mit dem Südportal in Airolo und führt durch eine der eindrucksvollsten Alpenlandschaften der Schweiz. Die Fahrt beginnt in Luzern, der charmanten Stadt mit ihrer historischen Altstadt und dem glitzernden See, bevor die Strecke in Richtung Süden aufsteigt. Schon bald öffnet sich der Blick auf malerische Täler, grüne Wiesen und majestätische Gipfel – eine harmonische Kombination aus Natur und Technik. Die Nordrampe zwischen Erstfeld und Göschenen ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts. Mit Steigungen von bis zu 28 ‰ und den berühmten Kehrtunnels bei Wassen überwindet die Strecke gewaltige Höhenunterschiede auf elegant geschwungener Trasse. Die Kirche von Wassen, hoch über dem Tal thronend und aus dem Zug gleich dreimal sichtbar, gilt als Wahrzeichen dieser Bahnlinie und als Symbol für die geniale Streckenführung. Entlang der Strecke finden sich geschichtsträchtige Bahnhöfe wie Erstfeld mit seinem Eisenbahnmuseum, das die Geschichte des Gotthardverkehrs eindrucksvoll dokumentiert, oder Göschenen, der höchstgelegene Bahnhof der Nordrampe und Ausgangspunkt der Schöllenenbahn nach Andermatt. Das Herzstück der Linie ist der 15 km lange Gotthardtunnel, der 1882 eröffnet wurde und damals der längste Eisenbahntunnel der Welt war. Mit seiner Fertigstellung gelang der Schweiz eine technische Pionierleistung, die den Nord-Süd-Verkehr über die Alpen revolutionierte und sie dauerhaft zu einem Zentrum des europäischen Bahnverkehrs machte. Die historische Gebirgsstrecke bleibt auch nach der Eröffnung des modernen Gotthard-Basistunnels 2016 von großer Bedeutung. Während der Basistunnel heute den schnellen Transitverkehr ermöglicht, bietet die Bergstrecke unvergessliche Panoramafahrten durch die eindrucksvolle Alpenwelt. Hinter Göschenen beginnt die Südrampe über Airolo, wo sich die Bahn elegant durch das Leventina-Tal hinab nach Biasca windet. Diese Verbindung ist nicht nur ein technisches Wunder, sondern auch ein Symbol für den Mut, die Natur zu bezwingen und zugleich zu bewahren. Die SBB-Gotthardstrecke ist ein lebendiges Denkmal der Ingenieurskunst und Schweizer Identität – eine Reise auf ihr bedeutet, die Geschichte, Kultur und Schönheit der Alpen hautnah zu erleben. (c)WV
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Reiseführer Gurtnellen - Kanton Uri - Schweiz
Gurtnellen, idyllisch im oberen Reusstal im Herzen des Kantons Uri gelegen, ist ein charmantes Bergdorf, das Geschichte, Natur und traditionelle Lebensweise auf eindrucksvolle Weise vereint. Die Gemeinde erstreckt sich über weite Gebirgshänge und mehrere Nebentäler, die von der Reuss und ihren Zuflüssen geprägt sind. Bereits keltoromanische und alemannische Flurnamen zeugen von einer frühen Besiedlung und verleihen der Region eine historische Tiefe. Im frühen Mittelalter war Gurtnellen Teil des umfangreichen Besitzes der Fraumünsterabtei in Zürich, was die enge Verbindung des Ortes zu bedeutenden kirchlichen Institutionen der Schweiz verdeutlicht. Mit der Einführung eigener Dorfvögte im Jahr 1688 begann eine Phase zunehmender Selbstverwaltung und Unabhängigkeit, die das Gemeindeleben nachhaltig prägte. Die Dorfkirche, malerisch auf einer Anhöhe gelegen, dominiert das Ortsbild und ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Gemeinde. Sie steht sinnbildlich für die tiefe Religiosität und den Gemeinschaftssinn der Bewohner. Umgeben von einer eindrucksvollen Bergwelt, bietet Gurtnellen ideale Bedingungen für Naturliebhaber und Wanderfreunde. Steile Felswände, dichte Wälder und grüne Alpwiesen prägen die Landschaft, während die Reuss sich tief durch das Tal schlängelt. Die Region ist ein Ort der Ruhe und Ursprünglichkeit, an dem man die unverfälschte Schönheit der Urner Alpen hautnah erleben kann. Gurtnellen steht für authentische Bergidylle, historische Wurzeln und eine enge Verbundenheit mit der Natur – ein Kleinod im Herzen der Zentralschweiz. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Hospental' - Kanton Uri
Reiseführer 'Sehenswertes in Hospental' - Kanton Uri
Hospental, auf 1493 Metern Höhe gelegen und westlich von Andermatt im Urserental, war über Jahrhunderte ein wichtiger Etappenort auf der Nord-Süd-Route über den Gotthardpass. Die exponierte Lage zwischen dem Oberalppass, Furkapass und dem Gotthard machte das Dorf zu einem verkehrstechnischen Knotenpunkt, der insbesondere im Hochmittelalter von überregionaler Bedeutung war. Erste urkundliche Erwähnungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als hier eine Hospitalkirche errichtet wurde, deren Name dem Ort seinen klangvollen Titel gab. Die über Jahrhunderte florierende Passroute brachte Pilger, Händler, Fuhrleute und Soldaten durch das Tal, wodurch Hospental als Rast- und Versorgungsstation eine zentrale Rolle einnahm. Die Burgruine von Hospental, ein markanter viereckiger Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, zeugt von der einstigen Machtstellung lokaler Adelsgeschlechter. Als Teil einer mittelalterlichen Wehranlage diente der Turm vermutlich der Sicherung des Talverkehrs und der Kontrolle des Transitweges. Heute bietet die Ruine mit ihren erhaltenen Mauern ein eindrucksvolles Bild früher alpiner Festungsarchitektur und eröffnet weite Ausblicke auf das Urserental und die Passlandschaft. Die barocke Pfarrkirche St. Karl Borromäus wurde im frühen 18. Jahrhundert errichtet und beeindruckt mit ihrer schlichten, aber würdevollen Ausstattung sowie einer harmonischen Einbindung in das Dorfbild. Sie ersetzte einen älteren Vorgängerbau und wurde als Reaktion auf die tridentinische Kirchenreform durch den Kapuzinerorden geprägt. Die kleinere St. Nikolaus-Kapelle auf dem Friedhof, deren Ursprünge bis ins späte Mittelalter zurückreichen, diente einst als Hospitalkirche für Durchreisende und Arme. Beide Sakralbauten vermitteln eine tiefe spirituelle Verankerung des Ortes, die in enger Verbindung mit seiner historischen Funktion steht. Die umgebende Landschaft von Hospental ist geprägt von hochalpinen Matten, Gletscherbächen und der charakteristischen Flora des Urserentals, darunter Trollblumen, Enziane und Berganemonen. Die alpine Vegetation ist im Sommer besonders vielfältig, während in höheren Lagen Schnee und Eis bis weit ins Frühjahr präsent bleiben. Zahlreiche Wanderwege führen über historische Passrouten, vorbei an alten Brücken, Lawinengalerien und Aussichtspunkten, die den Natur- und Kulturerlebnisraum harmonisch verbinden. Hospental bietet somit eine dichte Verbindung von Geschichte, Architektur und Landschaft, die weit über seine Größe hinausstrahlt. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes am Klausenpass' - Kanton Uri
Reiseführer 'Sehenswertes am Klausenpass' - Kanton Uri
Reiseführer 'Sehenswertes am Klausenpass' - Kanton Uri
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Der Klausenpass, eine der großartigsten Alpenstraßen der Schweiz, verbindet Altdorf im Kanton Uri mit Linthal im Kanton Glarus und führt über eine Passhöhe von 1.948 Metern. Diese eindrucksvolle Route verläuft durch das wildromantische Schächental und bietet spektakuläre Ausblicke auf schroffe Bergflanken, tief eingeschnittene Täler und die imposante Alpenkulisse. Schon die Fahrt auf der sich in kühnen Kehren hinaufschlängelnden Passstraße ist ein Erlebnis, das Technik, Geschichte und Natur auf eindrucksvolle Weise vereint. Nach mehreren gescheiterten Anläufen im 19. Jahrhundert wurde die Straße schließlich 1900 eröffnet – zunächst befahren von Postkutschen, ab 1922 von den legendären gelben Postautos, die bis heute mit ihrem charakteristischen Dreiklanghorn über die Alpenpässe tönen. In den 1930er-Jahren erhielt die Straße ihren Teerbelag und entwickelte sich schnell zu einer beliebten Touristenroute. Besonders beeindruckend ist der Blick von der Passhöhe auf das tief unterhalb liegende Unterschächen, während sich auf der Glarner Seite die weiten Flächen des Urnerbodens ausbreiten – die größte Alp der Schweiz, auf der im Sommer zahlreiche Kühe weiden. Hier erlebt man die urtümliche Alpenwelt in ihrer ganzen Vielfalt: steile Felsen, blühende Bergwiesen und klare Bäche, die sich durch die Täler ziehen. Die kleine Kapelle auf der Passhöhe, malerisch in die Landschaft eingebettet, bietet einen stillen Ort der Rast und Besinnung und bildet einen reizvollen Kontrast zur gewaltigen Kulisse der Hochalpen. Der Klausenpass ist weit mehr als eine Verbindung zwischen zwei Tälern – er ist eine historische Lebensader, ein Meisterwerk der Straßenbaukunst und ein Sinnbild für die Schönheit und Ursprünglichkeit der Schweizer Bergwelt. Eine Fahrt über den Klausenpass ist ein unvergessliches Erlebnis, das Natur, Geschichte und Panorama auf einzigartige Weise vereint. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Realp - Kanton Uri
Realp, malerisch am westlichen Ende des Urserentals und am Fuße des Furkapasses gelegen, ist ein charmantes Bergdorf im Kanton Uri, das Geschichte, Natur und Technik auf besondere Weise vereint. Die Eröffnung der Furkapassstraße im Jahr 1866 prägte die Entwicklung des Ortes entscheidend und machte Realp zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Reisende zwischen Uri und dem Wallis. Heute ist das Dorf vor allem durch seine Lage an der historischen Furka-Bergstrecke und durch die beeindruckende Dampfbahn bekannt, die Besucher aus aller Welt anzieht. Die Furka-Dampfbahn, betrieben von Eisenbahnfreunden mit großem Engagement, bietet eine nostalgische Fahrt durch eine der spektakulärsten Hochgebirgslandschaften der Schweiz. Auf der Strecke von Realp nach Oberwald eröffnet sich eine atemberaubende Aussicht auf Gletscher, Felsen und blühende Alpenwiesen – ein unvergessliches Erlebnis, das Technikgeschichte und Naturgenuss harmonisch verbindet. Das Dorfbild von Realp wird geprägt von seiner schlichten, aber eindrucksvollen Kapelle, die als stilles Zeugnis der tiefen Gläubigkeit und der jahrhundertealten Siedlungsgeschichte des Urserentals gilt. In der warmen Jahreszeit lockt Realp mit einem gepflegten 9-Loch-Golfplatz, der auf über 1.500 Metern Höhe zu den höchstgelegenen der Schweiz zählt. Hier verschmelzen sportliche Aktivität und Alpenpanorama zu einem besonderen Erlebnis. Im Winter verwandelt sich die Region in ein Paradies für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer, die die Ruhe und Ursprünglichkeit der Bergwelt schätzen. Realp ist ein Ort, an dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen – ein authentisches Stück Alpenidylle, das mit seiner Geschichte, seiner landschaftlichen Schönheit und seinen vielseitigen Freizeitangeboten fasziniert. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes am Oberalppass' - Kanton Uri
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Der Oberalppass, auf 2044 Metern Meereshöhe gelegen, verbindet als alpine Verkehrsschleuse den Kanton Uri mit dem bündnerischen Surselva und zählt zu den eindrucksvollsten Hochgebirgspässen der Schweiz. Schon früh war der Übergang von strategischer Bedeutung, denn er bildet einen wichtigen Teil der historischen Transitverbindung zwischen dem Gotthardmassiv und dem Vorderrheintal. Heute führt die Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn über den Pass und gilt als eine der spektakulärsten Zahnradbahnstrecken der Schweiz. Der technisch anspruchsvolle Abschnitt beginnt in Andermatt, wo die Züge die steile Rampe hinauf zum Pass überwinden und dabei zahlreiche Kunstbauten wie Galerien, Viadukte und Tunnel durchqueren. Besonders markant ist die Steilstufe oberhalb von Andermatt, deren Neigungsprofil den Einsatz des Zahnstangensystems erforderlich macht. Die Fahrt durch diese Passage vermittelt einen lebendigen Eindruck von der ingenieurtechnischen Leistung, die der Bau dieser Strecke im Hochgebirge erforderte. Kurz vor Erreichen der Passhöhe eröffnet sich ein landschaftlich reizvoller Blick auf den jungen Rhein, der sich wenige Kilometer oberhalb im Tomasee entspringend als Wasserfall zu Tale stürzt – ein einzigartiges Naturschauspiel, das die Nähe zur Rheinquelle unmittelbar erfahrbar macht. Der Bahnhof Oberalppass, höchster Punkt der gesamten Strecke, liegt exponiert auf der weiten Passhöhe und dient nicht nur als Umsteigepunkt, sondern auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die alpine Umgebung. Vom Bahnhofsplateau lässt sich der majestätische Oberalpsee erblicken, dessen klar schimmerndes Wasser die umliegenden Gipfel reflektiert und eine beeindruckende Kulisse bildet. Der See ist nicht nur ein beliebtes Wanderziel, sondern auch ein bedeutender Speichersee für die Stromversorgung und Teil des ökologischen Systems der Region. In der Umgebung des Passes trifft technische Infrastruktur auf unberührte Hochgebirgsnatur, was diese Region besonders reizvoll macht. Die Kombination aus spektakulärer Eisenbahntechnik, geschichtlicher Bedeutung des Passes als Verkehrsweg, der landschaftlichen Schönheit mit dem Oberalpsee und der Nähe zur Rheinquelle macht den Oberalppass zu einem einzigartigen Erlebnisraum im Herzen der Alpen. (c)WV
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Reiseführer Glacier Express
Reiseführer Glacier Express
Die Fahrt mit dem Glacier Express zählt zu den eindrucksvollsten Bahnerlebnissen der Welt und führt durch die spektakulärsten Berglandschaften der Schweiz. Seit über 90 Jahren verbindet dieser legendäre Panoramazug die beiden berühmten Kurorte St. Moritz und Zermatt und gilt bis heute als eine der technisch anspruchsvollsten und zugleich schönsten Eisenbahnstrecken Europas. Die Geschichte des Glacier Express begann am 25. Juni 1930, als erstmals ein durchgehender Zug die Alpen von Ost nach West überquerte. Seither hat sich die rund 290 Kilometer lange Strecke zu einer der bekanntesten Bahnlinien der Welt entwickelt – berühmt als der „langsamste Schnellzug der Welt“. In etwa siebeneinhalb Stunden durchquert der Glacier Express die Kantone Graubünden, Uri und Wallis und führt durch das Engadin, das Albulatal, die Surselva, das Urserental, das Goms, das Rhônetal und schließlich das Mattertal bis nach Zermatt. Die Fahrt bietet ein atemberaubendes Panorama: majestätische Gletscher, tief eingeschnittene Täler, schneebedeckte Gipfel, rauschende Bergbäche und liebliche Alpenwiesen ziehen gemächlich an den riesigen Panoramafenstern vorbei. Der Zug überquert 291 Brücken und durchfährt 91 Tunnel – darunter die berühmten Kehrtunnels bei Preda und die spektakuläre Strecke über den Oberalppass auf 2 033 Metern, den höchsten Punkt der gesamten Linie. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen den Regionen: von der kühlen Hochgebirgswelt des Engadins über die sonnendurchfluteten Täler des Wallis bis zum Blick auf das majestätische Matterhorn bei der Einfahrt in Zermatt. Der Name „Glacier Express“ erinnert an den Rhône-Gletscher, der bis 1982 ein Höhepunkt der damaligen Furka-Strecke war, bevor der wintersichere Furka-Basistunnel eröffnet wurde. Heute ermöglicht dieser Tunnel den ganzjährigen Betrieb des Zuges, während die historische Bergstrecke im Sommer von der Dampfbahn Furka-Bergstrecke befahren wird. Der Glacier Express steht für Schweizer Ingenieurskunst, Komfort und den Geist klassischer Alpenreisen. Modernste Panoramawagen mit großen Glasdächern, köstliche regionale Küche und ein exzellenter Bordservice machen die Fahrt zu einem luxuriösen Erlebnis, das Vergangenheit und Gegenwart harmonisch verbindet. Wer den Glacier Express erlebt, durchquert nicht nur die Alpen, sondern reist zugleich durch die Geschichte des Schweizer Bahnbaus – eine unvergessliche Fahrt durch Natur, Technik und Kultur im Herzen Europas. (c)WV
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Reiseführer-Bahnreiseführer 'Glacier Express'
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Reiseführer 'Sehenswertes am Sankt Gotthardpass' - Kanton Uri
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Der Gotthardpass, einer der geschichtsträchtigsten Alpenübergänge Europas, verbindet die Kantone Uri und Tessin und gilt als Symbol für die Nord-Süd-Verbindung der Schweiz. Seit Jahrhunderten bildet dieser Pass das Herzstück des alpinen Verkehrs und steht für die enge Verbindung zwischen Natur, Kultur und Technik. Bereits im Mittelalter wurde der alte Saumweg über den Gotthard genutzt, um Handelsgüter, Pilger und Reisende über die Alpen zu führen. Im 17. Jahrhundert begann der Ausbau zur befahrbaren Straße, bei dem Granit- und Gneisplatten verlegt wurden, um den Weg wetterfest und sicherer zu gestalten. Im 19. Jahrhundert erhielt die berühmte alte Passstraße, die Via Tremola, ihre bis heute eindrucksvolle Gestalt: 24 kühne Kehren aus handgesetzten Pflastersteinen winden sich serpentinenartig den Berg hinauf – ein Meisterwerk historischer Straßenbaukunst. Der Name „Tremola“ leitet sich von den gewundenen Kurven ab, die sich wie ein Band durch die steile Landschaft ziehen. Seit 1849 verkehrten auf dieser Route regelmäßig Postkutschen, gezogen von fünf Pferden, die Passagiere und Fracht über den Gebirgspass transportierten. Die Fahrt über den Gotthard galt als beschwerlich, zugleich aber als eines der großen Reiseerlebnisse des 19. Jahrhunderts. Die historische Postkutsche, die heute in den Sommermonaten als nostalgisches Erlebnis verkehrt, lässt diese Epoche wieder aufleben und vermittelt ein authentisches Gefühl von Abenteuer und Tradition. Mit der Eröffnung des Gotthard-Eisenbahntunnels im Jahr 1882 begann eine neue Ära der Mobilität. Später folgten der Straßentunnel (1980) und schließlich der Gotthard-Basistunnel (2016), die den Pass ganzjährig befahrbar machten und die Schweiz auf modernste Weise miteinander verbinden. Dennoch bleibt die alte Tremolastrasse als Denkmal historischer Ingenieurskunst erhalten – ein einzigartiges Zeugnis der Verbindung von Mensch und Gebirge. Auf der Passhöhe, auf 2.106 Metern über dem Meer, lädt das traditionsreiche Gotthardhospiz zur Rast ein. Ursprünglich im 13. Jahrhundert von Mönchen gegründet, diente es Reisenden als Schutz- und Zufluchtsort vor Wind, Schnee und Kälte. Heute beherbergt es ein Museum, das die Geschichte des Passes und seine Bedeutung für den europäischen Verkehr veranschaulicht. Der Gotthardpass ist weit mehr als ein Verkehrsweg – er ist ein Symbol der Schweizer Identität, ein Ort der Geschichte und ein grandioses Naturschauspiel, das Besucher mit seiner majestätischen Kulisse und seiner einzigartigen Atmosphäre in den Bann zieht. (c)WV
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Reiseführer Mythos Gotthard
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Schöllenenschlucht' - Kanton Uri -Schweiz
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Schöllenenschlucht' - Kanton Uri -Schweiz
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Die Schöllenenschlucht im Kanton Uri zählt zu den spektakulärsten Landschaften der Schweiz und ist ein Ort, an dem sich Naturgewalt und Geschichte auf eindrucksvolle Weise begegnen. Tief eingeschnitten zwischen schroffen Felswänden, bahnt sich die wilde Reuss ihren Weg durch diese enge, dramatische Schlucht, die seit Jahrhunderten als Schlüsselstelle auf der alten Gotthardroute gilt. Bereits im Mittelalter versuchten mutige Walser um das Jahr 1200, einen ersten Saumweg mit waghalsigen Holzbrücken anzulegen, um die Verbindung über den Gotthardpass zu sichern. Die erste Teufelsbrücke aus Holz wurde 1230 errichtet, doch der ungestüme Fluss zerstörte sie immer wieder. Im Jahr 1707 wurde das berühmte „Urner Loch“, ein kurzer Tunnel durch den Fels, geschaffen, um die Passage zu erleichtern. Die heutige steinerne Teufelsbrücke, Symbol für menschlichen Erfindergeist und technische Meisterleistung, wurde nach den Napoleonischen Kriegen wieder aufgebaut, nachdem die vorherige Brücke im Jahr 1799 zerstört worden war. Der Name „Teufelsbrücke“ geht auf eine alte Sage zurück: Der Bau galt als so waghalsig, dass die Menschen den Teufel selbst um Hilfe gebeten haben sollen, um das unbezwingbare Hindernis zu überwinden. Noch heute erinnert ein Denkmal an diese Legende, die fest im Volksglauben der Region verankert ist. Am südlichen Ausgang der Schlucht erhebt sich das imposante Suworow-Denkmal, das an den russischen General Alexander Suworow erinnert, der 1799 mit seinen Truppen während des zweiten Koalitionskriegs über den Gotthard zog und hier erbitterte Kämpfe gegen die französischen Truppen austrug. Dieses monumentale Denkmal, in den Felsen gehauen, erinnert an die Tapferkeit und die Opfer dieser dramatischen Zeit. Weiter unterhalb überspannt die sogenannte Römerbrücke die Reuss – eine schlichte, aber eindrucksvolle Steinbrücke, die oft fälschlich mit der Römerzeit in Verbindung gebracht wird. Sie steht sinnbildlich für die lange Geschichte der Verkehrswege durch die Alpen. Heute ist die Schöllenenschlucht nicht nur ein bedeutendes historisches Denkmal, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde und Geschichtsinteressierte. Der Weg entlang der Reuss, vorbei an der Teufelsbrücke, dem Suworow-Denkmal und der Römerbrücke, bietet ein unvergessliches Erlebnis – eine Begegnung mit der Kraft der Natur und der jahrhundertealten Ingenieurskunst, die den Zugang zum Gotthard möglich machte. (c)WV
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Schöllenenbahn Andermatt - Göschenen
Reiseführer Schöllenenbahn, Andermatt -- Göschenen
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Die Schöllenenbahn, eine der eindrucksvollsten Zahnradbahnen der Schweiz, verbindet die Bergwelt von Andermatt mit dem Talort Göschenen und überwindet dabei auf nur drei Kilometern eine beachtliche Höhendifferenz von rund 300 Metern. Diese kurze, aber spektakuläre Strecke durch die Schöllenenschlucht vereint technische Meisterleistung, landschaftliche Schönheit und geschichtliche Tiefe auf einzigartige Weise. Nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Andermatt senkt sich die Bahn in Richtung Norden und folgt dem wilden Verlauf der Reuss, deren Wassermassen tosend durch die enge Schlucht stürzen. Schon nach wenigen Minuten wird das charakteristische Einrasten der Zahnräder in die Zahnstange hörbar – ein unverkennbares Merkmal dieser traditionsreichen Strecke. Der Blick nach rechts offenbart ein beeindruckendes Panorama: die legendäre Teufelsbrücke, über die sich heute die moderne Gotthardstraße spannt, und das mächtige Suworow-Denkmal, das an den heroischen Alpenübergang des russischen Generals Alexander Suworow im Jahr 1799 erinnert. Kurz darauf führt die Bahn durch Tunnel, Steinschlaggalerien und enge Kurven, während sich die historische Saumroute und die moderne Straße in schwindelerregenden Serpentinen den Felsen entlangwinden. Hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart – die alten Handelswege, die Römerbrücke und die Ingenieurbauten des 19. und 20. Jahrhunderts erzählen gemeinsam die Geschichte des Gotthardübergangs. Vor der Einfahrt in den Bahnhof Göschenen öffnet sich der Blick auf das imposante Portal des Gotthard-Eisenbahntunnels, der 1882 als längster Tunnel der Welt eröffnet wurde und den Norden mit dem Süden Europas verbindet. Hier endet die Zahnradstrecke, die heute von der Matterhorn-Gotthard-Bahn betrieben wird. Die Schöllenenbahn ist weit mehr als nur ein Verkehrsmittel – sie ist eine lebendige Verbindung zwischen Technik, Natur und Geschichte. Ihre kurze, aber eindrucksvolle Fahrt durch die Schöllenenschlucht vermittelt auf einzigartige Weise das Zusammenspiel von Mensch und Gebirge. Für Eisenbahnliebhaber, Naturfreunde und Geschichtsinteressierte ist eine Fahrt mit der Schöllenenbahn ein unvergessliches Erlebnis, das die Pionierzeit des Alpenverkehrs auf faszinierende Weise lebendig werden lässt. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Seelisberg - Kanton Uri
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Seelisberg, die nördlichste Gemeinde des Kantons Uri, liegt malerisch auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Vierwaldstättersee und bietet ein Panorama von außergewöhnlicher Schönheit. Von hier aus reicht der Blick weit über die tiefblauen Wasserflächen des Sees bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Innerschweiz. Neben dieser grandiosen Lage zeichnet sich Seelisberg durch seine geschichtsträchtige Bedeutung und seine architektonischen Kostbarkeiten aus. Am Ufer des Sees liegt das Haus zur Treib, ein traditionsreiches Gebäude, das seit Jahrhunderten Reisende empfängt und als Gasthaus an der legendären Schiffsanlegestelle zur Treib diente. Es war einst ein bedeutender Treffpunkt der Landsgemeinde-Vertreter und diente über lange Zeit hinweg als Ort politischer und gesellschaftlicher Begegnungen. Ein weiteres historisches Kleinod ist das Schlösschen Beroldingen, ein elegantes Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert, das mit seiner harmonischen Architektur und seinem geschichtlichen Hintergrund zu den bedeutendsten Bauwerken der Region zählt. Untrennbar mit Seelisberg verbunden ist die weltberühmte Rütli-Wiese, jener symbolträchtige Ort, an dem der Legende nach 1291 die Eidgenossen ihren Bund für Freiheit und Unabhängigkeit schlossen. Sie gilt als Wiege der Schweiz und ist bis heute ein Ort der Besinnung und des nationalen Zusammenhalts. Das Rütlihaus erinnert an diese historischen Ereignisse und steht als Denkmal für den Ursprung der Eidgenossenschaft. Von der Rütli-Wiese führt der „Weg der Schweiz“, ein rund 35 Kilometer langer Heimatwanderweg, durch eindrucksvolle Landschaften rund um den Vierwaldstättersee. Er symbolisiert die Vielfalt der Schweizer Kantone, deren Abschnitte jeweils ein Stück ihrer Identität widerspiegeln. Die Zahnradbahn von Treib nach Seelisberg, 1916 eröffnet, überwindet auf kurzer Strecke über 400 Höhenmeter und bietet eine der reizvollsten Bahnfahrten der Zentralschweiz. Sie verbindet den Schiffsanleger am See mit dem hochgelegenen Dorf und ermöglicht eindrucksvolle Ausblicke auf See und Berge. Seelisberg vereint auf einzigartige Weise Natur, Geschichte und Kultur. Der Ort ist nicht nur ein Paradies für Wanderer und Geschichtsfreunde, sondern auch ein Sinnbild schweizerischer Identität und landschaftlicher Harmonie – ein Reiseziel, das die Seele berührt und die Geschichte der Eidgenossenschaft lebendig hält. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Silenen' - Kanton Uri
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Silenen, idyllisch am rechten Ufer der Reuss im Kanton Uri gelegen, ist ein traditionsreiches Dorf, das Geschichte, Kultur und landschaftliche Schönheit auf einzigartige Weise verbindet. Die Gemeinde erstreckt sich über zahlreiche Weiler, Streusiedlungen und Einzelhöfe, die sich harmonisch in die alpine Landschaft einfügen und den typischen Charakter der Urner Bergdörfer widerspiegeln. Das Dörfli Silenen bildet das historische Zentrum und begeistert mit seiner authentischen Atmosphäre und den gut erhaltenen Gebäuden, die von vergangenen Jahrhunderten erzählen. Ein markantes Wahrzeichen des Ortes ist der Meierturm, ein imposantes Bauwerk aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Turm diente einst als Sitz der Edlen Freiherren von Silenen und zeugt von der einstigen Bedeutung des Dorfes. Er ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Region und verleiht Silenen ein unverwechselbares historisches Profil. Die Geschichte Silenens ist eng mit der Entstehung der Alten Eidgenossenschaft verknüpft. Ritter Arnold von Silenen, einer der Mitbeschwörer des Rütli-Schwurs von 1291, ist eine prägende Figur der Schweizer Gründungsgeschichte und verleiht dem Ort eine besondere historische Bedeutung. Im Ortsteil Amsteg, der ebenfalls zur Gemeinde gehört, wird die industrielle Vergangenheit sichtbar: Hier stand bis 1762 ein Schmelzofen, der auf den einst florierenden Kupfer-, Blei- und Eisenbergbau hinweist. Diese Bergbautradition spielte eine wesentliche Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Zudem findet sich in Amsteg das traditionsreiche Hotel Stern und Post, eines der ältesten Gasthäuser der Schweiz, das seit Jahrhunderten Reisende auf dem Weg über den Gotthard bewirtet und mit seiner historischen Atmosphäre fasziniert. Hoch über Amsteg liegen die Ruinen der Burg Zwing-Uri, die auf einem Felssporn thronte und einst die Region kontrollierte. Heute sind nur noch Mauerreste erhalten, doch der Blick von hier über das Reusstal vermittelt einen Eindruck der strategischen Bedeutung dieser einst mächtigen Anlage. Silenen ist ein Ort, an dem Geschichte lebendig bleibt – eingebettet in eine eindrucksvolle Landschaft, in der sich Vergangenheit und Gegenwart auf harmonische Weise begegnen. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes am Sustenpass' - Kanton Uri
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Der Sustenpass, eine der schönsten Alpenstraßen der Schweiz, verbindet den Kanton Uri mit dem Berner Oberland und zählt zu den eindrucksvollsten Panoramastraßen des Landes. Die Route, die sich in eleganten Kurven durch die majestätische Gebirgswelt schlängelt, bietet grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, tosende Wasserfälle und weitläufige Täler. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Pass bereits in vorgeschichtlicher Zeit zeitweise eisfrei war und als Übergang genutzt wurde. Seine Bedeutung als Handelsroute reicht bis ins Mittelalter zurück, als er vor allem dem regionalen Warenverkehr diente. Erst im frühen 19. Jahrhundert beschloss man, eine durchgehende Straße zu bauen. 1810 begann der Ausbau, zunächst nur bis zur Meienschanze, während die vollständige Verbindung nach Wassen erst Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen wurde. Die heutige Sustenstraße wurde während des Zweiten Weltkriegs zwischen 1938 und 1945 erbaut – als strategische Alpenverbindung und zugleich als Symbol schweizerischer Ingenieurskunst. Auf 45 Kilometern Länge überwindet sie 1600 Höhenmeter und erreicht eine Passhöhe von 2259 Metern, die durch den 325 Meter langen Scheiteltunnel auf 2224 Metern unterquert wird. Der Straßenverlauf beeindruckt durch seine harmonische Linienführung, die sich perfekt in die Landschaft einfügt, und gilt bis heute als Meisterwerk moderner Straßenbaukunst. Auf der Nordrampe im Kanton Uri führt die Strecke von Wassen durch das wilde Meiental mit seinen Wasserfällen und Alpweiden. Auf der Westseite im Berner Oberland eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama auf den Steingletscher und die gewaltige Felskulisse der Gadmerfluh. Zahlreiche Aussichtspunkte entlang der Strecke laden dazu ein, die überwältigende Schönheit der Alpen zu genießen. Der Sustenpass ist nicht nur eine Verbindung zwischen zwei Kantonen, sondern auch eine Reise durch die Natur, die Geschichte und die Ingenieurkunst der Schweiz – ein unvergessliches Erlebnis für alle, die die Alpen in ihrer ganzen Pracht erleben möchten. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Wassen - Kanton Uri
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Wassen, ein idyllisches Bergdorf im Kanton Uri, liegt malerisch eingebettet in die imposante Alpenlandschaft des oberen Reusstals und zählt zu den charakteristischsten Orten entlang der historischen Gotthardroute. Bekannt ist das Dorf vor allem durch seine markante Kirche St. Gallus, die durch die dreifache Sichtbarkeit aus verschiedenen Höhen der Gotthardbahn weltberühmt wurde. Die kleine barocke Kirche thront auf einer Felskanzel hoch über dem Dorf und gilt als Wahrzeichen von Wassen. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und symbolisiert den tiefen Glauben und die kulturelle Identität der Urner Bevölkerung. Besucher erleben von hier aus ein eindrucksvolles Panorama auf das Reusstal und die umliegenden Berge. Die Gotthardbahn, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts, schlängelt sich in kunstvollen Kehren und Tunnels durch das Tal, wobei Wassen als besonders spektakulärer Abschnitt gilt. Der Blick aus dem Zug auf die immer wiederkehrende Kirche St. Gallus ist längst zu einem Sinnbild der klassischen Alpenfahrt geworden. Die Bahnstrecke mit ihren kühnen Viadukten und Galerien gilt als technisches Denkmal und zieht Eisenbahnfreunde aus aller Welt an. In unmittelbarer Nähe beginnt der Anstieg zur Schöllenenschlucht mit der legendären Teufelsbrücke, während der Sustenpass von Wassen aus den Zugang zu einer der schönsten Panoramastraßen der Schweiz eröffnet. Die Sustenstraße führt durch das wildromantische Meiental bis auf 2259 Meter Höhe und bietet Ausblicke auf mächtige Gletscher und schroffe Bergformationen. Wassen ist ein Ort, an dem sich Natur, Geschichte und Technik auf faszinierende Weise begegnen. Das harmonische Zusammenspiel von alpiner Landschaft, sakraler Baukunst und Ingenieurleistungen macht dieses Dorf zu einem unvergesslichen Reiseziel im Herzen der Zentralschweiz. (c)WV
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Reiseführer 'Vierwaldstättersee' - Kanton Uri
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Der Vierwaldstättersee, eines der eindrucksvollsten Naturjuwele der Schweiz, liegt malerisch eingebettet zwischen den Kantonen Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern. Seine fjordähnliche Form, umgeben von majestätischen Bergen, und die geschichtsträchtige Umgebung machen ihn zu einem der bedeutendsten Reiseziele des Landes. Der See ist untrennbar mit der Entstehung der Eidgenossenschaft und der Legende des Nationalhelden Wilhelm Tell verbunden. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Schillersstein, ein mächtiger Felsen im See, der an den Dichter Friedrich Schiller erinnert, dessen Drama „Wilhelm Tell“ durch die Landschaft des Vierwaldstättersees inspiriert wurde. In seiner Nähe liegt die Tellskapelle, ein geschichtsträchtiger Ort, der an die berühmte Apfelschussszene erinnert. Diese Kapelle, zu Ehren des Volkshelden errichtet, ist ein Symbol für Freiheit, Mut und Unabhängigkeit – Werte, die tief in der Schweizer Identität verwurzelt sind. Die Axenstraße, zwischen 1863 und 1865 erbaut, schlängelt sich spektakulär entlang der steilen Felsen des Uferhangs und zählt zu den eindrucksvollsten Straßenbauwerken der Schweiz. Sie verband erstmals die Urkantone mit dem Norden und ermöglichte eine sichere Verbindung entlang des Sees. Historisch bedeutend sind auch die neolithischen Seeufersiedlungen bei Stansstad-Kehrsiten, die aus dem 5. bis 4. Jahrtausend v. Chr. stammen. Diese archäologischen Fundstätten gehören zum UNESCO-Welterbe und geben faszinierende Einblicke in die frühe Geschichte der menschlichen Besiedlung. Der Vierwaldstättersee ist zudem eine Wiege technischer Meisterleistungen. Die Vitznau-Rigi-Bahn, 1871 eröffnet, war die erste Zahnradbahn Europas und machte den „Berg der Königinnen“ für Besucher zugänglich. Nicht minder beeindruckend ist die steilste Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus, die seit 1889 von Alpnachstad zur Bergstation führt und bis heute ein einzigartiges Erlebnis bietet. Rund um den See erheben sich weltberühmte Aussichtspunkte wie Rigi, Pilatus, Bürgenstock und Stanserhorn, die grandiose Panoramen und vielfältige Wander- und Ausflugsmöglichkeiten eröffnen. Auch Luzern, am Ausfluss der Reuss gelegen, bildet mit seiner historischen Altstadt, der Kapellbrücke und dem Wasserturm ein kulturelles Zentrum der Region. Der Vierwaldstättersee vereint Natur, Geschichte und Kultur auf unvergleichliche Weise. Mit seinen glitzernden Wassern, den umrahmenden Bergen und den geschichtsträchtigen Orten ist er ein Sinnbild der Schweiz – ein Ort, an dem die Seele des Landes lebendig wird. (c)WV
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