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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer Südtirol mit der Bahn entdecken
Bozen - Meran - Mals, Bozen - Salurn, Bozen - Brenner, Bozen - Innertkirchen


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Reiseführer Südtirol mit der Bahn entdecken

Vinschgaubahn: Die Vinschger Bahnlinie zwischen Meran und Mals liegt - anders als die übrigen Bahnlinien in Südtirol - nicht im Zuständigkeitsbereich der italienischen Eisenbahngesellschaften, sondern sie gehört zur Gänze dem Land Südtirol. Die STA sorgt seit der Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn im Jahr 2005 sowohl für die Führung des Bahnbetriebes als auch für die Instandhaltung und Wartung der gesamten Infrastruktur. Ein Hauptaugenmerk gilt derzeit der Elektrifizierung der Bahnlinie. Die Elektrifizierung ist notwendig, um die Kapazität zu erhöhen und um auch im Vinschgau den Halbstundentakt umzusetzen. ...
Meraner Bahnlinie: Die eingleisige Bahnlinie Bozen – Meran ist wie die Brennerbahnlinie und die Pustertaler Bahnlinie Teil des gesamtstaatlichen italienischen Eisenbahnnetzes. Von Seiten der Südtiroler Landesverwaltung und der STA wird im Verhandlungswege mit den italienischen Eisenbahngesellschaften und dem Transportministerium eine umfassende Modernisierung dieser Bahnlinie angestrebt. Eine Gesamtsanierung mit einer teilweisen Begradigung und zweispurigem Ausbau ist notwendig, um auf dieser wichtigen Infrastruktur einen zuverlässigen und attraktiven Bahnverkehr im Ballungsgebiet zwischen Bozen und Meran zu gewährleisten. Um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern, hat die STA - wo immer die Genehmigung erteilt worden ist - bereits in den vergangenen Jahren einige Arbeiten durchgeführt, vor allem die Erhöhung der Bahnsteige auf fast allen Bahnhöfen (ausgenommen in Terlan, wo dies aufgrund des engen Kurvenradius nicht möglich ist) und die Errichtung von neuen Warteunterständen. ...
Brennerbahn: Die Brennerbahnlinie ist eine der wichtigsten europäischen Transitstrecken im Alpenraum und eine Hauptverbindungsachse zwischen Nord- bzw. Mittel- und Südeuropa. Durchschnittlich 80 Züge pro Tag und Richtung verkehren auf dieser Strecke, darunter internationale Langstreckenzüge, Regionalzüge und Güterzüge. Aufgrund der strategischen Bedeutung sind die Brennerbahnlinie sowie die größeren Bahnhöfe fest in der Hand der italienischen Eisenbahngesellschaften. In enger Abstimmung mit der italienischen Betreibergesellschaft für das Schienennetz (RFI) konnte die STA im Auftrag der Südtiroler Landesregierung in den vergangenen Jahren eine Reihe von Modernisierungsarbeiten bei Bahnhöfen und Bahnhofsarealen durchführen und ist wichtiger Partner auch für geplante strategische Projekte. ...
Pustertal Bahn: Sie ist gut gerüstet für eine umweltfreundliche und zukunftsweisende Mobilität. Mit Inkrafttreten des Winterfahrplans im Dezember 2008 hat – nach dem Vorbild der Vinschger Bahn - auch im Pustertal ein neues Kapitel der Mobilitätsgeschichte begonnen, mit neuen Zuggarnituren im bekannten Südtirol-Design, mit sanierten Bahnhöfen und neu strukturierten Bahnhofsaralen, neuen Warteräumen, Parkplätzen, Buswendeplätzen und Fahrradstellplätzen. In drei Bauphasen, zunächst im unteren Pustertal und dann im oberen Teil, hat die STA in den Jahren 2008 bis 2011 in Zusammenarbeit mit den italienischen Eisenbahngesellschaften die Arbeiten zur Modernisierung der gesamten Bahnstrecke geleitet. In mehreren Abschnitten wurden die Gleise erneuert und Kreuzungsstellen errichtet, damit auf der eingleisigen Bahnstrecke der Halbstundentakt gefahren werden kann. In St. Lorenzen, in Percha, am Brunecker Krankenhaus (Bruneck Nord) und in Vierschach (Gemeinde Innichen) entstanden neue Zughaltestellen. Aktuelles Projekt: die Planungen für den Bau der Riggertalschleife zwischen Mühlbach und Brixen als direkte Anbindung der Pustertaler Bahnlinie an die Brennerbahn. ...

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
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- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".


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Reiseführer Südtirol - als Taschenbuch

Reiseführer: Sehenswertes in Südtirol - als Taschenbuch

Reiseführer Sehenswertes in SüdtirolGrandiose Naturlandschaft gepaart mit bemerkenswertem Kulturreichtum – der neue Reiseführer aus dem Hause Walder lädt ein, die Erlebniswelt Südtirol zu entdecken! Die nördlichste Provinz Italiens gilt als eines der schönsten und abwechslungsreichsten Feriengebiete der Alpenregion. Schneebedeckte Berggipfel, zerklüftete Felslandschaften im Weltnaturerbe Dolomiten, traumhaft schöne Bergseen und dazwischen grüne Täler mit weinbewachsenen Hängen – eine landschaftliche Vielfalt, die Ihresgleichen sucht. Doch auch in puncto Kultur hat Südtirol einiges zu bieten. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Ansitze zeugen von der reichen und bewegten Vergangenheit der Region. Als wahre Kunstkammern entpuppen sich die vielen Kirchen und Kapellen, die mit mittelalterlichen Fresken und kunstvollen Schnitzaltären aufwarten. Durch den Einfluss unterschiedlicher Kulturen at sich in Südtirol eine einzigartige Kunst- und Kulturlandschaft entwickelt, die Brauchtum und Geschichtsbewusstsein mit modernem Lifestyle vereint. Der Reiseführer 'Sehenswertes in Südtirol – vom Reschenpass bis Innichen und vom Brenner bis zur Salurner Klause' begleitet den Leser auf einer wunderbaren Reise durch eine Region, die mit mediterranem Flair direkt neben alpiner Tradition aufwartet. Durch die alphabetische Auflistung der Orte innerhalb der Regionen sind die kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der sieben Talschaften Südtirols, der Landeshauptstadt Bozen und der malerischen Kurstadt Meran einfach aufzufinden. Kompaktes Wissen steht auf Anhieb zur Verfügung. Ergänzt werden die kulturellen und landschaftlichen Informationen durch einen Anhang mit Tipps zu Hotels, Freizeiteinrichtungen und Seilbahnen.
Produktinfo:280 Seiten, ca. 500 Fotos. Im Infoteil werden alle Sehenswürdigkeiten zum Teil mit Foto nach Orten erläutert. Zusätzlich ist eine genaue Ortsangabe mit Besichtigungsmöglichkeiten und Infotelefonnummer aufgeführt. Im Kartenatlas, ca. 1:100.000 sind die Sehenswürdigkeiten eingezeichnet. Im Anhang sind die Tourismusbüros mit Postadresse, Telefon- und Fax-Nummer sowie E-Mail-Adresse und Internetseite aufgelistet.
Im Buchhandel: ISBN 978-3-936575-50-7 für 8,90 € oder direkt beim Walder-Verlag bestellen !

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weitere Bahnreiseführer für berühmte Züge und Bergbahnen in Europa

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Bozen*** - Landeshauptstadt von Südtirol

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Bozen*** - Landeshauptstadt von Südtirol

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Laubengassen, Waltherplatz, Dom, Kloster Muri Gries, Schloss Maretsch, Franziskanerkloster, Schloss Runkelstein, Haselburg, Schloss Ried, Burg Kampenn, Burgruine Rafenstein, St. Georgen, Archäologiemuseum, Museion

Bozen, die strahlende Hauptstadt Südtirols, beeindruckt durch ihre reiche Geschichte, kulturelle Vielfalt und die einmalige Lage zwischen Alpen und Mittelmeer. Erstmals im frühen 8. Jahrhundert als „Bauzanum“ erwähnt, entwickelte sich die Stadt durch ihre strategische Lage zwischen den Handelsrouten aus dem Süden und dem deutschen Sprachraum zu einem bedeutenden Handelszentrum. Die mittelalterlichen Laubengassen im Herzen der Altstadt, die bis heute das Stadtbild prägen, wurden bereits im 12. Jahrhundert angelegt und sind ein eindrucksvolles Zeugnis städtischer Planung im Hochmittelalter. Heute beherbergen sie ein lebendiges Nebeneinander aus Boutiquen, Handwerksbetrieben und traditionellen Cafés. Der Waltherplatz, benannt nach dem berühmten Minnesänger Walther von der Vogelweide, bildet das gesellschaftliche Zentrum der Stadt. Hier treffen sich Einheimische und Besucher vor der eindrucksvollen Kulisse des gotischen Doms Maria Himmelfahrt mit seinem filigranen Turm und wertvollen Kunstwerken im Innern. Neben der Altstadt mit ihren gepflegten Bürgerhäusern, engen Gassen und historischen Fassaden laden auch die Promenaden entlang der Talfer zu einem Spaziergang ein – vorbei an Weinreben, Villen und Parkanlagen. Hoch über dem Fluss erhebt sich Schloss Runkelstein, dessen weltberühmter profaner Freskenzyklus einen tiefen Einblick in das höfische Leben des Mittelalters gewährt. Schloss Maretsch, direkt am Stadtrand gelegen, beeindruckt mit seiner Renaissancearchitektur und dem Blick auf den Rosengarten. Weitere historische Bauwerke wie die Haselburg, Schloss Ried, Burg Kampenn und die Burgruine Rafenstein zeugen vom einstigen Wohlstand und der strategischen Bedeutung Bozens. Zu den spirituellen Zentren der Stadt zählen neben dem Dom auch das Franziskanerkloster mit seinem spätgotischen Kreuzgang sowie das Kloster Muri-Gries, das mit barocker Kirche und angeschlossenem Weingut ein lebendiges Stück klösterlicher Kultur bewahrt. Die Kirche St. Georgen, malerisch am Hang gelegen, beeindruckt mit ihrer romanischen Schlichtheit und der eingebetteten Lage inmitten von Weinbergen. Einen besonderen Stellenwert nimmt das Südtiroler Archäologiemuseum ein, das mit der Gletschermumie „Ötzi“ eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen Europas beherbergt. In modernen Ausstellungen wird anschaulich das Leben in der Kupferzeit dargestellt. Auch das Museion, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, ist ein architektonisches und inhaltliches Aushängeschild der Stadt. Es bildet eine symbolische Brücke zwischen dem deutschsprachig geprägten historischen Zentrum und der italienisch geprägten Neustadt. Bozen ist darüber hinaus Sitz bedeutender wissenschaftlicher und kultureller Einrichtungen wie der Freien Universität Bozen und des Stadttheaters. Die Stadt vereint auf besondere Weise alpenländische Bodenständigkeit mit mediterraner Offenheit und zeigt sich zu jeder Jahreszeit als urbanes, lebendiges Zentrum Südtirols – mit zahlreichen Veranstaltungen, traditionsreichen Märkten und einem attraktiven Kunst- und Kulturangebot. Die Verbindung von Geschichte, Natur und städtischer Lebensqualität macht Bozen zu einem unverwechselbaren Reiseziel im Herzen der Alpen. (c)WV
Alle Sehenswürdigkeiten finden Sie in unserem gedruckten 'Reiseführer 'Sehenswertes in Südtirol' (8,90€)

Reiseführer 'Bergbahn Bozen -- Oberbozen -- Klobenstein -- Rittnerhorn'

Südtirol wird auch gerne das Land der tausend Berge genannt. Da viele Berge nicht die großen Höhen wie in Graubünden, im Wallis oder in den Hohen Tauern erreichen, bieten sie breitere Möglichkeiten die Region zu entdecken. Unzählige Wanderrouten führen durch diese grandiosen Berglandschaften. An vielen Stellen verhelfen Seilbahnen auch weniger geübten Wanderern zu ihrem besonderen Bergerlebnis. Besonders im Bereich Bozen führen Seilbahnen aus den Tälern zu besonders schönen Aussichtpunkten. Eine Fahrt mit der Seilbahn und der Rittnerbahn zum Rittnerhorn oberhalb von Bozen belohnt mit einem Blick bis zum Rosengarten. Die Verkehrsverbindung zwischen Bozen und dem Ritten hat eine lange Tradition. Denn vor über 100 Jahren fuhren die Bozner Patrizier bereits mit der Zahnradbahn vom Waltherplatz auf den Ritten. Diese wurde 1966 durch eine Seilschwebebahn ..._/W1

Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Bozen - Verkehrsamt - Waltherplatz 8, I-39100 Bozen Tel. +39-0471-307000
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen, Bahnfahrplan
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Ritten*** - Region Salten-Schlern

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Ritten*** - Region Salten-Schlern

Sehenswürdigkeiten: Rittnerbahn, Pfarrkirche, Deutschordenskommende Klobenstein, Erdpyramiden, Rittner Horn, St. Georg, St. Nikolaus

Der Ritten, auf einem weitläufigen Hochplateau oberhalb von Bozen gelegen, zählt zu den faszinierendsten und vielseitigsten Landschaften Südtirols. Zwischen Sarntaler Alpen, Eisack, Talfer und dem Bozner Talkessel entfaltet sich eine Region, die Natur, Geschichte und Tradition auf einzigartige Weise vereint. Bereits im 17. Jahrhundert zog es wohlhabende Bozner Kaufleute zur Sommerfrische auf den Ritten, und bis heute hat er seinen unverwechselbaren, ländlich-kultivierten Charme bewahrt. Eine besondere Attraktion ist die historische Rittnerbahn, eine Schmalspurbahn aus dem Jahr 1907, die bis heute die Ortsteile des Ritten auf nostalgische Weise miteinander verbindet und durch grüne Wiesen, lichte Wälder und malerische Dörfer führt. Ergänzt wird sie durch die moderne Rittner Seilbahn, die seit 2009 Bozen in nur wenigen Minuten mit Oberbozen verbindet und den Fahrgästen spektakuläre Ausblicke auf die Dolomiten bietet. Kulturell bedeutsam ist die ehemalige Deutschordenskommende in Klobenstein, ein imposantes Bauwerk mit langer Geschichte, das an die wichtige Rolle geistlicher Ritterorden erinnert. Auch das Ortsbild wird durch zahlreiche Kirchen geprägt: die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Oberbozen mit barocker Innenausstattung, das Gotteshaus St. Nikolaus mit kunstvoll gestalteten Altären sowie die kleineren Kirchen St. Georg, St. Leonhard und St. Andreas, die durch Fresken und spätgotische Architektur einen Einblick in das religiöse Erbe der Region geben. Auch die Ruine Stein mit ihren Mauerresten erinnert an vergangene Zeiten und einstige Herrschaftssitze. Ein Naturwunder besonderer Art sind die Erdpyramiden im Finsterbachtal zwischen Lengmoos und Mittelberg. Diese bizarren Erosionsformen aus Lehm, gekrönt von wuchtigen Steinblöcken, zählen zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern Südtirols. Über Jahrhunderte durch Regen, Frost und Schmelzwasser geformt, bilden sie eine surreale Landschaft inmitten stiller Waldtäler und ziehen Naturliebhaber und Fotografen gleichermaßen in ihren Bann. Ein weiterer Höhepunkt des Ritten ist das Rittner Horn, ein Gipfel mit einem einzigartigen 360-Grad-Blick über das gesamte Südtiroler Bergpanorama – von den Gipfeln der Ortlergruppe bis zur Marmolata. Die Panoramawege und Almwiesen rund um das Rittner Horn bieten zu jeder Jahreszeit ideale Bedingungen für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen und Naturerlebnisse. Der Ritten ist eine Region, in der kulturhistorische Tiefe und landschaftliche Schönheit harmonisch verschmelzen und die Besuchern eindrucksvoll zeigt, warum dieses Hochplateau seit Jahrhunderten ein besonderer Rückzugs- und Erholungsort ist. (c)WV
Alle Sehenswürdigkeiten finden Sie in unserem gedruckten 'Reiseführer 'Sehenswertes in Südtirol'

Rittnerbahn Oberbozen - Klobenstein

Die am 13. August 1907 eröffnete erste Bahnstrecke war ursprünglich in drei Streckenabschnitte gegliedert. Ihren Ausgangspunkt nahm sie am Bozener Waltherplatz, von wo aus sie zum Rittnerbahnhof fuhr. Von hier schob eine Zahnradlokomotive den Zug über die Zahnradstrecke bergwärts. In Maria Himmelfahrt wurde die Zahnradlokomotive abgekuppelt und der Triebwagen setzte die Fahrt in Richtung Oberbozen fort. Die heutige Rittner Bahn ist eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn. Das 'Bahnl', wie die Rittner Bahn liebevoll im Volksmund genannt wird, verbindet die Ortschaften Maria Himmelfahrt, Oberbozen, Wolfsgruben, Lichtenstern und Klobenstein am Rittner Hochplateau.
Oberbozen und Klobenstein - Tel. +39_0471-356.100

Seilbahn Bozen - Ritten

Die Verkehrsverbindung zwischen Bozen und dem Ritten hat eine lange Tradition. Denn vor über 100 Jahren fuhren die Bozner Patrizier bereits mit der Zahnradbahn vom Waltherplatz auf den Ritten. Diese wurde 1966 durch eine Seilschwebebahn ersetzt und diese ist nun auch Geschichte. Es wurde eine neue Drei-Seil-Umlaufbahn gebaut, die seit 2009 im Einsatz ist. Alle 4 Minuten startet eine Kabine und schwebt in nur 12 Minuten nach Oberbozen. Während der Fahrt genießen Sie einzigartige Ausblicke auf die Dolomiten und die Bozner Umgebung.
Ort: Bozen (10 Gehminuten ab Bahnhof) Info: Tel. +39_0471-356.100


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Tourismusinfos/Büro: Ritten Tourismus - Dorfstraße 5, I-39054 Ritten (BZ) - Tel. +39 0471 356100
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Bahnstrecken Bozen -- Meran -- Mals

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Eppan*** - Region Überetsch-Unterland

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Eppan*** - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt St. Pauls, Dom St. Paul, historische Altstadt St. Michael, Schloss Sigmundskron, Schloss Hocheppan, Schloss Boymont, Schloss Korb, Schloss Moos, Ruine Festenstein, Schloss Reinsperg, Schloss St. Valentin, Schloss Freudenstein, Schloss Gandegg, Schloss Aichbergl, Schloss Englar, römische Villa

Eppan an der Südtiroler Weinstraße gilt als eine der historisch und architektonisch reichsten Gemeinden des Landes. Die günstige Lage zwischen Bozen und Kaltern, die fruchtbaren Rebhänge und die strategische Bedeutung des Gebietes führten bereits in römischer Zeit zu einer ersten Besiedlung, wovon eine römische Villa in Aich-Eppan eindrucksvoll zeugt. Im Mittelalter entwickelte sich Eppan zu einem bevorzugten Herrschaftsraum des Tiroler Adels, was sich in einer außergewöhnlichen Dichte an Burgen, Schlössern und Ansitzen niederschlug – über 180 historische Anlagen prägen bis heute das Landschaftsbild der Gemeinde. Zentrum des kulturellen Lebens bildet der Ortsteil St. Pauls mit seinem geschlossenen historischen Ortskern. Die schmalen Gassen, gut erhaltenen Ansitze und reich geschmückten Fassaden dokumentieren das Selbstverständnis des Überetscher Landadels. Im Mittelpunkt steht der sogenannte Paulsner Dom – eine spätgotische Pfarrkirche von monumentalem Ausmaß, deren architektonische Qualität, kunstvolle Ausstattung und Turmsilhouette den sakralen Mittelpunkt der Region bilden. Ebenso beeindruckend ist die Altstadt von St. Michael, in der der sogenannte Überetscher Baustil – eine charakteristische Verbindung von bäuerlicher Tradition mit Elementen der Renaissance und des Barock – besonders anschaulich zum Ausdruck kommt. Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal Eppans jedoch liegt in seiner unvergleichlichen Dichte an Burgen und Schlössern. Den Anfang macht Schloss Hocheppan, eine der bedeutendsten romanischen Wehranlagen Tirols mit Freskenzyklen von internationalem Rang, darunter die bekannte Knödelesserin. Gemeinsam mit Schloss Boymont, einer Burg mit frühgotischem Grundriss und gut erhaltenem Wohnturm, und dem stilvoll adaptierten Schloss Korb bildet Hocheppan das sogenannte Eppaner Burgendreieck. Diese drei Anlagen sind über einen historischen Wanderweg miteinander verbunden und geben einen exemplarischen Einblick in die feudale Baukunst des Mittelalters. Schloss Sigmundskron, auf einem Felssporn südlich von Bozen gelegen, geht auf eine frühmittelalterliche Anlage zurück. Heute beherbergt es das Messner Mountain Museum Firmian, das in beeindruckender Weise die architektonische Substanz der Burg mit einer musealen Präsentation von Bergkultur und Menschheitsgeschichte verbindet. In direkter Nachbarschaft zur Altstadt befindet sich Schloss Moos-Schulthaus, das in ein Museum für mittelalterliche Wohnkultur umgewandelt wurde. Die Innenräume mit original erhaltenen Wandmalereien und Möbelstücken vermitteln ein authentisches Bild adliger Lebensverhältnisse im Spätmittelalter. Weitere herausragende Anlagen sind Schloss Englar, ein neugotisches Schloss inmitten von Weinhängen mit weitgehend erhaltener Originalstruktur, sowie Schloss Gandegg, dessen klassizistische Formensprache und parkähnliche Umgebung den Übergang vom Herrschaftssitz zum Landsitz veranschaulichen. Schloss Freudenstein, auf einem Höhenrücken oberhalb von St. Michael gelegen, wurde im 16. Jahrhundert zum befestigten Renaissancesitz umgebaut und dient heute als exklusive Privatresidenz. Ebenfalls von Bedeutung sind Schloss St. Valentin, Schloss Reinsperg und Schloss Aichbergl – kleinere, teils privatisierte Anlagen, die jedoch in ihrer Formensprache und Geschichte die aristokratische Präsenz im Raum Eppan sichtbar machen. Die Ruine Festenstein auf einem bewaldeten Höhenzug rundet das Bild der Wehrarchitektur ab. Die Anlage, die heute nur noch in Teilen erhalten ist, zeugt vom Rückzugs- und Beobachtungscharakter vieler mittelalterlicher Burgen in der Region. In ihrer Gesamtheit bieten die Schlösser Eppans ein einzigartiges Panorama aristokratischer Repräsentation, bürgerlicher Residenzkultur und militärischer Bauweise über einen Zeitraum von mehr als tausend Jahren. Eppan steht somit wie kaum ein anderer Ort für die historische Verbindung von weltlicher Macht, kirchlicher Repräsentation und baukünstlerischer Vielfalt – ein lebendiges Zeugnis der Südtiroler Geschichte in Stein und Raum. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eppan - Tourismus - Tel. +39_0471-662.206
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Terlan* - Region Überetsch-Unterland

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Terlan* - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: Ruine Neuhaus, Ruine Burg Greifenstein, Pfarrkirche, St. Antonius in Siebeneich

Terlan, im Herzen des Etschtals zwischen Bozen und Meran gelegen, gehört zu den traditionsreichen Weinbaugemeinden Südtirols und blickt auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück. Mit den Fraktionen Vilpian und Siebeneich umfasst die Gemeinde eine kulturell vielfältige Region, die durch ihre markanten Burgruinen, sakralen Bauten und geschlossene Dorfstrukturen geprägt ist. Schon im Mittelalter spielte Terlan eine bedeutende Rolle als Marktort und Kontrollpunkt entlang der alten Handelswege. Der Ort ist heute bekannt für seinen Weißwein, insbesondere den „Terlaner“, doch auch abseits des Weinbaus bietet die Gemeinde ein bemerkenswertes historisches Erbe. Hoch über dem Ort erhebt sich die Ruine Neuhaus, im Volksmund als „Maultasch“ bezeichnet – eine Erinnerung an Margarete Maultasch, Gräfin von Tirol, der diese Burg zugeschrieben wird. Die im 13. Jahrhundert errichtete Anlage thront auf einem bewaldeten Hügel und vermittelt mit ihren erhaltenen Mauerzügen, Türmen und dem ehemaligen Wohntrakt einen anschaulichen Eindruck mittelalterlicher Wehrarchitektur. Noch höher gelegen und auf steilerem Fels errichtet, befindet sich die Ruine Greifenstein, von den Einheimischen als „Sauschloss“ bezeichnet. Die Burg stammt aus dem frühen Hochmittelalter und diente einst der Sicherung der nördlichen Talzufahrten. Auch wenn nur noch wenige Bauelemente erhalten sind, vermittelt die exponierte Lage ihre einstige Bedeutung eindrucksvoll. Das religiöse Zentrum bildet die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, ein spätgotischer Bau mit barocken Erweiterungen. Besonders auffällig ist der Turm, der mit über 80 Metern Höhe zu den höchsten Kirchtürmen Südtirols zählt. Das Innere der Kirche ist reich mit Altären, Fresken und spätgotischem Maßwerk ausgestattet – ein kunsthistorisches Zeugnis der religiösen Blütezeit Terlans. In der Fraktion Siebeneich befindet sich die Kapelle St. Antonius, ein kleiner, spätmittelalterlicher Bau mit schlichtem Äußeren und liebevoll restaurierter Innenausstattung. Die Kirche St. Sebastian in Vilpian sowie die Gratl-Kapelle in Unterkreuth ergänzen das religiöse Erbe der Gemeinde und zeigen, wie eng Dorfgeschichte und kirchliches Leben in dieser Region miteinander verbunden waren. Terlan steht beispielhaft für die Verbindung von Weinbau, religiöser Tradition und mittelalterlichem Erbe. Zwischen den Zeugnissen höfischer Macht, bäuerlicher Frömmigkeit und bürgerlicher Entwicklung entfaltet sich ein Ort, der mit seiner Geschichte wie mit seiner heutigen Identität ein authentisches Bild des südlichen Südtirols vermittelt – eindrucksvoll, ruhig und voller Substanz. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverein Tarlan - Piazza Weiser Dottor, 2, Terlano BZ - Tel. +39 0471 257165
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Nals** - Region Burggrafenamt

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Nals** - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Castel Schwanburg, Stachelburg, Schloss Payersburg, St. Ulrich

Nals, am Übergang zwischen dem Burggrafenamt und dem Südtiroler Unterland gelegen, war bereits in der Römerzeit von Bedeutung, da die antike Handelsroute 'Via Claudia Augusta' durch das heutige Gemeindegebiet führte und damit früh die Voraussetzungen für eine kontinuierliche Siedlungsgeschichte schuf. Der heutige Ort, eingebettet in ein Mosaik aus Obst- und Weingärten, entwickelte sich im Mittelalter zu einem Zentrum landwirtschaftlicher Produktion und adliger Ansitze. Die bedeutendste historische Anlage ist Castel Schwanburg, eine trutzige Schlossanlage mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert, die über Jahrhunderte im Besitz der Familie Boymundt-Payersberg blieb. Der repräsentative Wohnsitz mit seinem charakteristischen Rundturm, spätgotischen Erkern und barocker Kapelle beherbergt heute eine der ältesten Privatkellereien Südtirols, deren Gewölbekeller mit barocken Holzfässern aus der Zeit Maria Theresias zu den eindrucksvollsten Zeugnissen regionaler Weinkultur zählt. Nicht weniger bedeutsam ist die Stachelburg, ein ehemaliger Wehrhof mit wuchtigem Hauptgebäude und spätmittelalterlichem Wirtschaftsflügel, der einst als Sitz lokaler Gerichtsbarkeit diente. Schloss Payersburg auf einem bewaldeten Hügel im Südwesten des Ortes ist heute nur noch als Ruine erhalten, war jedoch im Spätmittelalter eine wichtige Festungsanlage zur Kontrolle des unteren Etschtals. Ergänzt wird das historische Bild durch die Kirche St. Ulrich, ein schlichter Bau mit romanischen Fundamenten und gotischem Chor, der durch seine Lage am Ortsrand eine spirituelle Landmarke darstellt. Die historische Altstadt von Nals zeigt sich mit engen Gassen, spätmittelalterlichen Häusern, gewölbten Einfahrten und gut erhaltenen Fassaden, die die dörfliche Struktur über Jahrhunderte bewahren konnten. Von besonderem landschaftlichem Reiz ist der Ortsteil Sirmian, auf rund 800 Metern Meereshöhe gelegen, der mit romanischer Kirche und Panoramablick über das gesamte Etschtal bis zu den Dolomiten einen kulturellen wie natürlichen Höhepunkt bildet. Die klimatischen Bedingungen der Region, mit heißen Sommern und milden Wintern, ermöglichen den Anbau hochwertiger Weiß- und Rotweine, während das dichte Wegenetz um Nals ideale Voraussetzungen für Kulturspaziergänge und aussichtsreiche Wanderungen bietet. Nals vereint als historisch gewachsenes Weindorf architektonisches Erbe, landschaftliche Vielfalt und eine tiefe Verankerung in der regionalen Geschichte des Burggrafenamts. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverband Meran, Gampenstr. 95, 39012 Meran, Tel. +39_0473-200443
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Gargazon - Region Burggrafenamt

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Gargazon - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: Kurtialkirche St. Johannes, Pfarrkirche, Kröllturm

Gargazon, am westlichen Ufer der Etsch zwischen Bozen und Meran gelegen, zählt zu den kleineren, aber geschichtlich und architektonisch interessanten Gemeinden im Burggrafenamt. Seine Lage inmitten eines fruchtbaren Schwemmtals, durch das einst wichtige Handels- und Pilgerwege führten, machte das Dorf bereits im Mittelalter zu einem besiedelten und strategisch nicht unbedeutenden Ort. Die historische Substanz von Gargazon ist bis heute gut erkennbar und konzentriert sich auf einige markante sakrale und weltliche Bauwerke, die das Ortsbild prägen. Die Kurtialkirche St. Johannes dem Täufer gehört zu den ältesten sakralen Anlagen im Ort und war einst Teil eines seelsorglich bedeutenden Kirchenbezirks. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist von verschiedenen Bauphasen geprägt, wobei vor allem der Turm und Chorbereich romanische bzw. frühgotische Elemente erkennen lassen. In der Kirche werden Reliquien des heiligen Octonius aufbewahrt, die auf eine alte Verehrungstradition hinweisen. Die Pfarrkirche zum Heiligsten Herzen Jesu, ein jüngerer Bau des 20. Jahrhunderts, entstand in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt Elemente des Historismus mit regionaltypischer Fassadengestaltung. Auch wenn sie stilistisch zurückhaltend wirkt, ist sie ein Ausdruck des kirchlichen Lebens in der Zwischenkriegszeit. Hoch über dem Ort erhebt sich der Kröllturm, ein massiver, quadratischer Wehrturm aus dem Spätmittelalter, der ursprünglich zur Überwachung der Etschbrücke und der südlichen Talzufahrten diente. Der Turm war Bestandteil eines örtlichen Wehrsystems und bietet heute noch einen markanten Ausblick über die umgebende Tallandschaft. Ebenfalls erwähnenswert ist der Berger Hof mit seiner Marmorgedenktafel, die an die Opfer der Tiroler Freiheitskämpfe erinnert. Dieses Zeugnis der Tiroler Erinnerungskultur verdeutlicht die lokale Einbindung in die politische Geschichte des 19. Jahrhunderts. Gargazon bewahrt mit diesen Bauten eine stille, aber eindrucksvolle Geschlossenheit historischer Kontinuität, die besonders für kulturhistorisch interessierte Reisende ein lohnendes Ziel darstellt. (c)WV
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Lana** - Region Burggrafenamt

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Lana** - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche Niederlana, Obstbaumuseum Larchgut, Burgruine Brandis, Leonburg, Schloss Braunsberg, St. Margareth, Mayenburg

Lana, im unteren Etschtal zwischen Bozen und Meran gelegen, zählt zu den kulturhistorisch vielseitigsten Orten des Burggrafenamts und gliedert sich in die Ortsteile Oberlana, Mitterlana und Niederlana. Die Lage an einem bedeutenden historischen Verkehrsweg sowie die frühe Besiedlung machen Lana zu einem Zentrum mit langer und dokumentierter Geschichte. Besonders eindrucksvoll ist die spätgotische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Niederlana, die mit einem kunsthistorisch herausragenden Flügelaltar von Hans Schnatterpeck ausgestattet ist. Der monumentale Schnitzaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten sakralen Kunstwerken Südtirols und vereint gotische Bildsprache mit handwerklicher Meisterschaft auf höchstem Niveau. Ein weiteres Zeugnis sakraler Baukunst ist die Kirche St. Margareth, die mit Fresken und baulichen Details aus romanischer und gotischer Zeit die religiöse Entwicklung des Ortes widerspiegelt. Im profanen Bereich geben mehrere Burgen und Schlösser Einblick in die Adelsherrschaft vergangener Jahrhunderte. Die Burgruine Brandis erhebt sich auf einem bewaldeten Hügel über dem Ortskern und war einst Stammsitz der Herren von Brandis. Ihre Reste, darunter ein gut erhaltener Bergfried und Mauerzüge, prägen das Landschaftsbild ebenso wie das imposante Schloss Braunsberg, das ursprünglich im Spätmittelalter als Sitz landesherrlicher Verwaltung diente. Die Leonburg mit ihrem markanten, dreigeschossigen Bergfried zählt zu den besterhaltenen Anlagen ihrer Art im Burggrafenamt. Auch die Mayenburg oberhalb von Völlan, mit Ringmauer und romanischem Wohnturm, zeugt von der wehrhaften Vergangenheit dieser Region. Im ehemaligen Ansitz Larchgut befindet sich heute das Südtiroler Obstbaumuseum, das auf anschauliche Weise die Entwicklung des Obstanbaus dokumentiert und damit die wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung der Region verdeutlicht. Lana steht beispielhaft für das Zusammenspiel von sakraler Kunst, adliger Herrschaftsarchitektur und landwirtschaftlicher Tradition und bietet eine hohe Dichte an kulturhistorisch relevanten Stätten auf engem Raum. Eine schöne Unterkunft ist beispielsweise das familiär geführte Hotel Lana. Das ist ein Dreisternehotel, das gleich am Ortsrand von Lana liegt. An das Hotel grenzt ein Campingplatz als Alternative für Urlauber mit kleinerem Budget. Von Hotel und Campingplatz kann wunderbar der Ort Lana und die gesamte Umgebung erkundet werden. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverband Meran, Gampenstr. 95, 39012 Meran, Tel. +39_0473-200443
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- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".

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Burgstall - Region Burggrafenamt

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Burgstall - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: Naturmuseum, Burg Burgstall, Pfarrkirche

Burgstall, eingebettet am Rande eines Naturschutzgebietes zwischen idyllischen Biotopen und einem bezaubernden Hochplateau, verzaubert Besucher mit seiner harmonischen Verbindung von Natur und Kultur. Eine Seilbahn führt von Burgstall direkt in das beeindruckende Tschögglberg-Gebiet, das mit seinen weiten Lärchenwäldern und saftigen Almwiesen ideale Bedingungen für unvergessliche Ausflüge bietet. Diese besondere Lage macht Burgstall zu einem beliebten Ausgangspunkt für Wanderer und Naturliebhaber. Das Naturmuseum im Ortszentrum vermittelt spannende Einblicke in die vielfältige Flora und Fauna der Region und eröffnet Besuchern ein tieferes Verständnis für die natürliche Umgebung. Nordwestlich der Pfarrkirche erheben sich die imposanten Reste der Ringmauer von Burg Burgstall. Entlang eines landschaftlich reizvollen Trimm-Dich-Pfades kann die historische Burganlage erkundet werden, deren Überreste eindrucksvoll von einer bewegten Vergangenheit zeugen. Ein besonderes Highlight für Familien und Naturfreunde ist das Museum für heimisches Wild, das als einziges Tiermuseum Südtirols einzigartige Einblicke in die heimische Tierwelt und ihren Lebensraum bietet. Für sportlich Aktive bietet der anspruchsvolle Sunnseitn-Steig ein intensives Erlebnis. Dieser Pflastersteig nach Burgstall ist vor allem bei erfahrenen Bikern beliebt und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die Naturgenuss mit sportlicher Herausforderung verbindet. Burgstall vereint in eindrucksvoller Weise Natur, Geschichte und Aktivität und ist damit ein reizvolles Ziel für Kulturinteressierte, Naturliebhaber und sportlich ambitionierte Besucher gleichermaßen. (c)WV
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Meran*** - Region Burggrafenamt

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Meran*** - Region Burggrafenamt - Stadt des Wohlbefindens

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Laubengassen, Landesfürstliche Burg, Vinschgauer Tor, Bozner Tor, Passeier Tor, Pfarrkirche St. Nikolaus, Gasthof Roter Adler, Stadtmuseum, Kurpromenade, Kurhaus, Schloss Trauttmansdorff, Schloss Kallmünz, Schloss Labers, Schloss Katzenstein, Schloss Fragsburg, Schloss Goyen, Schloss Rametz, Schloss Knillenberg, Tappeiner Weg, Meran 2000

Meran, im Herzen des Burggrafenamts gelegen, zählt zu den traditionsreichsten Städten Südtirols und war bis zum späten Mittelalter Residenz der Tiroler Landesfürsten, bevor Innsbruck diese Rolle übernahm. Die günstige klimatische Lage am Zusammenfluss von Etsch und Passer, geschützt durch die umliegenden Berge, führte schon früh zur Entwicklung einer städtischen Struktur mit starkem wirtschaftlichem, religiösem und politischem Gewicht. Merans Altstadt spiegelt diese Entwicklung eindrucksvoll wider: Die historischen Laubengassen, seit dem 13. Jahrhundert bezeugt, bildeten das wirtschaftliche Rückgrat des städtischen Handels und sind bis heute durch Arkaden, schmuckvolle Fassaden und eng gestellte Bürgerhäuser geprägt. Das Vinschgauer Tor, Bozner Tor und Passeier Tor markieren die erhaltenen Zugänge zur Altstadt und stammen größtenteils aus der Zeit der Stadtbefestigungen im Spätmittelalter. Ein zentrales Monument weltlicher Macht ist die Landesfürstliche Burg, ein spätgotisches Ensemble aus Wohntrakt, Wehrtürmen und Innenhof, das einst als Residenz und Verwaltungssitz diente. Die Pfarrkirche St. Nikolaus mit ihrem mächtigen, 83 Meter hohen Glockenturm zählt zu den ältesten rein gotischen Sakralbauten in Tirol und zeichnet sich durch ein dreischiffiges Langhaus sowie figurenreiche Portale und Glasfenster aus. Das Kurhaus, 1874 erbaut und später im Jugendstil erweitert, ist bis heute architektonisches Wahrzeichen der Stadt und Zentrum des gesellschaftlichen Lebens. Die ehemalige Passerpromenade, heute Kurpromenade genannt, wurde als Teil des kaiserlichen Kurprogramms angelegt und verbindet die Innenstadt mit den herrschaftlichen Villen- und Parkanlagen im Süden. Bedeutende Stationen entlang dieses Wegs sind der Gasthof Roter Adler, einer der ältesten Herbergen der Stadt mit museumsgeschichtlicher Dauerausstellung, sowie das Stadtmuseum, das eine Sammlung zur Kultur- und Kunstgeschichte Merans beherbergt. Der Tappeinerweg, benannt nach dem Arzt und Mäzen Franz Tappeiner, führt über den Altstadthäusern entlang und ist gesäumt von mediterraner Vegetation, Aussichtspunkten und historischen Villen. Zu den herausragenden architektonischen Zeugnissen zählen zudem zahlreiche Adelssitze und Schlösser wie Schloss Trauttmansdorff mit seinem weltberühmten Botanischen Garten, Schloss Kallmünz mit barocker Kapelle, Schloss Labers mit erhaltenem Rittersaal, die hoch aufragende Fragsburg als höchstgelegenes Jagdschloss Südtirols, sowie Schloss Katzenstein, Goyen, Rametz und Knillenberg, die alle ihre Ursprünge in mittelalterlichen Wehrhöfen haben und später zu repräsentativen Ansitzen ausgebaut wurden. Schloss Rametz beherbergt heute ein Weinmuseum mit historischem Weinkeller. Schloss Trauttmansdorff erlangte zusätzlich durch Kaiserin Elisabeth von Österreich Berühmtheit, die hier mehrfach zur Kur weilte. Ergänzt wird das kulturhistorische Bild durch das Freizeitgebiet Meran 2000, das oberhalb der Stadt liegt und sowohl im Sommer als Wandergebiet als auch im Winter als familienfreundliches Skizentrum genutzt wird. Mit seiner Verbindung aus Altstadt, herrschaftlicher Architektur, Kurtradition und alpiner Landschaft verkörpert Meran wie kaum eine andere Stadt die historische Synthese von Südtiroler Identität und mitteleuropäischer Eleganz. (c)WV
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Reiseführer Seilbahn Meran 2000

Meran 2000 ist mit seinen einfachen Wanderwegen im Sommer und den mittelschweren Pisten im Winter ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Das Naturgebiet besticht vor allem durch das weitläufige Panorama von den Dolomiten bis zum Ortler sowie durch das hohe gastronomische Niveau auf den zahlreichen Hütten. Die Seilbahn bringt 120 Besucher in nur sieben Minuten bequem auf 2.000 m und ermöglicht den Gästen eine einfache Anbindung an Meran und die umliegenden Feriendörfer. Die neue Bedarfshaltestelle ‚Gsteier‘ an der Mittelstation bietet ‚auf Knopfdruck‘ die Möglichkeit zu- oder auszusteigen. Neben dieser technisch interessanten Lösung ist auch die Architektur der Bergstation ein echter Hingucker. Der große Kubus ist mit seiner roten, leicht wirkenden Lochblechverkleidung eine weithin sichtbare Landmarke und scheint über den weißen Terrassen des Ankunftsbereiches zu schweben. Mit Stahl, ...

Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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Tourismusinfos/Büro: Kurverwaltung Meran - Freiheitsstraße 45 - I-39012 Meran - Tel. +39 0473 272000
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Algund* - Region Burggrafenamt

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Algund* - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: Schloss Forst, Pfarrkirche zum Hl. Joseph, Landartprojekt Steinzeit, Kapelle

Algund, am Südhang der Texelgruppe gelegen und unmittelbar an Meran angrenzend, zählt zu den kulturhistorisch bedeutsamen Orten des Burggrafenamts. Die Geschichte des heutigen Gemeindegebiets reicht bis in die Urgeschichte zurück, wie prähistorische Funde und sogenannte Schalensteine auf dem Schlundenstein nahelegen. Bereits in frühmittelalterlicher Zeit bestand hier eine durch Landwirtschaft geprägte Siedlung, die später durch ihre Nähe zu Meran und den strategisch wichtigen Wegen ins Vinschgau und Passeiertal weiter an Bedeutung gewann. Im Zentrum des historischen und architektonischen Interesses steht Schloss Forst, eine wehrhafte Anlage mit zwei massiven Wohntürmen, einer integrierten Kapelle und einem Wohntrakt. Das Schloss wurde mehrfach umgebaut und erweitert, erhielt aber seine charakteristische spätmittelalterliche Struktur. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die traditionsreiche Brauerei Forst, die im 19. Jahrhundert gegründet wurde und heute als eine der größten Brauereien Italiens gilt. Das Ensemble aus Schloss, Wirtschaftsgebäuden und Verwaltungsbauten bildet ein markantes architektonisches Zeugnis industrieller und adliger Nutzungsgeschichte. Religiöse Baukunst ist durch mehrere Sakralbauten vertreten. Die Pfarrkirche zum Heiligen Joseph, im Zentrum Algunds gelegen, ist ein Neubau aus dem frühen 20. Jahrhundert mit klaren neoromanischen Formen. Die Kirche besitzt einen hohen Glockenturm mit Spitzhelm und eine dreischiffige Anlage mit figurativer Ausstattung. In Mühlbach, einem Ortsteil Algunds, befindet sich zudem eine Kapelle, die in ihrer Schlichtheit und landschaftlichen Einbindung ein typisches Beispiel für die Sakralarchitektur ländlicher Gebiete darstellt. Das ehemalige Dominikanerinnenkloster Maria Steinach spielte lange Zeit eine wichtige Rolle im geistlichen und sozialen Leben des Ortes. Heute dient das Gebäude teilweise anderen Zwecken, hat jedoch seine klösterliche Atmosphäre bewahrt. Ein modernes, jedoch auf historische Spuren bezogenes Projekt ist das Landart-Projekt Steinzeit, das auf künstlerische Weise an die prähistorische Besiedlung der Region erinnert. Es wurde an einem Standort mit archäologischer Bedeutung errichtet und verweist damit auf die lange Kontinuität menschlicher Präsenz im Algunder Raum. Algund steht heute für die Verbindung von historischer Kontinuität, religiöser Prägung und regionaltypischer Baukultur. Die vorhandenen Baudenkmäler und kulturhistorischen Zeugnisse machen den Ort zu einem lohnenden Ziel für Reisende, die ein Interesse an Geschichte, Architektur und regionaler Identität mitbringen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverband Meran, Gampenstr. 95, 39012 Meran, Tel. +39_0473-200443
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Marling* - Region Burggrafenamt

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Marling* - Region Burggrafenamt - Weingenuss und Wanderfreuden

Sehenswürdigkeiten: St. Felix in der Nörder, Alte Pfarrkirche, Marlinger Waalweg

Marling, auf einer weiten Hangterrasse westlich von Meran gelegen, gehört zu den traditionsreichen Dörfern des Burggrafenamts und war über Jahrhunderte hinweg von Landwirtschaft und Weinbau geprägt. Die frühe Besiedlung ist durch archäologische Funde belegt, und die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Alte Pfarrkirche von Marling, ein romanischer Bau mit gotischen Erweiterungen, war über viele Jahrhunderte Zentrum des kirchlichen Lebens und besitzt eine gut erhaltene Ausstattung mit spätgotischen Fresken und einem barocken Hochaltar. Ergänzt wird das sakrale Erbe durch die Filialkirche St. Felix in der Nörder, einem kleinen, hoch über dem Ort gelegenen Gotteshaus, das ursprünglich als Pestkapelle errichtet wurde und heute ein bedeutendes Beispiel ländlicher Sakralarchitektur darstellt. Auch die neue Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, erbaut im 20. Jahrhundert, spiegelt den Wandel der religiösen Baukultur im ländlichen Raum wider. Von technik- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung ist der Marlinger Waal, ein historischer Bewässerungskanal, der sich auf einer Länge von zwölf Kilometern durch die Hänge oberhalb des Etschtals zieht. Ursprünglich zur Versorgung der Weingüter und Obstgärten angelegt, wurde der Waalweg später zu einem bedeutenden Verkehrs- und Kulturweg ausgebaut. Er zählt heute zu den längsten und am besten erhaltenen Waalwegen Südtirols und ist ein wichtiges Zeugnis historischer Wasserbaukunst. Marling verbindet in seinem Ortsbild und seiner Kulturlandschaft bäuerliche Struktur, sakrale Baukunst und technische Tradition und gibt damit ein authentisches Bild der Entwicklung des mittleren Etschtals über die Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverein Marling - Kirchplatz 5 - 39020 Marling - Tel. +39 0473 447147 - www.marling.info
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Partschins** - Region Burggrafenamt

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Partschins** - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Pfarrkirche St. Peter und Paul, Ansitz Stachelburg, Schloss Spauregg, Ansitz Gaudententurm, Schreibmaschinenmuseum, Partschinser Wasserfall, St. Jakob in Rabland,

Partschins liegt westlich von Meran am Eingang des Vinschgaus, direkt am Fuß der steil aufragenden Texelgruppe, und war durch seine Lage an alten Passwegen und später an der Via Claudia Augusta bereits früh ein bedeutender Siedlungsplatz. Die Ortsentwicklung ist eng mit der Landwirtschaft, dem Weinbau sowie der späteren touristischen Erschließung verbunden, wobei das historische Zentrum bis heute durch enge Gassen, typische Tiroler Steinhäuser und herrschaftliche Ansitze geprägt ist. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul, ein spätgotischer Bau mit barockem Hochaltar und kunstvollen Seitenaltären, bildet das geistliche Zentrum der Gemeinde. Ihre harmonischen Proportionen und der schlanke Kirchturm prägen das Ortsbild und zeugen vom hohen handwerklichen und künstlerischen Anspruch der damaligen Bauzeit. Nur wenige Schritte entfernt erhebt sich der Ansitz Stachelburg, ein herrschaftlicher Wohnsitz mit mittelalterlichem Kern, der heute neben seiner historischen Bedeutung auch durch seine Nutzung als Vinothek und Kulturort eine moderne Funktion erfüllt. Schloss Spauregg, oberhalb des Ortes gelegen, ist eine barocke Anlage mit weitläufigem Garten, in dem ein imposanter Mammutbaum wächst – ein botanisches Kuriosum, das zu den markantesten seiner Art in Südtirol zählt. Eine weitere Besonderheit stellt der Ansitz Gaudententurm dar, ein befestigter Wohnturm aus dem 15. Jahrhundert mit Zinnenkranz, Erkern und historischer Stube, der einst dem Schutz adliger Familien diente. Im Ortsteil Rabland befindet sich die Filialkirche St. Jakob, ein einfacher, aber stimmungsvoller Sakralbau mit romanischem Ursprung und gotischem Chorgewölbe. Die Verbindung von Technikgeschichte und lokaler Kultur wird im Schreibmaschinenmuseum gewürdigt, das dem Partschinser Erfinder der ersten funktionstüchtigen Schreibmaschine, Peter Mitterhofer, gewidmet ist. Die Sammlung dokumentiert nicht nur die technische Entwicklung, sondern zeigt auch die gesellschaftliche Bedeutung des Schreibens als Kulturgut. Unweit davon zieht das K. und K. Museum Bad Egart mit einer umfangreichen Sammlung habsburgischer Memorabilia, Alltagsgegenständen und kurioser Fundstücke Besucher an, die sich für das Leben und die Geschichte der Donaumonarchie interessieren. Der Partschinser Wasserfall, mit einer Fallhöhe von nahezu 100 Metern, gehört zu den spektakulärsten seiner Art in den Ostalpen und war schon im 19. Jahrhundert ein Ziel von Kurgästen und Landschaftsmalern. Die umliegende Landschaft mit ihren Waalwegen, Steigen und Höhenpfaden lädt zu ausgedehnten Wanderungen zwischen Apfelgärten, Kastanienhainen und alpinen Hochflächen ein. Partschins vereint auf eindrucksvolle Weise historische Tiefe, landschaftliche Vielfalt und technikgeschichtliche Bedeutung in einem Ort, der weit mehr als nur ein malerisches Feriendorf darstellt. (c)WV
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Eisenbahnwelt Partschins - vom Brenner über Bozen nach Meran und Mals

Die Eisenbahnwelt in Rabland bei Meran ist die größte digitale Modelleisenbahnanlage Italiens. Die Grundlage für die Ausstellung bildet die umfangreiche Sammlung von Modelleisenbahnen, die mit über 20.000 Stück, zu den größten Privatsammlungen Europas zählt. Die größte Faszination der Eisenbahnwelt geht von den beeindruckenden Miniaturlandschaften aus, die - im Maßstab 1:87 (H0) nachgebaut - mit zahlreichen Details und interaktiven Elementen die Besucher ins Staunen versetzen. Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten Südtirols in Miniatur, sowie unsere Phantasielandschaft mit ihrer unglaublichen Vielfalt. Bewundern Sie im 1. Obergeschoss bei einem Rundgang Südtirol in Miniatur von Brennerbad bis Mals im Vinschgau. Auf einer Ausstellungsfläche von 300 Quadratmetern bietet sich dem Besucher ein faszinierender Rundumblick.


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Plaus - Region Burggrafenamt

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Plaus - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche, Plauser Totentanz

Plaus liegt eingebettet zwischen den Ausläufern des Nörderbergs und den fruchtbaren Ebenen des Etschtals, nur wenige Kilometer westlich von Meran, und gehört zu den kleinsten Gemeinden im Burggrafenamt. Trotz seiner überschaubaren Größe blickt das Dorf auf eine lange Geschichte zurück, die durch seine Lage an alten Verbindungswegen entlang der Etsch und durch frühe kirchliche Einflussnahmen geprägt wurde. Der Ortskern hat sich seine bäuerliche Struktur bewahrt und vermittelt ein ruhiges, authentisches Bild ländlicher Kultur in Südtirol. Die Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich, ein schlichter Sakralbau mit einem auffällig massiven romanischen Glockenturm, ist das geistliche Zentrum des Dorfes und eines der ältesten Gebäude in Plaus. Der Glockenturm mit seinen Rundbogenfenstern und dem steilen Satteldach dominiert das Dorfbild und zeugt von der langen religiösen Tradition des Ortes. An der Friedhofsmauer der Kirche befindet sich der Plauser Totentanz, eine seltene und besonders eindrucksvolle Darstellung dieser Bildtradition, die ursprünglich aus dem späten Mittelalter stammt. Das großformatige Fresko greift die Themen Vergänglichkeit und Gleichheit vor dem Tod auf und reiht Plaus in die bedeutende Reihe jener Orte ein, die dieses Mahnmal der Volksfrömmigkeit bewahrt haben. Die Darstellungen zeigen detailreiche Szenen, in denen der Tod mit Personen aus allen gesellschaftlichen Schichten tanzt – ein kulturelles Zeugnis von großer historischer und künstlerischer Bedeutung. Durch seine Lage zwischen den weitläufigen Obstgärten des Etschtals und den bewaldeten Hängen der umliegenden Berge ist Plaus zudem ein idealer Ausgangspunkt für gemütliche Spaziergänge und kleinere Wanderungen. Die ruhige Atmosphäre, die landschaftliche Schönheit und das kunsthistorische Erbe machen den Ort zu einem Refugium für Besucher, die eine Verbindung von Stille, Kultur und Natur suchen. (c)WV
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Naturns** - Region Burggrafenamt

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Naturns** - Region Burggrafenamt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, St. Prokulus, Prokulus-Museum, St. Zeno, St. Oswald, Schloss Hochnaturns, Schloss Tarantsberg

Naturns, am westlichen Rand des Burggrafenamts gelegen, ist eine der ältesten durchgehend besiedelten Gemeinden im Vinschgau und zeichnet sich durch eine außergewöhnlich reiche geschichtliche und kulturelle Substanz aus. Die Lage zwischen dem sonnenverwöhnten Nörderberg im Süden und dem Naturpark Texelgruppe im Norden prägte seit jeher das Leben der Menschen in dieser Region, deren fruchtbare Böden und geschütztes Mikroklima sowohl Ackerbau als auch Wein- und Obstkultur begünstigten. Die historische Altstadt von Naturns bewahrt bis heute den Charakter einer gewachsenen Tiroler Siedlung mit engen Gassen, aneinandergefügten Häusern und gepflegten Plätzen, die von einer langen Tradition lokaler Handwerkskunst und bäuerlicher Bautradition zeugen. Besonders herausragend ist das St. Prokulus Kirchlein, eines der ältesten erhaltenen Kirchengebäude des Alpenraums, dessen Ursprünge ins 7. Jahrhundert zurückreichen. Die Fresken im Inneren, entstanden um das Jahr 800, zählen zu den ältesten Wandmalereien des deutschen Kulturraums und zeigen in ihrer expressiven Stilistik eine eigenständige Bildsprache, die sich deutlich von der karolingischen Kunst abhebt. Unmittelbar daneben befindet sich das Prokulus-Museum, das die Entwicklung des Sakralbaus, die Bestattungskultur, religiöse Praktiken und das alltägliche Leben in der Region von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert anschaulich dokumentiert. Die beiden Kirchen St. Zeno und St. Oswald, heute in der Umgebung verstreut liegend, ergänzen das sakrale Erbe des Ortes: St. Zeno ist eine romanische Landkirche mit barock überformtem Innenraum, während St. Oswald auf eine ursprünglich spätmittelalterliche Bauform zurückgeht, die im Lauf der Jahrhunderte mehrfach restauriert wurde. Zu den profanen Denkmälern zählen Schloss Hochnaturns, ein mittelalterlicher Ansitz mit wuchtigem Bergfried und charakteristischer Schildmauer, sowie Schloss Tarantsberg, eine spätgotische Residenz mit Kapelle, Zinnenkranz und steingerahmten Fenstern, die in ihrer heutigen Form aus der Renaissancezeit stammt. Beide Schlösser dienten dem lokalen Adel zur Verwaltung der umliegenden Ländereien und dokumentieren das Selbstverständnis einer wohlhabenden bäuerlich-feudalen Schicht im oberen Etschtal. Die Höhenlage, das kulturelle Erbe und die reiche kirchliche Geschichte machen Naturns zu einem Brennpunkt mittelalterlicher Kunst- und Baugeschichte im Vinschgau. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverein Naturns - Rathausstraße 1, Via Municipio - 39025 Naturns/Naturno - Tel. +39 0473 666077
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Kastelbell-Tschars** - Region Vinschgau

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Kastelbell-Tschars** - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: Schloss Juval, Schloss Kastelbell, Schloss Kasten, Burg Hochgalsaun, St. Martin

Kastelbell-Tschars liegt malerisch im unteren Vinschgau und besticht durch seine reizvolle Kombination aus geschichtsträchtigen Bauwerken, sonnigen Hängen und einer intakten Kulturlandschaft. Schon von weitem fällt Schloss Kastelbell ins Auge, das sich auf einem markanten Felsrücken über dem Tal erhebt und dem Ort sein unverwechselbares Gesicht gibt. Die Ursprünge der Burganlage reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, und ihre Mauern erzählen von der bewegten Geschichte dieser strategisch wichtigen Region an der Via Claudia Augusta. Einst war das Schloss Herrschaftssitz der Tiroler Landesfürsten, später wurde es mehrfach zerstört, wiederaufgebaut und erweitert. Heute beherbergt Schloss Kastelbell eine kulturhistorische Ausstellung und dient als Kulisse für wechselnde Kunstausstellungen und stimmungsvolle Sommerkonzerte. Die Gemeinde, die sich aus mehreren Fraktionen zusammensetzt, bietet mit dem benachbarten Schloss Juval ein weiteres Highlight: Hoch über dem Taleingang gelegen, thront das Anwesen auf einem prähistorisch bedeutsamen Hügel. Es gehört dem bekannten Extrembergsteiger Reinhold Messner und ist Teil seines Messner Mountain Museums. Neben Exponaten zur tibetischen Kultur und Expeditionskunst bietet das Schloss einen unvergleichlichen Blick auf das Vinschger Tal. Die Verbindung von alpiner Lebensweise, moderner Museumsdidaktik und spiritueller Atmosphäre macht Juval zu einem besonderen Erlebnisort. Nicht weniger geschichtsträchtig ist Schloss Kasten, ein ehemaliger Wirtschaftssitz, der einst zur Burg Hochgalsaun gehörte. Er liegt inmitten der sanft ansteigenden Hänge, die mit Apfelgärten und Weinreben bedeckt sind und die Landschaft um Kastelbell-Tschars in ein leuchtendes Mosaik verwandeln. Die Burgruine Hochgalsaun selbst ist heute nur noch in Teilen erhalten, bietet aber als Wanderziel einen reizvollen Rückzugsort mit historischem Flair. In Tschars sticht die Pfarrkirche St. Martin hervor, deren markanter, gotischer Kirchturm weithin sichtbar ist. Der Ort selbst lädt mit engen Gassen, alten Bauernhöfen und typischer Südtiroler Gastfreundschaft zum Verweilen ein. Die Umgebung ist ideal für ausgedehnte Wanderungen, etwa entlang der historischen Waalwege, die noch heute das Bewässerungssystem der Region veranschaulichen. Diese schmalen Pfade, einst von Bauern angelegt, führen durch Kastanienhaine, Obstgärten und Wälder und bieten zugleich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Kastelbell-Tschars ist nicht nur ein Ort für Kulturfreunde und Geschichtsinteressierte, sondern auch ein Paradies für Naturliebhaber und Genießer. Die Kombination aus landschaftlicher Schönheit, reichem Kulturerbe und einer authentischen Atmosphäre macht die Gemeinde zu einem besonders lohnenswerten Ziel im Vinschgau. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".

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Latsch** - Region Vinschgau

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Latsch** - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: Burg Latsch, St. Vigilius, Schloss Goldrain, St. Karpophorus, Burgruine Untermontani, Burg Obermontani, St. Dionys, St. Michael, Turmhaus mit Kapelle, Ansitz Mühlrain, Schloss Annenberg

Latsch, eingebettet zwischen den mächtigen Bergzügen der Ortlergruppe und der Ötztaler Alpen, ist ein Ort, der reich an Geschichte und Kultur ist und durch seine landschaftliche Schönheit beeindruckt. Die Gemeinde liegt inmitten von Apfelplantagen und Weinbergen und gilt als einer der sonnigsten Plätze im Vinschgau. Schon im Mittelalter war Latsch ein bedeutender Ort im Tal, wovon zahlreiche historische Bauten und Adelssitze zeugen. Besonders eindrucksvoll ist Schloss Goldrain, das im 16. Jahrhundert auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Anlage errichtet wurde. Heute beherbergt es ein Bildungshaus und ist ein Ort kultureller Begegnung. Ein weiterer bedeutender Bau ist die Burgruine Obermontani, die einst der Sitz eines Minnesängers war und in deren Mauern Fragmente des Nibelungenlieds aus dem 14. Jahrhundert gefunden wurden – ein Hinweis auf die literarische Bedeutung des Ortes. Nur unweit davon entfernt liegt die Ruine Untermontani, ebenfalls Zeugnis der bewegten Geschichte dieser Region. Die Burg Latsch im Ortszentrum, der Ansitz Mühlrain mit seinen wertvollen Fresken, das Schloss Annenberg mit seiner gotischen Kapelle aus dem 15. Jahrhundert sowie zahlreiche Kirchen und Kapellen wie St. Dionys, St. Michael oder die St. Karpophoruskirche in Tarsch ergänzen das reiche architektonische Erbe von Latsch. Kunsthistorisch bedeutend ist vor allem der Flügelaltar von Jörg Lederer, einem bekannten Bildschnitzer der Spätgotik, der sich in der Spitalkirche von Latsch befindet. Die Fresken in der Burgkapelle St. Stephan in Morter gelten als herausragende Werke mittelalterlicher Wandmalerei. Im alten Spitalgebäude ist heute ein kleines Museum untergebracht, das die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner dokumentiert. Neben den kulturellen Highlights begeistert Latsch auch mit einer Vielzahl an Wander- und Radwegen. Der Vinschger Sonnenberg mit seinen Trockenhängen und der fruchtbare Nördersberg bieten ein abwechslungsreiches Terrain für Naturfreunde. Alte Waalwege führen entlang historischer Bewässerungskanäle durch eine reizvolle Landschaft und verbinden Kultur mit Natur auf ganz besondere Weise. Latsch vereint in einzigartiger Weise kunsthistorisches Erbe, alpine Natur und lebendige Tradition. Besucher erwartet hier ein facettenreicher Ort, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart harmonisch begegnen – ein Ort zum Erkunden, Erleben und Genießen. (c)WV
Alle Sehenswürdigkeiten finden Sie in unserem gedruckten 'Reiseführer 'Sehenswertes in Südtirol' (8,90€)

Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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Laas** - Region Vinschgau

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Laas** - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Marktplatz, St. Johannes, St. Markus, St. Sisinius, Fuchsburg, Ruine Tschenglsburg, St. Nikolaus, Torturm in Eyrs, Marmorsteinbruch

Laas, gelegen im Herzen des mittleren Vinschgaus, ist ein Ort, der weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannt ist – nicht nur wegen seiner beeindruckenden Landschaft, sondern vor allem wegen eines ganz besonderen Gesteins: dem Laaser Marmor. Dieses strahlend weiße, besonders reine und widerstandsfähige Gestein hat dem Dorf Weltruhm eingebracht und wird seit Jahrhunderten oberhalb von Laas im sogenannten Weißwasserbruch abgebaut. Der Marmor prägt nicht nur das Ortsbild, sondern auch die Seele des Dorfes – man begegnet ihm auf Schritt und Tritt: auf den Fassaden, in der Pflasterung der Gassen, in den Kirchen und auf den Friedhöfen. Zahlreiche Bildhauer und Künstler aus aller Welt zieht es jedes Jahr nach Laas, um mit dem edlen Material zu arbeiten. In der modernen Marmorverarbeitungshalle direkt im Ort kann man heute den Weg des Steins vom Bruch bis zur fertigen Skulptur nachvollziehen. Doch Laas ist weit mehr als nur ein Marmordorf. Der historische Ortskern mit seinem charmanten Marktplatz, den engen Gassen und den gepflegten alten Häusern strahlt eine besondere Ruhe aus. Zu den kunsthistorisch bedeutendsten Bauwerken zählt die Pfarrkirche St. Johannes mit einer romanischen Apsis aus dem 12. Jahrhundert, deren klare Linien und ausgewogene Proportionen in bestem Marmor ausgeführt sind. Nicht weit entfernt steht die Kirche St. Markus mit ihrem auffälligen Kreuzschlitz im Ostgiebel – ein faszinierendes Detail, das auf den Einfluss spätantiker Baukunst hinweist. Ebenfalls erwähnenswert ist die St.-Nikolaus-Kirche in Eyrs, die ein monumentales Fresko des heiligen Christophorus aus dem 16. Jahrhundert ziert. Die kleine Kirche St. Sisinius, die wohl zu den ältesten Sakralbauten des Vinschgaus zählt, thront auf einem Hügel über dem Tal und bietet einen wunderbaren Blick über das Etschtal hinweg. Die Gemeinde Laas umfasst auch die Fraktionen Tanas, Allitz, Tschengls, Tarnell und Parnetz – allesamt reizvolle Siedlungen, die wie auf einem Naturbalkon oberhalb des Tales liegen. Besonders eindrucksvoll ist die Panoramastraße, die sich von Allitz über Tanas hinaufzieht und immer wieder Ausblicke auf das weite Tal und die schneebedeckten Berge des Nationalparks Stilfserjoch eröffnet. In Tschengls thront über dem Tal die Ruine der Tschenglsburg, einst Herrschaftssitz eines mächtigen Adelsgeschlechts, heute ein stiller Zeuge mittelalterlicher Geschichte. Das Klima in Laas ist geprägt von der außergewöhnlichen Trockenheit des Vinschgaus – mit rund 300 Sonnentagen im Jahr zählt die Region zu den niederschlagsärmsten im Alpenraum. Diese Bedingungen sind ideal für den Obstbau, und so gedeihen rund um Laas Apfelplantagen, die sich im Frühling in ein weiß-rosa Blütenmeer verwandeln. Laas ist ein Ort, der sich seine Identität bewahrt hat. Zwischen Marmor und Geschichte, Handwerk und Natur, Stille und Inspiration entfaltet sich hier eine besondere Atmosphäre, die Besucher tief berührt. Wer Laas besucht, spürt sofort: Hier ist nicht nur der Stein kostbar, sondern auch das Lebensgefühl. (c)WV
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Schlanders* - Region Vinschgau

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Schlanders* - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Pfarrkirche, Schlandersburg, Kapuzinerkloster, Spitalkirche, Schloss Schlandersberg, St. Ägidius

Schlanders, das geographische und wirtschaftliche Zentrum des Vinschgaus, liegt auf halber Strecke zwischen dem Reschenpass und Meran und präsentiert sich als lebendiger Hauptort mit reichem kulturellen Erbe und einer eindrucksvollen Umgebung. Der Ort besticht durch seine Lage zwischen dem grünen Nördersberg und dem kargen, sonnendurchfluteten Sonnenberg – zwei gegensätzliche Naturräume, die das Landschaftsbild ebenso prägen wie das Leben der Menschen. Im historischen Ortskern laden gepflegte Gassen, kleine Plätze und traditionsreiche Häuser zum Bummeln und Verweilen ein. Besonders markant ist der schlanke, gotische Kirchturm der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, der mit seinen 97 Metern als höchster Kirchturm Tirols gilt. Die Kirche selbst beeindruckt mit ihrem neugotischen Inneren und zahlreichen Kunstwerken. Gleich daneben befindet sich die Spitalkirche aus dem 14. Jahrhundert mit einem sehenswerten Flügelaltar. Ein weiteres historisches Kleinod ist das Kapuzinerkloster, das seit dem 17. Jahrhundert existiert und heute noch eine stille Oase mitten im Ort bildet. Die im Jahre 1600 erbaute Schlandersburg, einst Wohnsitz eines landesfürstlichen Beamten, ist ein bemerkenswertes Beispiel der Renaissancearchitektur und beherbergt heute kulturelle Einrichtungen. Hoch über dem Tal thront das Schloss Schlandersberg, einstiger Sitz der Herren von Schlandersberg. Die eindrucksvolle Ruine bietet nicht nur historische Atmosphäre, sondern auch einen herrlichen Ausblick über das Vinschger Tal. Ein außergewöhnliches Ziel für Natur- und Vogelfreunde ist das Nationalparkhaus avimundus. Es widmet sich ganz der Vogelwelt und zeigt auf faszinierende Weise Lebensräume, Brutverhalten und Zugrouten der heimischen Arten. Ergänzt wird das Naturerlebnis durch Wanderwege auf den Sonnen- und Nördersberg, auf denen sich die ganze landschaftliche Vielfalt der Region erschließt. Nicht zuletzt ist Schlanders auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Teile des Vinschgaus. Dank guter Bahn- und Busverbindungen ist der Ort bestens erreichbar. Märkte, kulturelle Veranstaltungen und ein reges Vereinsleben zeugen vom lebendigen Gemeinschaftsgeist und machen Schlanders zu einem authentischen, offenen und zugleich traditionsbewussten Ort. Wer den Vinschgau kennenlernen möchte, kommt an Schlanders nicht vorbei – hier schlägt das Herz des Tales. (c)WV
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Schluderns* - Region Vinschgau

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Schluderns* - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: Churburg, St. Katharina, St. Michael, Vintschger Museum, Ausgrabungsstätte Ganglegg

Schluderns, eingebettet in einen breiten Talkessel zwischen der Ortlergruppe und den Ötztaler Alpen, ist ein Ort voller Geschichte, Kultur und Naturerlebnis. Die Lage zwischen mächtigen Gebirgszügen macht Schluderns zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Naturerkundungen. Besonders charakteristisch ist die fast unberührte Naturlandschaft der Prader Sand und die reizvolle Flusslandschaft der Etsch, die zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet. Herzstück und Wahrzeichen des Ortes ist die imposante Churburg, eine der besterhaltenen und schönsten Schlossanlagen im Alpenraum. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und beherbergt heute die größte private Rüstkammer Europas. Ihre prachtvollen Renaissance-Arkadenhöfe, kunstvollen Fresken und liebevoll restaurierten Innenräume machen die Burg zu einem der wichtigsten kulturhistorischen Anziehungspunkte Südtirols. Im Dorfzentrum befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirchen St. Katharina und St. Michael. Letztere überrascht mit barocker Ausstattung und einer reichen Freskenausstattung. Das Vintschger Museum im Ortskern bietet interessante Einblicke in die Kulturgeschichte und das Alltagsleben der Vinschger Bevölkerung, ergänzt durch Wechselausstellungen und didaktisch aufbereitete Themenbereiche. Ein weiteres Highlight ist die archäologische Ausgrabungsstätte Ganglegg, ein bronze- und eisenzeitlicher Siedlungsplatz oberhalb von Schluderns. Die Fundstelle wurde rekonstruiert und ist heute als Freilichtmuseum zugänglich. Besucher können hier originale Mauerreste, Häusergrundrisse und Nachbauten erleben, die das Leben der frühen Bewohner anschaulich vermitteln. Schluderns liegt zudem an einem Netz von historischen Waalwegen, die entlang alter Bewässerungskanäle verlaufen und Wanderern herrliche Ausblicke über das Tal bieten. Sie verbinden Naturerlebnis mit kultureller Spurensuche auf besonders reizvolle Weise. Die familiäre Atmosphäre, die Vielfalt an Erlebnismöglichkeiten und die tiefe Verwurzelung in der Geschichte machen Schluderns zu einem besonderen Ort im Vinschgau – ideal für neugierige Entdecker und kulturinteressierte Besucher. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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Glurns** - Region Vinschgau

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Glurns** - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: historischeAltstadt, Stadtmauer, Stadttore, St. Pankraz, Frölich-Haus, St. Jakob

Glurns ist ein echtes Juwel im oberen Vinschgau und zugleich die kleinste Stadt Südtirols. Mit nur rund 900 Einwohnern bietet sie ein einzigartiges Zusammenspiel aus mittelalterlicher Architektur, bewegter Geschichte und stimmungsvoller Atmosphäre. Die vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren wehrhaften Türmen und Stadttoren umschließt eine malerische Altstadt, in der sich enge Gassen, Laubengänge und historische Wohnhäuser zu einem harmonischen Ganzen verbinden. Schon beim Durchschreiten der Tore scheint die Zeit stillzustehen, denn Glurns hat seinen historischen Charakter bis in die Gegenwart bewahrt – ein Verdienst behutsamer Sanierungen und dem Engagement der lokalen Bevölkerung. Die Ursprünge des Ortes reichen weit in die Antike zurück, als das Gebiet zur römischen Provinz Rätien gehörte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Glurns im Jahr 1163. Eine besondere Blüte erlebte der Ort im Mittelalter, als er zum wichtigen Markt- und Handelsplatz zwischen dem Norden und der Lombardei wurde. Graf Meinhard II. von Tirol verlieh Glurns im späten 13. Jahrhundert das Marktrecht, und 1304 folgte die Verleihung des Stadtrechts. Der wirtschaftliche Aufschwung brachte Wohlstand, von dem bis heute zahlreiche Patrizierhäuser und adelige Ansitze zeugen. Die Stadt erlangte auch militärische Bedeutung, insbesondere im ausgehenden 15. Jahrhundert, als sie im Zuge der Bündner Wirren schwer zerstört, jedoch gezielt als befestigte Grenzstadt wiederaufgebaut wurde. Glurns war damit ein strategischer Vorposten Tirols gegenüber dem Graubündner Gebiet. Wer durch die historische Altstadt bummelt, entdeckt bedeutende Baudenkmäler wie die Stadtpfarrkirche St. Pankraz, das Frölich-Haus mit seinem charakteristischen Treppengiebel und die Kirche St. Jakob mit gotischen Wandmalereien. Hinter den dicken Stadtmauern entfaltet sich ein stimmungsvolles Ensemble aus Geschichte, Kunst und ländlicher Lebensart. Im Kontrast zur architektonischen Dichte steht die weitläufige Landschaft, in die Glurns eingebettet ist: blühende Obstwiesen im Frühjahr, schneebedeckte Gipfel im Hintergrund und die frische Luft des Etschtals geben dem Ort seinen besonderen Reiz. Glurns ist nicht nur ein idealer Ort für Geschichtsinteressierte, sondern lädt mit seiner Gastfreundschaft, kleinen Läden, regionalen Produkten und kulturellen Veranstaltungen wie dem mittelalterlichen Stadtfest auch zum Verweilen ein. Ein Besuch in dieser charmanten Stadt ist wie eine Reise in eine andere Zeit – und gerade deshalb ein unvergessliches Erlebnis im Vinschgau. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn.


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Mals** - Region Vinschgau

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Mals** - Region Vinschgau

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Fröhlichsturm, St. Benedikt, St. Nikolaus, St. Leonhard, St. Veit, Ansitz Liechtenegg, Ansitz Plawenn, Fürstenburg, Kloster Marienberg, Ausgrabungen Tartscher Bichl

Mals, auf einer weiten Sonnenterrasse im Obervinschgau gelegen, ist einer der geschichtsträchtigsten und zugleich landschaftlich reizvollsten Orte Südtirols. Schon in vorchristlicher Zeit war die Region besiedelt, wie Funde und Ausgrabungen auf dem Tartscher Bühel belegen. In römischer Zeit führte die wichtige Handelsstraße Via Claudia Augusta durch das Gebiet, und auch im Mittelalter spielte Mals eine zentrale Rolle als Gerichtssitz und religiöses Zentrum. Die zahlreichen Kirchen und Kapellen im Gemeindegebiet zeugen bis heute vom spirituellen Reichtum des Ortes. Die Altstadt von Mals bezaubert mit verwinkelten Gassen, historischen Fassaden, kleinen Plätzen und erhaltenen Resten der mittelalterlichen Stadtmauer. Der markante Fröhlichsturm, ein ehemaliger Wehrturm, ist ein Wahrzeichen der Stadt und Teil ihrer wehrhaften Vergangenheit. Besonders herausragend ist die kleine Kirche St. Benedikt, deren karolingische Wandmalereien aus dem 8. Jahrhundert zu den ältesten Kunstwerken im gesamten Alpenraum zählen. Ebenfalls sehenswert sind die Kirchen St. Nikolaus, St. Veit und St. Leonhard, die teils romanische, teils gotische Bauelemente aufweisen und das Bild eines über Jahrhunderte gewachsenen Ortskerns vervollständigen. Über dem Ort thront die Fürstenburg, eine ehemalige Residenz der Bischöfe von Chur, die später in ein Kloster umgewandelt wurde. Heute beherbergt sie ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum. Nur wenige Schritte davon entfernt liegt das Benediktinerkloster Marienberg, das höchstgelegene Kloster Europas. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und beherbergt eine der schönsten romanischen Krypten Südtirols mit farbenprächtigen Fresken. Die Gemeinde Mals umfasst auch zahlreiche Fraktionen wie Burgeis, Schleis, Tartsch und Laatsch, die jeweils mit ihrem eigenen Charakter und ihren historischen Bauten bezaubern. Besonders malerisch ist der Tartscher Bühel mit der kleinen St.-Veith-Kirche, die über dem Tal thront und ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Naturfreunde finden rund um Mals ein vielfältiges Netz an Wanderwegen, darunter die historischen Waalwege und zahlreiche Höhenwege mit herrlichen Ausblicken auf das Ortlermassiv und das Münstertal. Auch für Radfahrer ist die Umgebung ideal erschlossen – mit flachen Wegen im Tal und anspruchsvolleren Strecken in den Bergen. Mals verbindet auf eindrucksvolle Weise seine reiche Geschichte mit einer intakten Natur- und Kulturlandschaft. Der Ort bietet gleichermaßen Raum für geistige Einkehr, kulturelle Entdeckungen und aktive Erholung und ist somit ein ideales Reiseziel für jeden, der den Vinschgau in seiner Tiefe erleben möchte. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

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Bahnstrecken Bozen -- Salurn

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Leifers - Region Überetsch-Unterland

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Leifers - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: Dorfplatz, St. Jakob, Kapelle Peterköfele

Leifers, die jüngste Stadtgemeinde Südtirols, liegt nur wenige Kilometer südlich von Bozen am Übergang zwischen urbaner Peripherie und der bäuerlich geprägten Kulturlandschaft des Unterlands. Seine historische Entwicklung vom Straßendorf entlang der Römerstraße zu einem modernen Zentrum wurde durch die verkehrsgünstige Lage an der Brennerroute begünstigt. Trotz baulicher Verdichtung und städtischem Wachstum hat sich Leifers an vielen Stellen seinen kleinteiligen, dörflichen Charakter erhalten – insbesondere im alten Ortskern, wo historische Gebäude, Plätze und Sakralbauten das Bild prägen. Das gesellschaftliche und bauliche Zentrum ist der Dorfplatz von Leifers, umrahmt von Gebäuden verschiedener Epochen. Besonders hervorsticht die neugotische Pfarrkirche, die mit ihrem hohen Turm, dem dreischiffigen Grundriss und den farbig verglasten Fenstern zu den markantesten Sakralbauten der Region zählt. Errichtet im 19. Jahrhundert, spiegelt sie den wirtschaftlichen und kulturellen Aufbruch der Gemeinde wider. Als Zeichen bürgerlichen Selbstbewusstseins wurde sie bewusst in monumentaler Form errichtet und steht heute sinnbildlich für den Wandel vom landwirtschaftlich geprägten Ort zur jungen Stadtgemeinde. Ein besonders bedeutendes Zeugnis der religiösen Geschichte ist die Pfarrkirche St. Jakob im gleichnamigen Ortsteil. Die Ursprünge dieses Sakralbaus reichen ins Hochmittelalter zurück. Romanische Strukturen wie die Rundapsis und der gedrungene Turm sind ebenso erhalten wie gotische und barocke Umgestaltungen, die den Kirchenraum im Laufe der Jahrhunderte prägten. Die Wandfresken im Chorraum zeugen von der langen Tradition kirchlicher Kunstpflege in der Region. Hoch über dem Ort, auf einem bewaldeten Felssporn, liegt das Peterköfele – eine kleine Kapelle mit romanischer Rundapsis. Ihre schlichte, frühmittelalterliche Architektur und die exponierte Lage machen sie zu einem besonderen Ort der Einkehr. Ursprünglich wohl als Schutz- oder Andachtsstätte erbaut, hat sie sich über Jahrhunderte hinweg als fester Bestandteil des spirituellen Lebens erhalten und ist bis heute ein beliebtes Ziel. Weitere bemerkenswerte Zeugnisse religiöser und volkskundlicher Kultur sind das Kirchlein St. Heinrich in der Fraktion Seit und das kleine Schiffsmuseum im Zentrum, das sich der Flussschifffahrt und regionalen Legenden widmet. Auch wenn es nur wenig bekannt ist, zeigt es die Eigenheiten lokaler Erzählkultur und erinnert an die einstige wirtschaftliche Bedeutung der Etsch als Transportweg. Leifers ist ein Ort, der trotz moderner Stadtentwicklung seine historischen Wurzeln pflegt. Der Kontrast zwischen sakraler Baukunst, volkskundlichen Einrichtungen und zeitgenössischer Architektur macht die Gemeinde zu einem interessanten Beispiel für die Transformation ländlicher Strukturen im südlichen Südtirol. In Leifers stehen Geschichte und Gegenwart nicht im Widerspruch – sie treten vielmehr in einen sichtbaren, baulich erfahrbaren Dialog. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverein Leifers Branzoll Pfatten - Via Kennedy 88 - 39055 Laives - Tel. +39 0471 950420
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Branzoll* - Region Überetsch-Unterland

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Branzoll* - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, St. Leonhard, Altes Zollhaus, Haus De Ferrari, Ansitz Bosse Fedrigotti, ehem. Gasthof Goldenes Kreuz

Branzoll, am Übergang zwischen Überetsch und dem südlichen Unterland gelegen, ist ein geschichtsträchtiger Ort mit einem auffallend harmonischen Ortsbild. Die verkehrsgünstige Lage an der historischen Verbindung zwischen Bozen und Trient verlieh dem Dorf bereits im Mittelalter eine besondere Bedeutung, insbesondere als Zwischenstation für den Waren- und Personenverkehr entlang der Etsch. Erste urkundliche Erwähnungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Die Funktion als Zoll- und Handelspunkt ist bis heute im baulichen Erbe des Ortes sichtbar geblieben. Zentrum des historischen Dorfes ist das Alte Zollhaus, das einst als Umschlagplatz für Güter und Kontrollstelle diente. Das Bauwerk ist ein markantes Zeugnis frühneuzeitlicher Zweckarchitektur mit bürgerlicher Prägung. Unweit davon befindet sich das Haus De Ferrari, ein repräsentatives Bürgerhaus mit barocken Gliederungselementen, hohem Sockelgeschoss, profilierter Fensterrahmung und einem bemerkenswerten Eingangsportal. Es verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung, die Branzoll in früheren Jahrhunderten als Sitz wohlhabender Familien hatte. Der Ansitz Bosse Fedrigotti, ebenfalls im Dorfzentrum gelegen, zeigt mit seinen Erkern, dem steilen Satteldach und dem erhaltenen Fassadenschmuck typische Merkmale adeliger Baukultur in Südtirol. Diese herrschaftlichen Strukturen treten in Branzoll in enger Nachbarschaft mit bäuerlich geprägten Hofanlagen auf – ein architektonisches Nebeneinander, das den besonderen Charakter des Ortes mitprägt. Ein weiteres historisch bedeutsames Gebäude ist der ehemalige Gasthof „Goldenes Kreuz“, der Reisenden entlang der alten Etschroute als Herberge diente. Mit seinen Rundbogenöffnungen, dem klassizistisch geformten Giebel und Wappenrelief zeugt er von der einstigen Bedeutung Branzolls als Rast- und Versorgungsort auf dem Weg zwischen Nord und Süd. Sakraler Mittelpunkt des Ortes ist die Kirche St. Leonhard, deren Ursprünge ins Hochmittelalter zurückreichen. Der einschiffige Bau mit romanischen und gotischen Elementen weist einen markanten, hoch aufragenden Turm und ein barock ausgestattetes Langhaus auf. Besonders bemerkenswert sind die Wandmalereien im Chorraum sowie die Seitenaltäre mit Figuren- und Rankenschmuck, die von der kunsthandwerklichen Qualität der lokalen Werkstätten zeugen. Als Schutzpatron der Kranken und Gefangenen hat Leonhard in Branzoll eine lange und verehrte Tradition. Branzoll präsentiert sich heute als ein Ort, der trotz seiner geringen Größe ein bemerkenswertes bauliches Erbe bewahrt. Die Dichte an historischen Gebäuden – vom bürgerlichen Haus bis zum Adelsansitz – spiegelt die kulturelle Vielfalt des Dorfes wider, das einst an einer der wichtigsten Südtiroler Handelsachsen lag. Die Geschichte ist hier nicht museal inszeniert, sondern durch die sorgfältig erhaltene Struktur des Ortskerns bis heute sichtbar und erlebbar. (c)WV
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Auer* - Region Überetsch-Unterland

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Auer* - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Schloss Auer, Schloss Baumgarten, Stielerhof, St. Peter, Marienkirche, Ausgrabungsstätte Castelfeder

Auer, am Übergang zwischen dem unteren Etschtal und dem Hügelgebiet des Castelfeder gelegen, zählt zu den historisch bedeutsamen Dörfern im Süden Südtirols. Bereits in der Bronzezeit war die Umgebung besiedelt, wie archäologische Funde auf dem nahegelegenen Castelfeder belegen. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem 12. Jahrhundert. Aufgrund seiner Lage an einer alten Handelsroute zwischen Bozen und Trient entwickelte sich Auer früh zu einem regionalen Knotenpunkt für Handel, Landwirtschaft und kirchliches Leben. Der historische Ortskern bewahrt bis heute eine mittelalterliche Struktur mit engen Gassen, gewölbten Torbögen und stattlichen Steinhäusern. Die barocke Marienkirche im Zentrum des Dorfes ist mit ihrer klar gegliederten Fassade und der harmonischen Innenraumgestaltung ein typisches Beispiel für ländliche Kirchenbaukunst des 18. Jahrhunderts. Noch älter ist die Kirche St. Peter, deren romanische Bauteile, freistehender Glockenturm und gotische Fresken die lange religiöse Tradition des Ortes eindrucksvoll veranschaulichen. Zu den profanen Baudenkmälern zählen mehrere Burgen und Ansitze, die die einstige gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung Auers belegen. Schloss Auer ist eine mittelalterliche Anlage mit Wehrtürmen und Innenhof, deren ursprünglicher Zweck als befestigter Sitz im Laufe der Zeit durch wohnlichere Umbauten ergänzt wurde. Schloss Baumgarten, etwas außerhalb gelegen, spiegelt den Wandel vom Wehrbau zum repräsentativen Herrensitz wider. Die großzügigen Räume, klassizistischen Fassadenelemente und der angrenzende Garten zeugen vom gehobenen Lebensstil des Landadels. Einen ländlicheren Charakter vermittelt der Stielerhof, ein historischer Bauernhof mit gewölbten Stallungen, Freskenfassade und erhaltenem Weinkeller – ein anschauliches Beispiel für die Verbindung von bäuerlichem Wirtschaften und bürgerlicher Repräsentation. Von überregionaler Bedeutung ist die archäologische Fundstätte Castelfeder oberhalb des Dorfes. Die Ruinen auf dem Porphyrhügel stammen aus verschiedenen Epochen und umfassen prähistorische Trockenmauern, eine römische Befestigung, frühmittelalterliche Gebäude und die Grundmauern einer frühchristlichen Kapelle. Der Ort war über Jahrhunderte hinweg Siedlungs- und Beobachtungspunkt und bietet einen einzigartigen Blick in die frühe Besiedlungsgeschichte des Etschtals. Auer verbindet auf kompakte Weise Zeugnisse römischer Präsenz, mittelalterlicher Wehrarchitektur, barocker Sakralkunst und bäuerlich-adeliger Bautradition. Der Ort gilt zu Recht als eines der kulturhistorisch interessantesten Dörfer im Südtiroler Unterland – ein Ort, an dem sich Vergangenheit vielschichtig, aber klar lesbar erschließt. (c)WV
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Neumarkt*** - Region Überetsch-Unterland

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Neumarkt*** - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, St. Florian, Ruine Kaldiff, röm. Ausgrabungsstätte Endidae, Pfarrkirche, Ballhaus, Pilgerhospiz Klösterle, Museum

Neumarkt, am Fuße des geschichtsträchtigen Hügels Castelfeder gelegen, zählt mit seinem geschlossenen Ortsbild, den charakteristischen Laubengängen und den herrschaftlichen Ansitzen zu den architektonisch eindrucksvollsten Orten Südtirols. Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Südtiroler Unterlands blickt die Gemeinde auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, die von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit reicht. Die Bedeutung Neumarkts als Verkehrsknotenpunkt an der alten Römerstraße Via Claudia Augusta wird besonders durch die archäologische Entdeckung der römischen Straßenstation „Endidae“ untermauert. Bei Bauarbeiten im Jahr 2000 kamen Mauerreste, Ziegelböden und ein kleiner Tempel aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. zum Vorschein, die eindrucksvoll belegen, dass der Ort bereits zur Römerzeit ein bedeutender Haltepunkt für Reisende war. Der historische Ortskern Neumarkts bewahrt ein durchgehend mittelalterlich geprägtes Straßenbild. Besonders markant sind die von Gewölben überdeckten Laubengänge, die einst als Schutz vor Sonne und Regen dienten und heute das charakteristische Bild des Marktplatzes prägen. Dahinter verbergen sich imposante Bürgerhäuser mit großzügigen Innenhöfen, rundbogigen Einfahrten, steinernen Treppenanlagen und venezianisch beeinflussten Fensterfassungen – ein architektonischer Reichtum, der die einstige Bedeutung als Handelsplatz widerspiegelt. Die gotische Pfarrkirche im Zentrum des Ortes erhebt sich mit ihrem wuchtigen Turm über die umliegenden Dächer. Ihr Inneres beherbergt neben barocken Altären auch Fresken aus der Spätgotik sowie eine Kanzel aus Marmor, die zu den kunsthistorisch bedeutendsten ihrer Art im Südtiroler Raum zählt. Gegenüber der Kirche befindet sich das sogenannte Ballhaus, ein historisches Gebäude, das einst als Warenlager und Handelsstätte diente. Seine massiven Mauern und die klar gegliederte Fassade spiegeln die bürgerliche Selbstständigkeit und den Wohlstand der Gemeinde wider. Südlich von Neumarkt liegt das Pilgerhospiz Klösterle, ein romanischer Bau aus dem 13. Jahrhundert, der einst als Herberge für Pilger auf dem Weg nach Rom diente. Der schlichte Sakralbau mit tonnengewölbter Vorhalle und ursprünglicher Innenausstattung zählt zu den wenigen erhaltenen Beispielen frühmittelalterlicher Gastfreundschaftseinrichtungen in Südtirol. Heute dient das Klösterle als Ort der Besinnung und des kulturellen Austauschs. Die Ruine Kaldiff oberhalb des Dorfes erinnert an die einstige strategische Bedeutung Neumarkts. Von der im 13. Jahrhundert errichteten Burg sind noch Mauerreste, ein Teil des Bergfrieds sowie die Grundzüge des Palas erhalten. Die Anlage wurde im Spätmittelalter aufgegeben, bietet aber noch heute einen anschaulichen Eindruck mittelalterlicher Wehrarchitektur und gehört zu den kulturhistorischen Fixpunkten der Umgebung. Einblicke in das Alltagsleben früherer Generationen bietet das Museum für Alltagskultur, das in einem historischen Gebäude untergebracht ist. Es zeigt originale Möbel, Werkzeuge und Kleidung sowie Dokumente des dörflichen Lebens vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert und vermittelt so ein facettenreiches Bild der lokalen Sozialgeschichte. Neumarkt gelingt es, seine große Vergangenheit mit lebendiger Gegenwart zu verbinden: zwischen den Mauern der Altstadt, den Zeugnissen der Römerzeit, den gepflegten Sakralbauten und dem reichen Bestand an bürgerlicher Architektur entfaltet sich ein Ort, der seinen Gästen Geschichte auf engstem Raum in eindrucksvoller Dichte bietet – ein authentisches Bild des historischen Südtirols inmitten des Überetsch. (c)WV
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Tramin* - Region Überetsch-Unterland

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Tramin* - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Pfarrkirche, St. Jakob, St. Mauritius

Tramin, im südlichen Südtirol gelegen und nur fünf Kilometer südlich des Kalterer Sees, ist ein historisch geprägtes Dorf, das vor allem für seine gut erhaltene Altstadt und seine sakralen Bauten bekannt ist. Der Ort ist als Weindorf von besonderer Bedeutung, doch auch die historischen Strukturen und Sehenswürdigkeiten machen Tramin zu einem reizvollen Ziel für Geschichts- und Architekturinteressierte. Das Herz von Tramin bildet die imposante Pfarrkirche St. Quirikus und Julitta, deren Turm mit 82 Metern der höchste gemauerte Kirchturm Tirols ist. Die Kirche, ursprünglich im romanischen Stil erbaut, wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und verschönert. Besonders hervorzuheben sind die kunstvoll gestalteten Altäre und die prachtvollen Fresken im Inneren der Kirche. Auch das Kirchlein St. Jakob in Kastelaz, ein kleines romanisches Gotteshaus, hat sich seine originalen Fresken bewahrt und gewährt einen Einblick in die religiöse Kunst des Mittelalters. Die Kirche St. Mauritius in Söll, mit ihrer bescheidenen Erscheinung und den bemerkenswerten Fresken, rundet das sakrale Erbe des Dorfes ab. Die Altstadt von Tramin, mit ihren engen Gassen und verwinkelten Innenhöfen, strahlt noch immer den Charme vergangener Zeiten aus. Stattliche Ansitze und historisch bedeutsame Gebäude säumen die Straßen und tragen zur besonderen Atmosphäre bei. Ein Spaziergang durch das Dorf führt vorbei an alten Torbögen, rustikalen Weinhöhlen und gut erhaltenen Fassaden, die die Geschichte von Tramin widerspiegeln. Tramin ist daher nicht nur als Weinbauort bekannt, sondern auch als eine der reizvollsten Ortschaften Südtirols, die sowohl kulturell als auch architektonisch viel zu bieten hat. Der historische Ortskern und die sakralen Kunstwerke laden Besucher dazu ein, in eine andere Zeit einzutauchen und die Vielfalt des Dorfes zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverein Tramin - Tel. +39 0471 860 131
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Margreid - Region Überetsch-Unterland

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Margreid - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, alter Rebstock, St. Florian, St. Gertraud, Fenner See

Margreid, am Südrand der Südtiroler Weinstraße gelegen, zählt zu den architektonisch geschlossensten Dörfern der Region und bewahrt bis heute ein eindrucksvolles Bild spätmittelalterlicher Siedlungsstruktur. Auf einer leichten Anhöhe am Fuße des Fennbergs gelegen, entwickelte sich Margreid durch seine Lage an einem historischen Handelsweg zwischen dem Etschtal und dem Trentino früh zu einem wirtschaftlich bedeutenden Weinort. Erste urkundliche Nennungen stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Wohlstand des Dorfes, getragen vom Weinbau und regionalem Handel, spiegelt sich in der Dichte herrschaftlicher Bauten und kunstvoller Fassadengestaltungen wider. Der historische Ortskern ist geprägt von engen, gepflasterten Gassen, durchzogen von Laubengängen, Freitreppen, Erkern und aufwendig gestalteten Portalrahmen. Gotische Spitzbögen, barocke Gesimse und Renaissance-Erker wechseln sich in dichter Folge ab und bezeugen die lange Bautradition des Ortes. In diesem geschlossen gewachsenen Ensemble fügt sich jedes Gebäude harmonisch in das Gesamtbild ein und trägt zur historischen Authentizität Margreids bei. Ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis stellt der alte Rebstock von 1601 dar, der sich an der Mauer eines Hauses im Ortskern befindet. Er ist nicht nur das vermutlich älteste noch fruchttragende Exemplar seiner Art in Südtirol, sondern zugleich ein lebendiges Symbol für die zentrale Bedeutung des Weinbaus in der Geschichte Margreids. Der Wein prägte über Jahrhunderte hinweg nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Dorfes. Zwei sakrale Bauten bestimmen das geistliche und künstlerische Gesicht der Gemeinde: die Pfarrkirche St. Florian mit ihrer schlanken Turmspitze ist ein stilistisch vielschichtiger Bau mit spätgotischem Chor, barocken Seitenaltären und reicher Innenausstattung. Die kleinere Kirche zur Heiligen Gertraud, eingebettet in den Ortskern, überrascht durch ihre schlichte, aber sorgfältig komponierte Architektur. Ihre Ausstattung mit Fresken, sakralem Mobiliar und historischen Fenstern spiegelt die tiefe Verwurzelung religiöser Lebensformen in der Dorfgemeinschaft wider. Oberhalb des Dorfes liegt der Fenner See, ein kleiner Höhenweiher am Rand der historischen Flur, dessen Nutzung als Sommerfrische vor allem im 19. Jahrhundert dokumentiert ist. Heute ist er eher ein landschaftlicher Orientierungspunkt denn ein zentrales Ziel des kulturhistorischen Interesses. Margreid steht exemplarisch für das gewachsene Südtiroler Weinbaudorf: dichte historische Bebauung, ein in Jahrhunderten entwickelter Ortsgrundriss und eine Vielzahl gut erhaltener Zeugnisse bürgerlicher und sakraler Baukultur machen den Ort zu einem besonderen Ziel für kulturhistorisch interessierte Reisende, die das Überetsch in seiner ursprünglichsten Form erleben möchten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverein Kurtatsch Margreid Kurtinig - Hptm.-Schweigl-Platz - 39040 Kurtatsch - Tel. +39 0471 880 100
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Kurtatsch* - Region Überetsch-Unterland

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Kurtatsch* - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: Castel Turmhof, St. Vigilius, Ansitz Voldersberg

Kurtatsch, ein traditionsreiches Weindorf auf einem sonnenverwöhnten Hang über dem Etschtal, zählt zu den historisch gewachsenen Siedlungen im südlichen Überetsch. Archäologische Funde aus der Mittelstein- und Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung der Region. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Zentrum bäuerlicher Kultur mit enger Anbindung an den Weinbau. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort auch die Fraktionen Entiklar, Graun, Penon und Oberfennberg, die jeweils durch eigene kulturhistorische Zeugnisse und eine ausgeprägte lokale Identität geprägt sind. Zu den herausragenden Bauwerken zählt das Castel Turmhof in Entiklar – ein ehemaliger Wehrhof, dessen heutige Gestalt aus mehreren Um- und Ausbauten vom Spätmittelalter bis ins 18. Jahrhundert hervorging. Der kompakte Turmbau, der der Anlage ihren Namen verleiht, bildet das Zentrum des Ensembles. Die Verbindung von wehrhaften Elementen mit repräsentativen Ausstattungsdetails macht das Schloss zu einem eindrucksvollen Zeugnis adeliger Weinkultur im Süden Südtirols. Heute beherbergt das Anwesen ein traditionsreiches Weingut. Im Ortsteil Penon erhebt sich der Ansitz Voldersberg, ein burgartig befestigter Wohnsitz mit Innenhof, Eckturm, steilen Dächern und kleinen Fensteröffnungen – ein typisches Beispiel des Überetscher Baustils mit wehrhaftem Charakter. Im Innern finden sich Fresken und Wappen, die auf den einstigen adeligen Status der Eigentümer hinweisen. Die Anlage zeigt exemplarisch, wie der Übergang vom Verteidigungsbau zum Herrensitz architektonisch gelöst wurde. Im Zentrum von Kurtatsch befindet sich die Pfarrkirche St. Vigilius. Ihre Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die heutige Gestalt ist geprägt durch barocke Umgestaltungen des 17. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben sind die Altäre mit kunstvollen Holzschnitzereien, das geschnitzte Chorgestühl sowie die harmonische Proportionierung des Kirchenraums. Die Kirche ist religiöser Mittelpunkt der Gemeinde und Ausdruck des stark verankerten christlichen Lebens im ländlichen Raum. Ein weiterer geschichtlich bedeutender Ort ist Oberfennberg mit dem Jagdschloss Ulmburg – einem abgelegenen Landsitz mit schlichter Bauform und historischer Atmosphäre. Unweit davon wurden bronzezeitliche Kupferschmelzöfen entdeckt, die auf eine frühe wirtschaftliche Nutzung des Gebietes hinweisen. Die Funde unterstreichen die Bedeutung des Hochplateaus als prähistorisches Produktionszentrum. Kurtatsch ist geprägt von einer durchgehenden Siedlungs- und Baugeschichte, die von der frühen Metallzeit bis in die Neuzeit reicht. Der Ort verbindet in bemerkenswerter Weise romanische, gotische und barocke Architekturformen mit der dauerhaften Bedeutung des Weinbaus. Die Vielzahl an Ansitzen, Kirchen und bäuerlichen Höfen dokumentiert das Selbstverständnis einer gewachsenen Kulturlandschaft, in der historische Kontinuität und bauliches Erbe bis heute sichtbar bleiben. (c)WV
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Salurn* - Region Überetsch-Unterland

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Salurn* - Region Überetsch-Unterland

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Herrenhof, St. Andreas, Rathaus, Ruine Haderburg

Salurn, das südlichste Dorf Südtirols, markiert mit der Salurner Klause nicht nur die geografische Grenze zur italienischsprachigen Provinz Trient, sondern auch eine historische und kulturelle Übergangszone zwischen Nord und Süd. Die Klause war über Jahrhunderte hinweg eine strategische Engstelle und bedeutender Kontrollpunkt an der alten Brennerstraße. Heute bildet sie den südlichen Abschluss der Südtiroler Weinstraße – und Salurn selbst präsentiert sich als traditionsreicher Ort mit starkem kulturellen Eigenprofil. Der historische Dorfkern zeigt sich in bemerkenswerter Geschlossenheit: gepflasterte Gassen, Laubengänge, barocke und spätgotische Fassaden, verzierte Torbögen und stattliche Bürgerhäuser prägen das Bild. Hoch über dem Ort erhebt sich die Ruine Haderburg, das weithin sichtbare Wahrzeichen Salurns. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung erbaut und kontrollierte einst die bedeutende Talroute zwischen Südtirol und dem Trentino. Heute sind noch Teile der Ringmauer, der Bergfried und das Burgtor erhalten. Der Aufstieg zur Ruine bietet nicht nur einen eindrucksvollen Blick ins Etschtal, sondern auch eine Begegnung mit der wehrhaften Architektur vergangener Jahrhunderte. Im Ortskern selbst fällt das Rathaus mit seiner stattlichen Fassade und dem überhöhten Eingangsbereich ins Auge – ein Symbol der bürgerlichen Selbstverwaltung und des historischen Selbstbewusstseins. Besonders erwähnenswert ist auch der Herrenhof, ein imposanter Ansitz mit Renaissance-Elementen, der lange Zeit im Besitz adeliger Familien war und heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Die Pfarrkirche St. Andreas, deren Ursprung auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, wurde mehrfach umgebaut und verbindet gotische und barocke Stilmerkmale. Ihr wuchtiger Turm und die farblich gefassten Gewölberippen im Inneren verleihen dem Sakralbau eine besondere Atmosphäre. Abseits der Hauptwege liegt die ehemalige Wallburg auf dem Pirle, eine frühmittelalterliche Wehranlage, die einst zur Sicherung der Talpassage diente. Von ihr sind heute nur noch Mauerreste sichtbar, doch ihre Lage und Bedeutung geben interessante Einblicke in die frühe Befestigungsgeschichte des südlichen Tiroler Raums. Ein weiterer kultureller Akzent wird im Ortsteil Buchholz gesetzt, wo ein moderner Skulpturengarten mit zeitgenössischen Werken einen Kontrapunkt zur historischen Bausubstanz Salurns bildet. Die Verbindung aus Kunst, Geschichte und Architektur macht Salurn zu einem Ort, an dem sich kulturelle Übergänge und jahrhundertealte Lebensformen in eindrucksvoller Dichte begegnen – ein Grenzdorf im besten Sinne, das seinen Gästen Authentizität und Substanz bietet. (c)WV
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Bahnstrecken Bozen -- Brixen -- Brenner

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Waidbruck - Region Eisacktal

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Waidbruck - Region Eisacktal

Sehenswürdigkeiten: Trostburg

Waidbruck liegt am Zusammenfluss von Eisack und Grödner Bach am Eingang zum Grödnertal und bildet mit seiner strategisch bedeutsamen Lage seit Jahrhunderten ein wichtiges Tor zu den östlichen Dolomitenregionen. Obwohl der Ort selbst klein ist, besitzt er durch seine Nähe zu einer der herausragenden Burgen Südtirols eine bemerkenswerte historische Strahlkraft. Hoch über dem Tal erhebt sich die Trostburg, eine der eindrucksvollsten und am besten erforschten Burganlagen des Landes, die bereits im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde und sich über die Jahrhunderte zu einer weitläufigen, repräsentativen Residenz entwickelte. Besonders hervorzuheben sind der prächtige Rittersaal mit seinen kunstvollen Holzbalkendecken, die umfangreiche historische Bibliothek, reich verzierte Stammbaumfresken der Herren von Wolkenstein sowie eine hervorragend erhaltene gotische Stube mit originalem Mobiliar, die einen authentischen Einblick in mittelalterliche Wohnkultur vermittelt. Die Anlage umfasst neben dem Bergfried, dem Palas und der inneren Burg auch eine Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden, die das wehrhafte Gesamtbild vollständig abrunden. Als Stammsitz der bekannten Familie Wolkenstein, zu der der bedeutende Minnesänger Oswald von Wolkenstein gehörte, nimmt die Trostburg eine besondere Rolle in der Tiroler Kultur- und Literaturgeschichte ein. Heute ist sie museal erschlossen und bietet Besuchern eindrucksvolle Rundgänge, die das Alltagsleben, die Machtstrukturen und die kunsthistorische Bedeutung einer mittelalterlichen Burganlage erlebbar machen. Die landschaftliche Umgebung von Waidbruck mit ihren bewaldeten Hängen, den markanten Felsformationen und dem nahen Dolomitenpanorama verstärkt die Wirkung dieses historischen Ortes und macht ihn zu einem eindrucksvollen Einstiegspunkt in die vielfältige Kultur- und Naturlandschaft des Eisacktals. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverband Eisacktal, Großer Graben 26 a, I-39042 Brixen, Tel.+39_0472-802232
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Klausen** - Region Eisacktal

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Klausen** - Region Eisacktal

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Kloster Säben, Burg Branzoll, Pfarrkirche, Ansitz Hohenhaus, Koburg, Schloss Summersberg

Klausen liegt im unteren Eisacktal zwischen Brixen und Waidbruck und zählt mit seiner malerischen Lage, der mittelalterlich geprägten Altstadt sowie den umliegenden Dörfern Gufidaun, Latzfons, Pardell und Verdings zu den reizvollsten Orten der gesamten Region. Die enge Hauptgasse der Altstadt, gesäumt von Bürgerhäusern mit Erkern, Wappensteinen, kunstvollen Inschriften und sorgfältig restaurierten Fassaden, vermittelt ein geschlossenes historisches Stadtbild, das die jahrhundertealte Entwicklung Klausens eindrucksvoll widerspiegelt und jeden Besucher sofort in seinen Bann zieht. Hoch über den Dächern erhebt sich die Burg Branzoll mit ihrem markanten quadratischen Turm, dem letzten erhaltenen Rest der einst mächtigen bischöflichen Wehranlage, die den Zugang zum Kloster Säben sicherte. Das Kloster Säben, auf einem weithin sichtbaren Felsen thronend, ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Tirols und zählt zu den ältesten geistlichen Zentren der Region. Die Anlage mit ihren Kirchen, Kapellen und Konventsgebäuden, die sich entlang des Felsrückens anordnen, bildet ein eindrucksvolles Ensemble und bietet zugleich einen außergewöhnlichen Blick auf das Eisacktal. Die Pfarrkirche von Klausen mit ihrem gotischen Grundriss und barocker Ausstattung unterstreicht die lange religiöse Tradition des Ortes. Ergänzt wird das historische Zentrum durch bedeutende Profanbauten wie den Ansitz Hohenhaus, der mit seinen spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bauelementen die Bautradition der adeligen Residenzen im Eisacktal widerspiegelt. Auch die benachbarten Adelssitze Koburg und Schloss Summersberg verweisen mit ihrer Architektur und Lage auf die Bedeutung des Ortes zur Zeit der Landesfürsten. Das im ehemaligen Kapuzinerkloster untergebrachte Stadtmuseum vermittelt mit seinen Sammlungen und wechselnden Ausstellungen Einblicke in die Stadtgeschichte, die religiöse Kunst und die Lebenswelt der Region. Die umliegenden Ortsteile mit ihren alten Bauernhöfen, kleinen Kirchen, Burgen und Ansitzen sind eingebettet in eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft aus Weinbergen, Kastanienhainen, Wiesen und hoch gelegenen Almgebieten. Damit offenbart Klausen eine faszinierende Verbindung aus lebendiger Geschichte, landschaftlicher Vielfalt und kulturellem Reichtum, die den Ort zu einem der charakteristischsten und eindrucksvollsten Ziele im Eisacktal macht. (c)WV
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Brixen*** - Region Eisacktal

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Brixen*** - Region Eisacktal

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Dom, Domkreuzgang, Hofburg, Laubengasse, Kreuztor, Taufkirche St. Johannes, St. Michael mit altem Friedhof, Diözesanmuseum

Brixen liegt an der Schnittstelle von Eisacktal und Pustertal und gilt als eine der ältesten Städte Tirols, deren Wurzeln bis in die karolingische Zeit zurückreichen und die sich schon früh zu einem geistlichen, politischen und kulturellen Zentrum entwickelte. Die ehemalige fürstbischöfliche Residenzstadt präsentiert bis heute ein beeindruckend geschlossenes historisches Stadtbild, dessen verwinkelte Gassen, Laubengänge, Höfe, Brücken und Bürgerhäuser eine Atmosphäre schaffen, die Besucher unmittelbar in die mittelalterliche Welt eintauchen lässt. Mittelpunkt der Stadt ist der weitläufige Domplatz, an dem sich der zweiturmige Brixner Dom erhebt, dessen ottonische Ursprünge bis in das späte 10. Jahrhundert zurückreichen. Die barocke Umgestaltung im 18. Jahrhundert verlieh dem Bauwerk seine heutige Pracht, während der angrenzende Domkreuzgang mit romanischen Säulen, kunstvollen Kapitellen und einem einzigartigen Zyklus gotischer Fresken zu den bedeutendsten sakralen Kunstdenkmälern Südtirols gehört und eindrucksvoll die jahrhundertelange geistliche Tradition Brixens widerspiegelt. Neben dem Dom steht die Taufkirche St. Johannes, die mit ihren frühmittelalterlichen Bauelementen eine der ältesten sakralen Strukturen der Stadt darstellt, während die benachbarte Kirche St. Michael mit dem weithin sichtbaren Weißen Turm sowie dem stimmungsvollen alten Friedhof die religiöse Prägung des Stadtzentrums betont und eine eindrucksvolle Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellt. Die fürstbischöfliche Hofburg, ein weitläufiges Residenzensemble mit eleganten Innenhöfen und kunstvollen Fassaden, diente über Jahrhunderte hinweg als Sitz der Brixner Fürstbischöfe und beherbergt heute das Diözesanmuseum, dessen umfangreiche Sammlung sakraler Kunst – von mittelalterlichen Skulpturen bis zu barocken Gemälden – sowie die berühmte Krippensammlung einen tiefen Einblick in das geistliche und künstlerische Erbe der Region bietet. Prägend für die mittelalterliche Stadtstruktur ist zudem die Laubengasse, eine elegante Marktstraße mit charakteristischen Arkaden und spätmittelalterlichen Fassaden, die bis heute das geschäftige Herz der Altstadt bildet. Als markanter Zugang zum historischen Zentrum steht das Kreuztor, ein eindrucksvolles Überbleibsel der einstigen Stadtbefestigung, das Brixens Wehrcharakter erlebbar macht und zugleich an die städtische Bedeutung entlang der alten Verkehrswege erinnert. Brixen vereint in einzigartiger Weise geistliche Tradition, historische Architektur und lebendige Kultur und bietet damit einen facettenreichen Einblick in die Entwicklung Südtirols – ein kultureller Höhepunkt des Eisacktals, der Besucher nachhaltig begeistert. (c)WV
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Franzensfeste - Region Wipptal

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Franzensfeste - Region Wipptal

Sehenswürdigkeiten: Festung Franzensfeste

Franzensfeste liegt im engen, stark von Verkehrswegen geprägten Talabschnitt zwischen Brixen und der Brennergrenze und bildet durch seine Lage an einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen des Alpenraums seit Jahrhunderten einen strategisch herausragenden Punkt. Die Ortsteile Oberau, Mittelwald und Grasstein schmiegen sich an die bewaldeten Talflanken, während im Talgrund Straßen, Bahnlinien und der langgestreckte künstliche Stausee das Gebiet durchziehen und den Charakter eines geschichtsträchtigen Verkehrsknotens prägen. Unübersehbares Wahrzeichen und Namensgeber ist die monumentale Festung Franzensfeste, eines der bedeutendsten Festungsbauwerke des 19. Jahrhunderts. Sie wurde zwischen 1833 und 1838 als mehrstufige Sperranlage errichtet, benannt nach Kaiser Franz I., und diente der Sicherung des Brennerübergangs sowie der Kontrolle der wichtigen Handels- und Militärroute über die Alpen. Das gigantische, aus drei Festungsteilen bestehende Bauwerk mit seinen Kasematten, Treppenlabyrinthen, Schießscharten, Wasseranlagen und dem einst eigenen Militärbahnhof vermittelt bis heute eindrucksvoll die militärische Ingenieurskunst der Habsburgerzeit. Obwohl die Anlage nie in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt war, blieb sie ein Symbol imperialer Macht und logistischer Weitsicht. Heute ist die Festung ein bedeutendes Museums- und Kulturzentrum, dessen weitläufige Innenräume und wechselnde Ausstellungen Besucher durch die Festungsgeschichte, die Lebenswelt der Soldaten und die strategische Bedeutung des Brenners führen. Die umgebende Landschaft eröffnet an den Hangwegen und Aussichtspunkten eindrucksvolle Blicke auf das verzweigte Festungssystem und macht zugleich die enge Verzahnung von Naturraum, Verkehrsgeschichte und militärischem Erbe im Wipptal sichtbar. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusverband Sterzing, Freienfeld, Wiesen-Pfitsch, Stadtplatz 3, 39049 Sterzing, Tel. +39 0472 765 325
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Sterzing*** - Region Wipptal

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Sterzing*** - Region Wipptal

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Zwölferturm, Rathaus, Deutschordenshaus, Pfarrkirche Maria im Moos, Ansitz Jöchlsthurn, Spitalkirche, röm. Meilenstein

Sterzing liegt am oberen Ende des südlichen Wipptals nahe dem Brennerpass und zählt mit seiner vollständig erhaltenen Altstadt, seiner jahrhundertealten Handelstradition und der eindrucksvollen Stadtarchitektur zu den bedeutendsten historischen Städten Südtirols. Der Ort entwickelte sich im Spätmittelalter zu einem wohlhabenden Zentrum des Bergbaus, als die Silber- und Bleivorkommen im Ridnauner Schneeberg das wirtschaftliche Leben prägten und Kaufleute wie die Fugger überregionale Bedeutung erlangten. Noch heute spiegeln prächtige Bürgerhäuser, Erker, Laubengänge und enge Gassen diesen Wohlstand wider und verleihen der Altstadt ihren unverwechselbaren Charakter. Markantester Mittelpunkt ist der Zwölferturm, ein hoch aufragendes Stadttor aus dem 15. Jahrhundert, das als Wahrzeichen Sterzings die Alt- mit der Neustadt verbindet und mit seiner steinernen Wucht die städtische Selbstverwaltung vergangener Jahrhunderte widerspiegelt. Unweit davon steht das Rathaus mit seinen historischen Räumen und dem berühmten Mithrasstein, einem römischen Relief, das auf die frühe Besiedlung des Wipptals hinweist und den Übergang von antiker Glaubenswelt zu mittelalterlicher Stadtentwicklung sichtbar macht. Der religiöse Mittelpunkt der Stadt ist die Pfarrkirche Maria im Moos, deren barocker Hochaltar und gotische Bauelemente von der geistlichen Bedeutung Sterzings im Spätmittelalter zeugen. Das nahegelegene Deutschordenshaus, ein traditionsreicher Gebäudekomplex mit Innenhof und Kapelle, beherbergt heute das Stadtmuseum und das Multschermuseum, in dem bedeutende spätgotische Kunstwerke, darunter der berühmte Sterzinger Altar von Hans Multscher, präsentiert werden. Mit dem Ansitz Jöchlsthurn besitzt Sterzing zudem einen repräsentativen Adelssitz, dessen Fassadenmalereien und Innenräume den gehobenen Lebensstil der städtischen Oberschicht veranschaulichen. Die romanische Spitalkirche mit ihrer charakteristischen Apsis, die Kapuzinerkirche St. Magdalena sowie kleinere Kirchen und historische Mühlen wie die Wolfenmühle ergänzen das vielfältige sakrale und bürgerliche Erbe der Stadt. In der Umgebung erinnern mehrere römische Meilensteine an die antike Straßenführung über den Brenner, während der Rosskopf als Hausberg der Stadt ein weitläufiges Wander- und Almgebiet erschließt, das atemberaubende Panoramaausblicke über das Wipptal und die umliegenden Gebirgsketten bietet. Sterzing verbindet auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Stadtgeschichte, römisches Erbe, geistliche Kultur und alpine Natur und bildet damit das lebendige kulturelle Zentrum des südlichen Wipptals. (c)WV
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Pfitsch* - Region Wipptal

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Pfitsch* - Region Wipptal

Sehenswürdigkeiten: Schloss Moos, St. Johannes, Ansitz Wiesheim, Kapelle Wiesen

Pfitsch liegt im gleichnamigen Tal nordöstlich von Sterzing und bildet mit seinen zerstreuten Weilern, weitläufigen Almflächen und hoch gelegenen Bergbauernhöfen eines der abgelegensten und zugleich landschaftlich eindrucksvollsten Seitentäler des Wipptals. Die hochalpine Szenerie mit steilen Felswänden, Gletscherflanken und weiten Trogtälern prägt das gesamte Gebiet und verleiht dem Tal seine besondere Ursprünglichkeit. Der Hauptort Wiesen im unteren Talabschnitt wird von der Pfarrkirche zum hl. Veit überragt, während sich am Talrand der Ansitz Wiesheim als repräsentatives Wohngebäude des niederen Adels mit charakteristischem Steinsockel, traditionellen Holzelementen und ländlichem Charme erhalten hat. Weiter taleinwärts befindet sich das Schloss Moos, ein befestigter spätmittelalterlicher Ansitz mit markantem Wohnturm, Zubauten verschiedener Epochen und umgebenden Wiesen- und Moorflächen, in denen das geschützte Quellmoor als naturkundlich wertvolles Habitat seltene Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Die abgeschieden gelegene spätgotische Kapelle St. Johannes der Täufer bei Flains mit ihren Freskenresten vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die religiöse Tradition des Hochtals. Ebenso stimmungsvoll ist die kleine Kapelle in Wiesen, die mit ihrer schlichten Architektur und dem Blick auf den Wasserfall des Unterbergbaches einen der malerischsten Plätze im Tal bildet. Ergänzt wird das kulturelle Erbe durch die Heiliggrabkapelle sowie die Alte Kirche am Ufer des Pfitscher Baches, deren Ursprung weit in die frühe Besiedlungsgeschichte zurückreicht. Im hinteren Talabschnitt am Pfitscher Joch führen historische Übergangswege zu Bergseen in Gletscherlage, die zusammen mit der tropfenden Kalkquelle im Burgumer Tal die geologische Vielfalt und Naturkraft des Hochtals eindrucksvoll unterstreichen. Pfitsch vereint hochalpine Landschaft, sakrale Kunst, historische Ansitze und naturkundliche Besonderheiten zu einem ebenso stillen wie eindrucksvollen Ensemble im nördlichsten Hochgebirgstal Südtirols. (c)WV
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Brenner* - Region Wipptal

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Brenner* - Region Wipptal

Sehenswürdigkeiten: St. Valentin, Ruine Straßberg, Pfarrkirche Gossensass

Brenner liegt unmittelbar an der historischen Passhöhe zwischen Nord- und Südtirol und bildet gemeinsam mit Gossensass und mehreren kleinen Weilern das nördlichste Gemeindegebiet Südtirols. Seit der Römerzeit zählt dieser Übergang zu den wichtigsten Nord-Süd-Routen über die Alpen, sodass sich hier über Jahrhunderte Händler, Reisende, Pilger und Herrscher begegneten und eine besondere kulturelle Durchmischung entstand, die bis heute spürbar ist. Die Pfarrkirche Mariä Empfängnis am Brenner mit ihrem neogotischen Turm erinnert an die Blütezeit des Passhandels und die Bedeutung des Ortes als Rast- und Umschlagplatz. In Gossensass erhebt sich die barock ausgestattete Pfarrkirche St. Georg über dem Tal, während die Kapelle St. Barbara als Schutzpatronin der Knappen die enge Verbindung zwischen Religion und Montanwesen eindrucksvoll bezeugt. Oberhalb des Tales stehen die alten Knappenhäuser, einfache Steingebäude, die vom einst regen Bergbau erzählen, und die Ruine Straßberg, deren erhaltene Mauern an die mittelalterliche Sicherung der Passstraße erinnern. Die Umgebung ist reich an naturnahen Wegen und stillen Übergängen, die in die Bergwelt des Oberen Wipptals führen. Besonders eindrucksvoll ist die Wanderung zur Pflerscher Hölle, einem tief eingeschnittenen Schluchtabschnitt mit einem kraftvollen Wasserfall, der die geologische Dynamik des Gebirges sichtbar macht. Mit seinen historischen Verkehrswegen, seinen sakralen Zeugnissen und der unmittelbaren Nähe zur hochalpinen Landschaft bildet Brenner einen faszinierenden Schnittpunkt von Kulturgeschichte und Naturraum am Tor zwischen Mitteleuropa und dem Süden. (c)WV
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Bahnstrecken Bozen -- Franzensfeste - Bruneck -- Innertkirchen

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Mühlbach* - Region Eisacktal

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Mühlbach* - Region Eisacktal

Sehenswürdigkeiten: Mühlbacher Klause, Pfarrkirche St. Helena, Florianikapelle, Ansitz Strasshof, St. Jakob

Mühlbach liegt am Übergang vom Eisacktal ins Pustertal und bildet mit seinen historischen Ortskernen, wehrhaften Mauern und markanten Ansitzen ein bedeutendes kulturelles Bindeglied zwischen den beiden Tälern. Die Marktgemeinde war über Jahrhunderte ein strategisch wichtiger Kontrollpunkt, wovon die eindrucksvolle Mühlbacher Klause noch heute zeugt. Diese spätmittelalterliche Befestigungsanlage diente als Zollstation, Gerichtssitz und Schutzbau und überwachte einst den gesamten Handelsverkehr zwischen Brixen und den östlichen Tälern. Das mächtige Tor, die massiven Mauern und die enge Passage vermitteln Besuchern eindrucksvoll, welche Bedeutung dieser Ort im Mittelalter hatte. Im Ortszentrum prägt die Pfarrkirche St. Helena das Bild, ein barocker Sakralbau, der auf eine romanische Vorgängerkirche zurückgeht und im Inneren wertvolle Altäre und Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten beherbergt. Gleich daneben steht die Florianikapelle, ein kleiner, schlichter Sakralbau mit charakteristischem Glockenturm, der dem Schutzpatron der Feuerwehr gewidmet ist und einen ruhigen, besinnlichen Akzent im Dorf setzt. Zu den bedeutenden weltlichen Bauten zählen der Ansitz Straßhof, ein ehemaliger Verwaltungssitz der Zöllner mit spätmittelalterlicher Grundstruktur und barocken Erweiterungen, sowie die nahe gelegene Kandlburg, die mit ihrem wuchtigen Mauerwerk, den Rundbogenöffnungen und dem malerischen Innenhof das historische Ortsbild wirkungsvoll ergänzt. Etwas abseits stehen die Kirche St. Jakob und weitere kleine Sakralbauten, die auf die reiche religiöse Tradition der Gemeinde verweisen. Die umliegenden Fraktionen Spinges und Vals liegen eingebettet in eine weite Gebirgslandschaft aus Almen, Wiesen und Bergflanken, die mit ihren Wanderwegen und Aussichtspunkten zu Entdeckungen einlädt und die natürliche Schönheit dieser Übergangsregion eindrucksvoll sichtbar macht. Mühlbach verbindet historischen Reichtum, landschaftliche Vielfalt und die lebendige Tradition eines alten Marktortes zu einem lohnenden Zugangstor in die östlichen Hochlagen Südtirols. (c)WV
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Vintl - Region Pustertal

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Vintl - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche, Lodenmuseum

Vintl liegt am westlichen Eingang des Pustertals, dort, wo sich das Tal weitet und sanft in das Eisacktal übergeht. Die Gemeinde umfasst mehrere Streusiedlungen, darunter die Ortsteile Weitental, Niedervintl und das urtümliche Pfunders, das tief in einem abgeschiedenen Seitental verborgen liegt. Bereits in frühgeschichtlicher Zeit war diese Region durch ihre Lage am Übergang zwischen zwei wichtigen Tälern ein bevorzugter Siedlungsraum. Im Mittelalter entwickelte sich Vintl zu einem bäuerlich geprägten Zentrum, dessen Struktur bis heute sichtbar geblieben ist. Noch immer bestimmen traditionelle Bergbauernhöfe, bewaldete Hänge und weite Almflächen das Landschaftsbild. Im Mittelpunkt des Hauptortes Vintl steht die Pfarrkirche zum Heiligen Peter und Paul, ein Bauwerk, das verschiedene architektonische Stilepochen vereint. Der heutige Kirchenbau stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert, zeigt jedoch noch Reste eines gotischen Vorgängerbaus. Im Inneren beeindruckt die Kirche durch kunstvoll geschnitzte Altäre, barocke Skulpturen und eine lichtdurchflutete Raumgestaltung, die den spirituellen Charakter des Ortes unterstreicht. Besonders bemerkenswert ist der sogenannte Ölbrunnen auf dem Kirchenplatz, dem in der Volksüberlieferung heilende Kräfte zugeschrieben werden. Noch heute gilt der Brunnen als Ziel kleiner Wallfahrten und als Ort stiller Einkehr. Ein kulturell bedeutender Ortsteil ist Weitental, wo sich das Südtiroler Lodenmuseum befindet. In einem historischen Wirtschaftsgebäude untergebracht, widmet sich das Museum der Geschichte und Technik der Lodenherstellung – eines typischen Tiroler Wollstoffes, der seit Jahrhunderten in der Region produziert wird. Die Ausstellung erläutert anschaulich die Prozesse vom Spinnen über das Walken bis zum fertigen Kleidungsstück und beleuchtet zugleich den Wandel vom bäuerlichen Eigenbedarf hin zur industriellen Fertigung. Das Museum ist nicht nur ein Zeugnis regionaler Handwerkskunst, sondern auch Ausdruck der tiefen Verbindung zwischen Landschaft, Ressourcen und Lebensweise. Von großer landschaftlicher Ursprünglichkeit ist das Pfunderer Tal, das sich von Vintl aus in südlicher Richtung erstreckt. Es ist eines der abgeschiedensten Hochtäler Südtirols und bewahrt eine nahezu unberührte Kulturlandschaft. Die Dörfer und Weiler im Tal liegen verstreut auf sonnenexponierten Terrassenhängen, umgeben von Almen, Lärchenwäldern und Felsgraten. Die archaische Bauweise der Höfe, mit ihren Schindeldächern, steinernen Stallungen und kunstvoll verzierten Holzbalkonen, vermittelt ein lebendiges Bild vom bäuerlichen Leben vergangener Jahrhunderte. In den höheren Lagen breiten sich weitläufige Almgebiete aus, darunter die bekannte Pfunderer Alm, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde. Ein Höhepunkt für erfahrene Bergwanderer ist die Pfunderer Runde, ein mehrtägiger Höhenweg, der in einem weiten Bogen durch die Pfunderer Berge verläuft und spektakuläre Ausblicke auf die Zillertaler Alpen, die Dolomiten und die Rieserfernergruppe bietet. Der Weg verbindet abgeschiedene Schutzhütten, klare Bergseen und einsame Pässe und vermittelt ein intensives Naturerlebnis fernab des Massentourismus. In den Tallagen bieten zahlreiche Wander- und Radwege Zugang zu stillen Wäldern, rauschenden Bächen und offenen Wiesen, die in den Sommermonaten in farbenprächtiger Blüte stehen. Vintl ist ein Ort, der auf stille Weise beeindruckt. Seine Kirchen, Museen, traditionsreichen Bauernhöfe und unberührten Naturräume bilden zusammen ein authentisches Bild eines Alpentals, das sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Hier zeigt sich Südtirol in seiner ländlichsten, naturverbundensten Form – reich an Geschichte, bescheiden in der Erscheinung, tief verwurzelt in der Landschaft. (c)WV
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Kiens - Region Pustertal

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Kiens - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Schloss Ehrenburg, Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt, Burg Schöneck, St. Sigmund

Die Gemeinde Kiens, reizvoll am Ufer der Rienz zwischen Bruneck und Brixen gelegen, blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die sich bis in die römische Zeit nachverfolgen lässt. Das weitläufige Gemeindegebiet umfasst die Dörfer Kiens, Ehrenburg, St. Sigmund und Hofern – jedes mit seiner eigenen historischen Prägung und baulichen Besonderheit. Die günstige Lage an alten Handelsrouten durch das Pustertal sowie die fruchtbaren Böden der Talsohle trugen zur frühen Besiedlung bei und machten die Region zu einem bedeutenden kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum im Mittelalter. Ein historisches Wahrzeichen ist das mächtige Schloss Ehrenburg, das erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt wird und seinen Namen vom Ministerialengeschlecht der Herren von Ehrenburg erhielt. Die heutige Form stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert, als das Schloss zu einem eleganten Renaissancebau mit Elementen des Barock umgestaltet wurde. Besonders hervorzuheben sind der prunkvolle Rittersaal mit Stuckdecke und die Schlosskapelle mit Fresken aus der Spätrenaissance. Heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz, wird aber gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen geöffnet. Hoch über dem Dorf Issing thront die mächtige Burg Schöneck, die als eine der ältesten Burganlagen im Pustertal gilt und eng mit dem Minnesänger Oswald von Wolkenstein verbunden ist, der hier der Überlieferung nach geboren wurde. Die Anlage mit Bergfried, Zwinger und romanischen Wohnbauten vermittelt noch heute einen authentischen Eindruck mittelalterlicher Wehrarchitektur. Die Burg befindet sich in Privatbesitz, kann aber von außen besichtigt werden. Im Ortsteil St. Sigmund erhebt sich die sehenswerte gleichnamige Kirche mit spätgotischem Netzgewölbe, steilem Spitzhelm und barocker Innenausstattung. Das Gotteshaus ist kunsthistorisch von großer Bedeutung und zählt zu den schönsten Dorfkirchen im mittleren Pustertal. An der Rückseite befindet sich ein alter Friedhof mit schmiedeeisernen Grabkreuzen, der die spirituelle Tiefe dieses Ortes unterstreicht. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich auch die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Ehrenburg mit barockem Hochaltar, prachtvoller Kanzel und liebevoll restaurierten Seitenkapellen. Die Lage auf einer kleinen Anhöhe verleiht der Kirche zusätzlich eine besondere Ausstrahlung. In der Umgebung von Ehrenburg finden sich zudem zahlreiche Bildstöcke, Wegkreuze und kleine Kapellen – Zeugnisse einer tief verwurzelten Volksfrömmigkeit und bäuerlichen Baukunst. Neben der historischen Architektur bietet die Natur rund um Kiens vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Der Issinger Weiher, einer der letzten natürlichen Badeseen Südtirols, liegt idyllisch eingebettet in einen Mischwald und ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Gästen ein beliebter Ort zur sommerlichen Entspannung. Direkt daneben lädt der Kräutergarten Bergila mit alten Heilpflanzen, einem Kräuterlehrpfad und einer traditionellen Destillerie zur Besichtigung ein – ein Ort, an dem Naturwissen und Tradition auf lebendige Weise erlebbar werden. Kiens bietet zudem zahlreiche Wanderwege, die durch die stillen Wälder des Pfunderer Berglandes führen. Von gemütlichen Talspaziergängen bis hin zu aussichtsreichen Höhenwegen rund um den Kronplatz reicht das Angebot. Auch der Pustertaler Radweg führt durch die Gemeinde und verbindet sie mit Bruneck im Osten und Mühlbach im Westen. Die harmonische Verbindung aus sakraler Baukunst, feudaler Geschichte und intakter Natur macht Kiens zu einem idealen Ziel für kulturinteressierte Wanderer und historisch interessierte Reisende gleichermaßen. (c)WV
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St. Lorenzen* - Region Pustertal

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St. Lorenzen* - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Pfarrkirche St. Laurentius, Sebatum, ehem. Stift Schloss Sonnenburg, Michelsburg, St. Johann im Spital, Ansitz Hebenstreit, röm. Meilenstein

St. Lorenzen liegt am Zusammenfluss von Rienz und Gader in einem weiten Talbecken des mittleren Pustertals und zählt zu den geschichtlich bedeutendsten Orten der Region. Die fruchtbare Tallage und die strategisch günstige Lage an einem alten römischen Verkehrsweg begünstigten bereits in der Antike eine frühe Besiedlung. Der römische Meilenstein, der unweit des heutigen Ortszentrums gefunden wurde, erinnert an die römische Straße, die von Aguntum über den Brenner ins heutige Südtirol führte. In der Spätantike entwickelte sich aus einem römischen Straßenstützpunkt das frühmittelalterliche Sebatum, dessen archäologische Spuren heute noch sicht- und erfahrbar sind. Im Lauf des Mittelalters wurde St. Lorenzen zu einem zentralen Verwaltungssitz der Fürstbischöfe von Brixen und erlebte eine Blütezeit als regionales Handels- und Handwerkszentrum. Die Pfarrkirche St. Laurentius bildet das geistliche und bauliche Zentrum des Ortes. Der Kirchenbau, der zu den ältesten Sakralbauten des Pustertals zählt, präsentiert sich mit einem romanischen Turm und einer spätgotischen Erweiterung, die im 15. Jahrhundert vorgenommen wurde. Im Inneren beeindrucken spätgotische Flügelaltäre, kunstvolle Steinmetzarbeiten und Wandmalereien. Die Kirche ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis der sakralen Kunst des Alpenraums. Weitere religiöse Bauwerke bereichern das Ortsbild, darunter die Kirche St. Johann im Spital, die ihren Ursprung in einer mittelalterlichen Hospitalkirche hat und heute durch ihre barocke Ausstattung und stimmungsvolle Atmosphäre besticht. Die nahegelegene Wallfahrtskirche Heilig Kreuz ist bekannt für ihre reiche Ausstattung, die zahlreichen Stiftungen aus verschiedenen Jahrhunderten zu verdanken ist. Besonders eindrucksvoll ist auch das Kirchlein Maria Loreto im Ortsteil Saalen, das mit seiner berühmten schwarzen Madonna am Hochaltar ein vielbesuchter Ort der Andacht ist. St. Lorenzen zeichnet sich nicht nur durch seine Sakralbauten aus, sondern auch durch eine Vielzahl an weltlicher Architektur mit historischem Wert. Die Michelsburg, eine hochmittelalterliche Burganlage auf einem Felssporn oberhalb des Tales, erzählt von der einstigen Bedeutung des Ortes als Herrschaftssitz. Im Süden des Ortes erhebt sich auf einer Anhöhe die ehemalige Klosterburg Sonnenburg. Sie war über Jahrhunderte hinweg eines der bedeutendsten Frauenklöster Tirols und diente zugleich als befestigte Anlage zur Talverteidigung. Die weitläufige Klosteranlage mit ihrer monumentalen Umfassungsmauer und den erhaltenen Resten des Konvents ist ein beeindruckendes Beispiel klösterlicher Architektur in alpiner Lage. Der Ansitz Hebenstreit, ein stattlicher Bau aus der Renaissancezeit mit Sgraffiti an der Fassade, dokumentiert die Wohnkultur des niederen Adels in der frühen Neuzeit. Ein archäologisches Glanzlicht stellt das Sebatum dar, ein kleines Museum im modernen Rathausgebäude, das archäologische Funde aus der Region präsentiert. Es führt die Besucher auf eine Zeitreise von der Urgeschichte über die Römerzeit bis ins Mittelalter. Ein eigens angelegter archäologischer Lehrpfad verbindet mehrere Fundorte rund um das Dorf und lädt dazu ein, die historische Entwicklung direkt vor Ort nachzuvollziehen. Neben den kulturellen Schätzen bietet St. Lorenzen auch landschaftlich reizvolle Umgebungen. Die weitläufige Talebene wird von bewaldeten Hängen und den Bergen des Gadertals eingefasst und eignet sich hervorragend für Wanderungen, Rad- und Naturtouren. Von hier aus führen zahlreiche Wege in die angrenzenden Seitentäler wie das Gadertal oder das romantische Onacher Tal. Die vielfältige Vegetation und die wechselnden Landschaftsbilder von Wiesen, Mischwäldern und Flussauen schaffen ideale Bedingungen für Erholung in naturnaher Umgebung. Auch im Winter bietet die Region Zugang zu den Skigebieten rund um den Kronplatz, ohne dass der ursprüngliche Dorfcharakter dabei verloren geht. St. Lorenzen verbindet auf harmonische Weise historische Tiefe, religiöse Vielfalt, architektonischen Reichtum und landschaftliche Schönheit. Wer die Geschichte des Pustertals verstehen möchte, kommt an diesem Ort nicht vorbei. Die Zeugnisse aus Antike, Mittelalter und Neuzeit, eingebettet in eine lebendige Kulturlandschaft, machen St. Lorenzen zu einem der bedeutendsten Kulturorte des südlichen Alpenraums. (c)WV
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Bruneck*** - Region Pustertal

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Bruneck*** - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Stadtgasse, Rienztor, Schloss Bruneck, Pfarrkirche, Lamprechtsburg, Volkskundemuseum Dietenheim, Kronplatz

Bruneck, die lebendige Bezirksstadt im Herzen des Pustertals, vereint auf eindrucksvolle Weise mittelalterliches Flair mit modernem Lebensgefühl. Gegründet um 1250 vom Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg, entwickelte sich der Ort rasch zu einem wichtigen Verwaltungs- und Handelszentrum. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1256. Bruneck war durch seine Lage an einer Kreuzung alter Handelswege stets ein wirtschaftlicher Knotenpunkt, was sich bis heute in der wohlgestalteten Altstadt widerspiegelt. Die Stadtgasse, gesäumt von farbenfrohen Bürgerhäusern mit Erkern, Lauben und Spitzgiebeln, bildet das historische Herz der Stadt. Hier trifft gotische Baukunst auf Renaissance- und Barockfassaden, ergänzt durch kunstvoll geschmiedete Ladenschilder, die die mittelalterliche Atmosphäre unterstreichen. Über der Stadt erhebt sich das markante Schloss Bruneck, das einst als Sommerresidenz der Brixner Fürstbischöfe diente. Heute beherbergt es das Messner Mountain Museum RIPA, das dem Leben indigener Bergvölker gewidmet ist. Die Schlossanlage, ursprünglich mit vier Ecktürmen und Zinnenmauern befestigt, wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und angepasst, ohne ihren wehrhaften Charakter zu verlieren. Neben dem Schloss lädt auch die Lamprechtsburg, heute nur noch als Ruine erhalten, zu einer Reise in die Zeit der Ritter und Edelleute ein. Die religiöse Architektur Brunecks ist nicht minder eindrucksvoll: Die Pfarrkirche St. Katharina und St. Jakob, ein neogotischer Bau aus dem 19. Jahrhundert, vereint historische Stilelemente mit zeitgenössischer Symbolik. Noch älter ist die Ursulinenkirche, deren klassizistische Formensprache das Stadtbild ebenso prägt wie die vielen Kapellen, die das geistliche Leben der Region widerspiegeln. Im Stadtteil Dietenheim erwartet Besucher das Südtiroler Volkskundemuseum, das in einem historischen Ansitz untergebracht ist. Dort werden Alltagsgegenstände, Möbel, Trachten und Arbeitsgeräte aus vergangenen Jahrhunderten präsentiert. Die Außenanlagen mit originalgetreu rekonstruierten Bauernhäusern, Mühlen und Ställen gewähren einen tiefen Einblick in das ländliche Leben Tirols. Auch landschaftlich hat Bruneck viel zu bieten: Im Winter verwandelt sich der nahe Kronplatz mit seinen über 100 Pistenkilometern und modernen Liftanlagen in ein Mekka für Wintersportler. Im Sommer ist er Ausgangspunkt für Wanderungen, Paragliding oder Radfahrten mit Fernblick auf die Zillertaler Alpen und die Dolomiten. Naturfreunde können zudem entlang des Rienzflusses spazieren oder den Panoramaweg nutzen, der herrliche Ausblicke auf das Pustertal und die umliegenden Bergketten bietet. Bruneck ist nicht nur kulturelles Zentrum des Pustertals, sondern auch ein Ort, an dem Geschichte, Architektur und Natur in perfektem Einklang stehen. (c)WV
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Seilbahn Bruneck - Kronplatz ***

Die Ferienregion Kronplatz ist ein Urlaubsparadies für Wanderer, Genießer und Familien. Der magische Reiz der Dolomiten, das saftige Grün der Wiesen und Almen, stille Wälder, verträumte Bergseen und drei Naturparks laden ein zum Wandern, Bergsteigen, Erholen und Erleben - und dies unter der herrlichen Kulisse der Dolomiten, die als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet wurden. Die Friedensglocke Concordia 2000 in einem schlanken Glockenturm mit feiner Spitze ist wegen ihrer exponierten Lage eine besondere Sehenswürdigkeit. Über ein Natursteinfundament erreicht man die Aussichtsplattform mit dem Panoramarelief, das die umliegenden Berge darstellt. Ein idealer Platz, um die herrliche Gebirgslandschaft zwischen Zillertaler Alpen und Dolomiten und die Ruhe auf 2275m Höhe zu erleben.
Ort: Bruneck; Info: Betriebszeiten Tel. +39_0474-555.447


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Tourismusinfos/Büro: Informationsbüro Bruneck - Rathausplatz 7 - I- 39031 - www.bruneck.com - Tel. 0039 0474 555722
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Percha - Region Pustertal

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Percha - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: röm. Meilenstein, Pfarrkirche, Erdpyramiden

Percha, ein stilles Juwel am sonnigen Hang oberhalb der Rienz, liegt eingebettet in ein altes Schwemmlandbecken, das einst vom mächtigen Rienzgletscher geformt wurde. Die ruhige Gemeinde erstreckt sich über mehrere Fraktionen wie Nasen, Wielenberg und Oberwielenbach und bewahrt in ihrer Struktur und Architektur viele Spuren vergangener Epochen. Ein besonders wertvolles Zeugnis der frühen Verkehrswege ist der römische Meilenstein unweit der Kirche im Ortszentrum. Dieser unbeschriftete Stein aus der Kaiserzeit weist auf die antike Römerstraße hin, die das Pustertal mit dem Drautal verband. Er ist ein stiller, aber eindrucksvoller Hinweis auf die strategische Bedeutung der Region bereits vor über 2000 Jahren. Im Dorfkern erhebt sich die Pfarrkirche zum Heiligen Kassian, ein klassizistischer Bau mit barockem Ursprung. Ihr klar strukturierter Innenraum und die Altarausstattung aus dem 18. Jahrhundert zeigen die tiefe religiöse Verwurzelung der Gemeinde. Im Innern sind kostbare Altarbilder und Statuen erhalten geblieben, die aus der Werkstatt einheimischer Künstler stammen. Besonders reizvoll sind auch die Kirchen der umliegenden Weiler: In Nasen die spätbarocke Kirche zum Heiligen Nikolaus mit ihrer reizvollen Lage, in Wielenberg die gotisch-barocke Kirche Maria Schnee mit ihrem markanten Zwiebelturm. In Oberwielenbach schließlich findet sich die Lerchenkapelle, ein kleines Gotteshaus aus dem 16. Jahrhundert, das durch seine Freskenfragmente und seine bäuerlich-schlichte Architektur beeindruckt. Ein Naturwunder, das Besucher regelmäßig in Staunen versetzt, sind die Erdpyramiden von Platten, die sich unterhalb der Fraktion Oberwielenbach befinden. Diese geologischen Formationen sind das Ergebnis von Erosion an Moränenmaterial, das durch wiederholten Wechsel von Regen und Trockenheit zu diesen bizarren Säulen geformt wurde. Sie gelten als eines der markantesten Naturphänomene der Region. Die bäuerliche Siedlungsstruktur von Percha hat sich über Jahrhunderte weitgehend erhalten. Zahlreiche historische Höfe mit Rundbogenportalen, Satteldächern und überdachten Holzgalerien säumen die alten Wege. Diese bäuerlichen Wohn- und Wirtschaftsbauten zeugen vom traditionellen Leben in der Region und sind wertvolle Beispiele für die ländliche Bauweise des Pustertals. Durch seine Lage bietet Percha nicht nur einen idealen Zugang zu Wanderwegen in die umliegenden Wälder und Almen, sondern auch einen unverfälschten Einblick in das kulturelle und architektonische Erbe einer traditionsreichen Berggemeinde. (c)WV
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Olang - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Marienkirche, Ägidiuskirche, Naturpark Fanes-Sennes-Prags

Olang, am Fuße des Kronplatzes gelegen und aus den vier Ortsteilen Oberolang, Mitterolang, Niederolang und Geiselsberg bestehend, ist eine der traditionsreichsten Gemeinden des oberen Pustertals. Der Ort besticht nicht nur durch seine Nähe zu den imposanten Dolomitengipfeln und die unmittelbare Nachbarschaft zum Naturpark Fanes-Sennes-Prags, sondern auch durch seine gut erhaltene sakrale und profane Baukunst. Im Zentrum von Oberolang erhebt sich die neugotische Pfarrkirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens, deren schlanker Turm und reich verzierte Innenausstattung ein typisches Beispiel für die spätromantische Sakralarchitektur Tirols darstellt. Der harmonische Hochaltar mit seiner filigranen Holzschnitzkunst ist ebenso bemerkenswert wie die farbigen Glasfenster aus dem 19. Jahrhundert. In Mitterolang steht die Ägidiuskirche, ein spätgotisches Bauwerk mit polygonalem Chor und einem besonders kunstvollen Netzgewölbe im Inneren. Hier beeindrucken insbesondere die spätgotischen Fresken und Altarfiguren, die vermutlich aus einer regionalen Schnitzerwerkstatt stammen und zu den qualitätvollsten religiösen Kunstwerken der Umgebung zählen. Niederolang beherbergt die Kirche zum Heiligen Wolfgang, die im 17. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Kapelle errichtet wurde. Die barocke Ausstattung mit reich vergoldeten Altarbildern und kunstvoll bemalten Gewölben zeugt vom gestiegenen Selbstbewusstsein der Gemeinde in dieser Zeit. Auch die Natur rund um Olang bietet einzigartige Erlebnisse. Der nahegelegene Naturpark Fanes-Sennes-Prags ist eine der faszinierendsten Naturlandschaften der Alpen mit ihren alpinen Karstplateaus, Lärchenwäldern und geschützten Hochmooren. Besonders sehenswert sind hier die Erdpyramiden von Platten oberhalb von Oberolang, die durch jahrhundertelange Erosion entstanden sind und heute ein markantes Naturdenkmal darstellen. Ein historisch bedeutsames Denkmal ist die Peter-Sigmayr-Gedenkkapelle, die an den gleichnamigen Tiroler Freiheitskämpfer erinnert. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Peter-Sigmayr-Denkmal, das an dessen mutigen Einsatz gegen die napoleonischen Truppen zu Beginn des 19. Jahrhunderts erinnert und ein wichtiges Zeugnis der regionalen Identität darstellt. Olang war durch seine günstige Lage am alten Handels- und Reiseweg ins Gadertal und ins Höhlensteintal bereits früh ein strategischer Punkt. Davon zeugen mehrere historische Ansitze und Bauernhöfe, die mit Sgraffitodekoren und steinernen Rundbogenportalen ausgestattet sind und ein wertvolles Bild der bäuerlich-bürgerlichen Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts vermitteln. Heute vereint Olang auf beeindruckende Weise landschaftliche Schönheit, eine reiche religiöse Tradition und bauliches Erbe – eingebettet in die spektakuläre Kulisse der Südtiroler Alpen. (c)WV
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Rasen-Antholz* - Region Pustertal

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Rasen-Antholz* - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Ansitz Heufler, Burgruine Neurasen, Ruine Altrasen, Antholzer See, St. Andreaskirche, Kapelle Steinzger Stöckl

Rasen-Antholz, im oberen Pustertal am Eingang zum beeindruckenden Antholzertal gelegen, ist eine Gemeinde von bemerkenswerter landschaftlicher und historischer Vielfalt. Die drei Ortsteile Niederrasen, Oberrasen und Antholz-Niedertal erstrecken sich entlang des Rasner Baches, eingebettet in die Bergwelt der Rieserfernergruppe mit ihren vergletscherten Dreitausendern. Die Lage an alten Verbindungswegen zwischen Süd- und Nordtirol machte Rasen schon früh zu einem bedeutenden Siedlungs- und Kontrollpunkt. Die ältesten Zeugnisse der Geschichte finden sich in den Burgruinen Altrasen und Neurasen, deren Ursprung bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Altrasen, oberhalb von Niederrasen gelegen, war vermutlich ein erster Verwaltungssitz der Grafen von Görz und bot mit ihrem markanten Bergfried einst weiten Blick über das Tal. Die jüngere Burg Neurasen über Oberrasen zeugt von der strategischen Bedeutung der Region in spätmittelalterlicher Zeit. Beide Anlagen sind heute frei zugänglich und bieten aufschlussreiche Einblicke in mittelalterliche Baukunst und Verteidigungstechniken. Im Herzen der Gemeinde liegt der repräsentative Ansitz Heufler, ein herrschaftlicher Bau mit Ecktürmchen, Renaissance-Arkaden und prachtvoller Täfelung. Er war einst Wohnsitz der gleichnamigen Familie und ist bis heute ein eindrucksvolles Beispiel adeliger Architektur in Südtirol. Das religiöse Erbe spiegelt sich in der Pfarrkirche St. Andreas wider, die bereits im 13. Jahrhundert erwähnt wird. Ihre barocke Ausstattung und der imposante Glockenturm machen sie zu einem kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde. Ergänzt wird das sakrale Ensemble durch die Antoniuskapelle mit gotischem Chor und die Kapelle Steinzger Stöckl, ein malerischer Bau am Waldrand, der im Barock liebevoll ausgestaltet wurde. Ein unverwechselbares Naturjuwel ist der Antholzer See auf 1642 Metern Höhe, eingebettet in einen Kessel aus Fichtenwäldern und Bergwänden. Der drittgrößte Bergsee Südtirols begeistert mit seinem tiefblauen Wasser, das von Gletscherbächen gespeist wird. Die Umgebung steht unter Schutz des Naturparks Rieserferner-Ahrn, der seltene Tierarten wie Steinadler, Gämse und Alpensalamander beherbergt. Ein 3,5 km langer Rundweg um den See eröffnet eindrucksvolle Ausblicke und lehrreiche Stationen zur heimischen Flora und Fauna. In der Nähe befindet sich das Biathlonzentrum Antholz, das mit international bekannten Wettkämpfen – darunter Biathlon-Weltmeisterschaften – ein sportliches Aushängeschild der Region darstellt, zugleich aber harmonisch in die alpine Landschaft eingebettet ist. Rasen-Antholz vereint Naturerlebnis, historische Substanz und eine Architektur, die von bäuerlicher Bodenständigkeit bis zur feudalen Repräsentation reicht. Ob auf den Spuren der mittelalterlichen Burgherren, auf einem Panoramaweg durch die Hochgebirgswelt oder bei der stillen Betrachtung der barocken Kirchen – hier erleben Besucher eine authentische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart inmitten einer der eindrucksvollsten Naturlandschaften Südtirols. (c)WV
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Welsberg-Taisten* - Region Pustertal

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Welsberg-Taisten* - Region Pusterta

Sehenswürdigkeiten: Schloss Welsperg, St. Georgskirche, Ruine Thurn

Welsberg-Taisten liegt am östlichen Eingang des Gsiesertals, eingebettet in eine sanft ansteigende Hügellandschaft, die sich zwischen dem mittleren Pustertal und den Vorbergen der Deferegger Alpen erstreckt. Die Doppelgemeinde, bestehend aus dem historischen Markt Welsberg und dem höher gelegenen, ländlich geprägten Ort Taisten, blickt auf eine lange Besiedlungsgeschichte zurück. Die günstige Lage am Schnittpunkt alter Handels- und Pilgerrouten führte bereits im Mittelalter zur Entwicklung eines lokalen Verwaltungs- und Handelszentrums. Die Nähe zum Gsiesertal und zu den südlichen Dolomitenausläufern prägte die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region, die bis heute in den zahlreichen architektonischen Zeugnissen sichtbar ist. Das herausragendste Bauwerk der Gemeinde ist Schloss Welsperg, eine imposante Höhenburg, die auf einem Felskopf über dem Tal thront. Die Anfänge der Anlage reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sie von den Herren von Welsperg errichtet wurde – einem einflussreichen Adelsgeschlecht, das über Jahrhunderte hinweg die Geschicke des Ortes lenkte. Die Burg war nicht nur Verteidigungsanlage, sondern auch Wohnsitz und Machtsymbol. Noch heute zeugen der mächtige Bergfried, die Ringmauer und die gut erhaltenen Wirtschaftsgebäude von der Wehrhaftigkeit der mittelalterlichen Anlage. Die Anlage wurde im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und erhielt in der frühen Neuzeit ihre heutige Gestalt. Von den Zinnen bietet sich ein weiter Ausblick über das Pustertal und das Gsieser Tal. Einen faszinierenden Kontrast zur mächtigen Burg bildet die nahegelegene Ruine Thurn, die auf einem bewaldeten Hügel etwas versteckt oberhalb von Welsberg liegt. Sie stammt aus dem späten Mittelalter und diente vermutlich als Sicherung eines alten Verbindungsweges. Heute ist die Ruine ein romantischer Ort, der über einen kleinen Wanderweg erreichbar ist und einen eindrucksvollen Blick auf die umliegende Landschaft bietet. Unweit davon befindet sich die St. Georgskirche, eine der ältesten Kirchenanlagen der Region. Ihr wuchtiger romanischer Turm mit gotischer Glockenstube und die Wehrmauer mit Schießscharten weisen auf ihre ursprüngliche Funktion als Wehrkirche hin. Die Fresken und Bildstöcke in und um die Kirche, teils aus dem 15. Jahrhundert, sind kunstgeschichtlich bedeutend und geben Einblick in das religiöse Leben einer bäuerlich geprägten Gemeinschaft. In Taisten, dem ruhigeren und höher gelegenen Teil der Gemeinde, spürt man besonders deutlich den bäuerlichen Ursprung des Ortes. Traditionelle Höfe und kleine Weiler liegen verstreut auf den Sonnenhängen, umgeben von Lärchenwäldern und Almwiesen. Hier wurde im Jahr 1698 Paul Troger geboren, einer der bedeutendsten Barockmaler Österreichs. Sein Geburtshaus ist heute ein kleines Denkmal, und ein eigens eingerichteter Rundweg führt durch das Dorf zu verschiedenen Stationen, die an Leben und Werk des Künstlers erinnern. Troger, bekannt für seine monumentalen Deckenfresken in Klöstern und Schlössern, ist der bekannteste Sohn des Ortes und verleiht Welsberg-Taisten überregionale kulturelle Bedeutung. Die Landschaft rund um Welsberg-Taisten lädt zu vielfältigen Naturerlebnissen ein. Besonders eindrucksvoll ist die Umgebung im Frühling und Sommer, wenn sich die Almwiesen oberhalb des Gsiesertals in ein buntes Blütenmeer verwandeln. Zahlreiche Wanderwege führen durch das weitläufige Gebiet zwischen den sanften Hügeln und den schroffen Gipfeln der Pragser Dolomiten. Der Pustertaler Radweg, der Welsberg durchquert, bietet eine sanfte Möglichkeit, die Umgebung per Fahrrad zu erkunden. Im Winter verwandeln sich die Almen und Wälder in eine stille Schneelandschaft, ideal für Langlauf, Winterwanderungen und Skitouren. Welsberg-Taisten verbindet auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Burgenkultur, religiöse Baukunst, barockes Künstlererbe und eine vielgestaltige, ursprüngliche Natur. Die harmonische Verbindung von geschichtsträchtiger Architektur und lebendiger Landschaft macht die Gemeinde zu einem lohnenden Ziel für Reisende, die Kultur und Natur in authentischer Umgebung erleben möchten. (c)WV
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Gais - Region Pustertal

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Gais - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Schloss Neuhaus, Ruine Kehlburg, Ruine Schlössl, Pflegerhaus, Pfarrkirche Gais

Die Gemeinde Gais liegt am Eingang zum Tauferer Ahrntal, in einer weitläufigen und fruchtbaren Talweitung der Rienz, und ist eingebettet in eine reizvolle Landschaft zwischen bewaldeten Höhenzügen und offenen Talflächen. Die Region besticht durch eine Vielzahl historischer Bauwerke, tief verwurzelte dörfliche Kultur und beeindruckende Naturdenkmäler. Die Ortschaften Tesselberg, Mühlbach und Uttenheim gehören ebenso zur Gemeinde und bilden gemeinsam eine traditionsreiche Kulturlandschaft mit wertvollem architektonischem Erbe. Bereits im Mittelalter war Gais ein bedeutender Ort in der Herrschaftsstruktur der Region. Das Schloss Neuhaus, auch Schloss Mühlbacher genannt, wurde im 13. Jahrhundert auf einem Felsrücken oberhalb des Dorfes erbaut und diente über Jahrhunderte hinweg als Sitz lokaler Adelsfamilien. Heute beherbergt es ein Hotel, bewahrt aber sein mittelalterliches Gepräge mit mächtigen Mauern, einem markanten Wohnturm und spätgotischen Fenstern. In Sichtweite befindet sich die Ruine Kehlburg, eine weitere mittelalterliche Wehranlage, deren erhaltene Mauern und Gewölbereste von ihrer einst strategisch wichtigen Lage hoch über dem Tal künden. Ein versteckter Schatz ist das „Schlössl“ in Uttenheim, eine kleine Burgruine, die sich romantisch im Wald versteckt und auf schmalen Wegen erreichbar ist. Das Pflegerhaus von Gais, ein stattlicher Ansitz im Ortszentrum, diente einst als Gerichtssitz und Verwaltungszentrum und beeindruckt mit seinen spätmittelalterlichen Fassadenmalereien und dem großzügigen Innenhof. Unweit davon steht die Pfarrkirche von Gais, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Sie zählt zu den ältesten Landkirchen Tirols und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgestaltet. Besonders bemerkenswert sind der spätgotische Flügelaltar und das sternförmige Gewölbe im Chorraum. Auch die kleineren Ortsteile bergen bemerkenswerte Sakralbauten: In Tesselberg findet sich eine reizvolle Barockkirche mit kunstvoller Ausstattung, während in Mühlbach die Kirche zu den Heiligen 14 Nothelfern durch ihre schlichte Fassade und das gepflegte Kirchenumfeld beeindruckt. Der Spiel- und Erholungspark bei Uttenheim bietet mit seinem alten Baumbestand und Naturlehrpfaden Gelegenheit zur stillen Naturbeobachtung. Ein ungewöhnliches, aber überregional bekanntes Ausstellungsstück ist das Feuerwehrhelm-Museum im Hotel Burgfrieden, das eine der größten Sammlungen historischer und internationaler Feuerwehrhelme beherbergt. Es dokumentiert nicht nur technische Entwicklungen, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung des Feuerwehrwesens in Südtirol und darüber hinaus. Die landschaftliche Umgebung von Gais eignet sich hervorragend für Wanderungen und Radfahrten entlang der Rienz, vorbei an Streuobstwiesen, Lärchenhängen und kleinen Kapellen, die wie stille Wächter über die Geschichte des Tales wachen. Im Frühling verwandeln sich die Wiesen in ein farbenfrohes Blütenmeer, im Herbst verzaubern goldgelbe Lärchenwälder das Tal – eine Naturkulisse, die sich besonders gut vom Pusterer Radweg aus erkunden lässt, der durch die Gemeinde führt. Gais bietet seinen Besuchern eine eindrucksvolle Kombination aus geschichtlicher Tiefe, ländlicher Baukunst und alpiner Natur, eingebettet in eine der ursprünglichsten Kulturlandschaften Südtirols. (c)WV
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Niederdorf* - Region Pustertal

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Niederdorf* - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche, Museum Haus Wassermann, Spitalkirche, Fremdenverkehrsmuseum

Niederdorf zählt zu den traditionsreichsten Urlaubsorten im Hochpustertal und gilt als einer der ältesten Tourismusorte Südtirols. Bereits im 19. Jahrhundert zog der Ort Sommerfrischler aus der Donaumonarchie an, die hier Erholung in gesunder Höhenluft suchten – ein Aspekt, der dem Ort den Beinamen „Kurort mit Geschichte“ verliehen hat. Ein lebendiges Zeugnis dieser Zeit ist das Fremdenverkehrsmuseum im Haus Wassermann. In dem prächtigen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, das einst Sitz von Beamten und Landadel war, lässt sich die touristische Entwicklung der Region nachvollziehen. Historische Plakate, Fotografien und Einrichtungsgegenstände dokumentieren den Wandel von der Sommerfrische zur modernen Urlaubsdestination. Kultureller Mittelpunkt des Ortes ist die Pfarrkirche zu den Heiligen Stephanus und Laurentius, ein Bau aus dem 18. Jahrhundert mit barocker Fassade und barockem Hochaltar, flankiert von prunkvoll geschnitzten Seitenaltären. In unmittelbarer Nähe erhebt sich die Spitalkirche zum Heiligen Veit, ein kleines Gotteshaus mit bemerkenswerter Innenausstattung: barocke Altäre, Fresken und eine kunstvoll bemalte Emporenbrüstung schaffen eine stille, kontemplative Atmosphäre. Einen reizvollen Kontrast bietet die Kirche St. Magdalena in Moos, etwas abseits des Ortskerns gelegen. Der gotische Bau mit polygonalem Chor und steilem Dach stammt aus dem 15. Jahrhundert und zählt zu den wenigen erhaltenen Sakralbauten mit mittelalterlicher Ausstattung. Besonders eindrucksvoll ist das Altarbild mit der Darstellung der hl. Magdalena und der Apostelgeschichte. Neben diesen Zeugnissen der Baukunst bietet Niederdorf auch ein gut gepflegtes historisches Ortsbild mit alten Bürgerhäusern, steinernen Brunnen und gepflegten Gärten. Der Kurpark, einst für die Kurgäste der Belle Époque angelegt, lädt heute wie damals zum Verweilen ein und ist mit Heilkräutergärten, Kneippbecken und einem kleinen Teich ausgestattet. Die Umgebung von Niederdorf bietet ideale Möglichkeiten für Wanderungen, etwa zur Plätzwiese – einer der schönsten Hochalmen der Dolomiten – oder entlang des Kulturweges, der an alten Mühlen, Kapellen und Bildstöcken vorbeiführt. Der Blick reicht bis zu den Drei Zinnen, während rund um den Ort ein weitläufiges Netz an Spazier- und Radwegen die Verbindung zwischen Kultur und Natur auf angenehme Weise erlebbar macht. Niederdorf vereint auf besondere Weise die Pracht historischer Baukunst mit einer langen Tradition des Erholungsreisens – ein Ort, an dem die Geschichte des Südtiroler Tourismus ebenso lebendig ist wie das Naturerlebnis der umliegenden Dolomitenwelt. (c)WV
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Prags* - Region Pustertal

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Prags* - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Naturpark Fanes-Sennes-Prags, Pragser Wildsee, Bad Altprags, Pfarrkirche St. Veit, Filialkirche Schmieden

Prags liegt im Herzen des gleichnamigen Tals, einem der eindrucksvollsten Seitentäler des Pustertals, das sich zwischen Welsberg und Toblach nach Süden hin öffnet. Eingebettet in die imposante Kulisse der Pragser Dolomiten entfaltet sich hier eine Landschaft von einzigartiger Schönheit, geprägt von alpiner Ruhe, kristallklaren Bergseen und kulturgeschichtlich bedeutenden Siedlungsplätzen. Die Geschichte der Besiedlung reicht weit zurück: Erste bäuerliche Strukturen entstanden hier bereits im Mittelalter, als sich entlang des Pragser Bachs einzelne Weiler, sogenannte „Höfegruppen“, etablierten. Diese sind bis heute erhalten und bilden mit ihren teils jahrhundertealten Holz- und Steingebäuden ein lebendiges Zeugnis alpiner Baukultur. Besonders malerisch sind die Weiler Außertal, Innerprags, Schmieden und Altprags, die harmonisch in die Landschaft eingebettet sind. Im Zentrum des Dorfes Prags steht die Pfarrkirche St. Veit, ein spätgotischer Sakralbau mit barocker Ausstattung. Ihre Innenausstattung – darunter Altäre mit geschnitzten Heiligenfiguren und eine beeindruckende Kanzel – veranschaulicht die lange kirchliche Tradition des Tals. Ebenso sehenswert ist die Filialkirche zum Leidenden Heiland in Schmieden mit klassizistischen Elementen sowie die Kapelle Altprags, die inmitten des Kurbereichs liegt und in der Vergangenheit den Kurgästen geistliche Einkehr bot. Ein Ort von historischer Bedeutung ist auch Bad Altprags, das auf eine lange Geschichte als Heilbad zurückblickt. Bereits im 18. Jahrhundert wurden hier eisenhaltige und schwefelhaltige Quellen genutzt, denen man heilende Kräfte zuschrieb – insbesondere bei Haut- und Atemwegserkrankungen. Das Ensemble aus Kapelle, ehemaligen Kurhäusern und der umgebenden Almlandschaft erzählt von der Zeit, als Altprags ein blühender Kurort war. Die landschaftliche Krönung der Gemeinde bildet der Pragser Wildsee, einer der schönsten und bekanntesten Bergseen Südtirols. Der tiefblaue See liegt auf rund 1.500 Metern Höhe und ist von steilen Dolomitenflanken umgeben, die im Wasser eindrucksvoll reflektiert werden. Der Seekofel ragt majestätisch über dem Ufer auf. Der Wildsee ist nicht nur ein Naturdenkmal, sondern auch eng mit der Sagenwelt der Ladiner verbunden: Der Legende nach war der See einst das Tor zur Unterwelt des Fanes-Reiches. Der romantische Uferweg, die historische Bootsanlegestelle und das Hotel am See aus dem 19. Jahrhundert machen den Ort zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Prags gehört außerdem zum Naturpark Fanes-Sennes-Prags, einem der größten und artenreichsten Schutzgebiete Südtirols. Die Almen, Zirbenwälder, Hochmoore und Karstflächen des Plateaus bieten nicht nur seltenen Tierarten wie dem Birkhuhn und dem Auerhahn Lebensraum, sondern auch Wanderern eine nahezu unberührte Bergwelt. Besonders eindrucksvoll ist die Plätzwiese, ein ausgedehntes Hochplateau mit Almwirtschaften und Panoramablick auf die Cristallo- und Hohe-Gaisl-Gruppe. Ob bei einem Spaziergang entlang alter Bauernwege, einer Wanderung zum Pragser Wildsee oder einer Entdeckungstour durch die Kulturgeschichte der Kirchen und Höfe – Prags bietet eine tiefgründige Verbindung von alpiner Landschaft, ladinischer Lebensweise und gelebter Geschichte. (c)WV
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Toblach** - Region Pustertal

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Toblach** - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche, Herbstenburg, Roter Turm, St. Nikolaus, Wallfahrtskirche Aufkirchen, Naturpark 'Drei Zinnen'

Toblach, im oberen Pustertal zwischen Bruneck und Innichen gelegen, zählt zu den traditionsreichsten Orten der Dolomitenregion. Die Siedlungsgeschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, wie archäologische Funde und der Verlauf der alten Handelsrouten belegen. Im Mittelalter wurde Toblach zu einem geistlichen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Hochpustertals, nicht zuletzt wegen seiner Lage an der Kreuzung bedeutender Verkehrswege. Die enge Verbindung zwischen Natur und Kultur prägt bis heute den Charakter des Ortes, der von ländlicher Ursprünglichkeit und einer großen historischen Tiefe zeugt. Ein zentrales Wahrzeichen ist die Pfarrkirche zum Heiligen Johannes dem Täufer in Alttoblach. Sie zählt zu den bedeutendsten Barockkirchen des Landes und wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Der repräsentative Sakralbau beeindruckt mit seiner großzügigen Anlage, den Stuckdekorationen, dem prachtvollen Hochaltar und einer Vielzahl barocker Kunstwerke. In unmittelbarer Nähe beginnt der älteste Kreuzweg Tirols, der mit seinen fünf Passionskapellen aus dem 18. Jahrhundert zu den spirituell wie kunsthistorisch wertvollsten Anlagen der Region zählt. Im Ortsteil Wahlen erhebt sich die Pfarrkirche zum Heiligen Nikolaus, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen. Sie ist ein bescheidenes, aber ausdrucksstarkes Zeugnis der ländlichen Frömmigkeit und ergänzt das kirchliche Ensemble Toblachs auf eindrucksvolle Weise. Ein architektonisch wie historisch interessantes Bauwerk ist die sogenannte Herbstenburg, ein spätmittelalterlicher Ansitz, der im 16. Jahrhundert erweitert wurde. Die Burg, einst im Besitz der Tiroler Landesfürsten, wurde von bedeutenden Persönlichkeiten besucht, darunter Kaiser Maximilian I. und der Komponist Gustav Mahler. Heute zeugt das Gebäude mit seinen wuchtigen Mauern, Ecktürmen und dem typischen Pyramidendach von der einstigen strategischen und repräsentativen Bedeutung Toblachs. Unweit davon steht der sogenannte Rote Turm, ein markanter Viereckturm, der ursprünglich als Wehr- und Wachturm diente und heute als markantes Denkmal mittelalterlicher Baukunst das Ortsbild prägt. Die landschaftliche Einbettung Toblachs ist von außergewöhnlicher Schönheit. Der Ort liegt am Übergang vom Pustertal in das Höhlensteintal und ist von mehreren Fraktionen wie Aufkirchen, Wahlen und dem abgelegenen Silvestertal umgeben. Die Nähe zum Naturpark Drei Zinnen macht Toblach zu einem idealen Ausgangspunkt für Erkundungen in die grandiose Dolomitenwelt. In Neutoblach befindet sich das Naturparkhaus im ehemaligen Grand Hotel, ein bedeutendes Informationszentrum, das die Geologie, Flora, Fauna und Schutzmaßnahmen der Region anschaulich dokumentiert. Der benachbarte Gustav-Mahler-Wildpark erinnert an den berühmten Komponisten, der mehrere Sommer in Toblach verbrachte und hier einige seiner späten Werke schuf. Ein absolutes Natur-Highlight der Umgebung ist der Naturpark Drei Zinnen, der mit seiner dramatischen Gebirgslandschaft, tief eingeschnittenen Tälern und hoch aufragenden Felswänden zu den markantesten Naturschutzgebieten der Alpen zählt. Die weltberühmten Drei Zinnen sind dabei nicht nur ein Wahrzeichen der Dolomiten, sondern auch Ziel unzähliger Wanderungen und Bergtouren. Sie sind von Toblach aus über das Höhlensteintal zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar. Entlang des Weges liegen der Toblacher See und der Dürrensee, zwei glasklare Bergseen, die mit ihrer Spiegelung der umliegenden Gipfel besonders in den frühen Morgenstunden ein faszinierendes Naturschauspiel bieten. Beide Seen sind von artenreichen Uferzonen und Feuchtbiotopen umgeben, die seltenen Vogel- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Toblach ist heute ein Ort, der auf eindrucksvolle Weise kulturelle Geschichte und natürliche Schönheit vereint. Die Begegnung mit der barocken Kirchenkunst, der mittelalterlichen Baugeschichte, der Musik Gustav Mahlers und der unberührten Hochgebirgslandschaft macht Toblach zu einem facettenreichen Reiseziel. Der Ort bietet eine ruhige, aber vielfältige Alternative zu touristischen Zentren und vermittelt seinen Gästen ein authentisches Bild vom Leben im Hochpustertal – voller Kultur, Natur und gelebter Tradition. (c)WV
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Innichen** - Region Pustertal

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Innichen** - Region Pustertal

Sehenswürdigkeiten: Stiftskirche, Stiftsmuseum, Pfarrkirche St. Michael, St. Katharinakapelle, Heilig-Grab-Kirche

Innichen, malerisch im Hochpustertal gelegen, ist eine der ältesten Siedlungen Südtirols und blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Eingebettet zwischen den Gipfeln der Sextner Dolomiten und unweit der österreichischen Grenze, bildet die Marktgemeinde nicht nur einen wichtigen touristischen Knotenpunkt, sondern auch ein kulturelles Zentrum mit außergewöhnlichem historischen Erbe. Das bedeutendste Bauwerk Innichens – und zugleich das bedeutendste romanische Bauwerk Tirols – ist die imposante Stiftskirche zum Hl. Candidus und Korbinian, auch als "Dom zu Innichen" bekannt. Ihre Ursprünge reichen ins 8. Jahrhundert zurück, als hier ein Benediktinerkloster gegründet wurde. Die heutige Form mit den mächtigen Türmen, dem kreuzförmigen Grundriss, der Krypta und der monumentalen Apsis entstand im 12. Jahrhundert. Der plastisch gearbeitete Freskenschmuck, das romanische Taufbecken und die figürlichen Kapitelle machen das Gotteshaus zu einem Höhepunkt romanischer Baukunst im Alpenraum. Das angrenzende Stiftsmuseum, untergebracht in den alten Konventsgebäuden, zeigt eine bedeutende Sammlung religiöser Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten. Besonders hervorzuheben sind liturgische Geräte, gotische Skulpturen und kostbare Handschriften. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Pfarrkirche St. Michael, eine barocke Saalkirche mit einer üppigen Rokoko-Ausstattung und einem sehenswerten Hochaltar. Die St. Katharinakapelle mit ihren gotischen Fresken und das Franziskanerkloster mit barockem Innenhof und Klostergarten ergänzen das beeindruckende sakrale Ensemble des Ortskerns. Die Heilig-Grab-Kirche, inspiriert vom Vorbild in Jerusalem, vervollständigt die außergewöhnliche religiöse Dichte dieser Gemeinde. Die Ortschaften Vierschach und Winnebach, beides Fraktionen Innichens, bestechen durch ihre ruhige Lage, malerische Kapellen und eine harmonisch erhaltene Dorfstruktur. In Vierschach weist ein restaurierter Kalkofen auf die frühe Bedeutung des Kalkabbaus für die Region hin. Winnebach gilt mit seinem kleinen romanischen Kirchlein als besonderes Zeugnis frühmittelalterlicher Besiedlung im oberen Pustertal. Neben seiner reichen Geschichte ist Innichen auch ein idealer Ausgangspunkt für Naturerlebnisse. Im Osten erstreckt sich der Naturpark Drei Zinnen, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Seine Felswände, schroffen Grate und Almenlandschaften bieten eine beeindruckende Kulisse für Wanderungen und Bergtouren. Von Innichen aus führt ein gut ausgebautes Wegenetz zu Aussichtspunkten wie der Haunoldalm oder ins Fischleintal, das als eines der schönsten Täler der Dolomiten gilt. Die Drei Zinnen selbst – eines der bekanntesten Wahrzeichen Südtirols – sind über das nahegelegene Höhlensteintal erreichbar. Im Winter verwandelt sich der Haunold in ein familienfreundliches Skigebiet, während Langläufer auf bestens präparierten Loipen das Hochpustertal durchqueren können. Innichen ist ein Ort, in dem sich romanische Baukunst, barocke Frömmigkeit, klösterliche Geschichte und alpine Landschaft auf eindrucksvolle Weise verbinden. Der historische Kern des Ortes mit seinen Bürgerhäusern, Laubengängen und traditionellen Gasthöfen strahlt eine behutsam bewahrte Authentizität aus und lädt zu einem Aufenthalt ein, der gleichermaßen von Kultur wie Natur geprägt ist. (c)WV
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Reiseführer Südtirol - als Taschenbuch

Kultur-Reiseführer Sehenswertes in Südtirol - als Taschenbuch für 8,90 €

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Kultur-Reiseführer:Reiseführer SüdtirolGrandiose Naturlandschaft gepaart mit bemerkenswertem Kulturreichtum – der neue Reiseführer aus dem Hause Walder lädt ein, die Erlebniswelt Südtirol zu entdecken! Die nördlichste Provinz Italiens gilt als eines der schönsten und abwechslungsreichsten Feriengebiete der Alpenregion. Schneebedeckte Berggipfel, zerklüftete Felslandschaften im Weltnaturerbe Dolomiten, traumhaft schöne Bergseen und dazwischen grüne Täler mit weinbewachsenen Hängen – eine landschaftliche Vielfalt, die Ihresgleichen sucht. Doch auch in puncto Kultur hat Südtirol einiges zu bieten. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Ansitze zeugen von der reichen und bewegten Vergangenheit der Region. Als wahre Kunstkammern entpuppen sich die vielen Kirchen und Kapellen, die mit mittelalterlichen Fresken und kunstvollen Schnitzaltären aufwarten. Durch den Einfluss unterschiedlicher Kulturen at sich in Südtirol eine einzigartige Kunst- und Kulturlandschaft entwickelt, die Brauchtum und Geschichtsbewusstsein mit modernem Lifestyle vereint.Der Reiseführer 'Sehenswertes in Südtirol – vom Reschenpass bis Innichen und vom Brenner bis zur Salurner Klause' begleitet den Leser auf einer wunderbaren Reise durch eine Region, die mit mediterranem Flair direkt neben alpiner ...
Im Buchhandel: ISBN 978-3-936575-50-7 für 8,90 € oder direkt beim Walder-Verlag bestellen !

online Reiseführer Südtirol

Südtirol 1, Bozen und - Region Salten - Schlern

Die Provinz Südtirol wird im Norden von den Ötztaler und Zillertaler Alpen und im Westen von der Ortler- und Adamello-Presanella-Gruppe begrenzt. Im Süden und im Osten erstrecken sich Teile der Dolomiten. Die bedeutendsten Siedlungs- und Wirtschaftsgebiete liegen in den Haupttälern an Eisack, Etsch und Rienz sowie in den großen Nebentälern. Die Landeshauptstadt Bozen mit ihren historischen Laubengängen in der Altstadt bietet zahlreiche Attraktionen wie den Dom am Rande des Waltherplatzes, das Südtiroler Archäologiemuseum mit der Gletschermumie des Ötzi, Kirchen, das Kloster Muri-Gries und in der Umgebung malerische Schloss- und Burganlagen, allen voran Burg Runkelstein. Der Reiseführer Bozen - Salten-Schlern - Überetsch-Unterland führt anhand zahlreicher Fotos und kurzer, informativer Texte zu den schönsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der Region. ...

Südtirol 2, Region Überetsch - Unterland

Die Provinz Südtirol wird im Norden von den Ötztaler und Zillertaler Alpen und im Westen von der Ortler- und Adamello-Presanella-Gruppe begrenzt. Im Süden und im Osten erstrecken sich Teile der Dolomiten. Die bedeutendsten Siedlungs- und Wirtschaftsgebiete liegen in den Haupttälern an Eisack, Etsch und Rienz sowie in den großen Nebentälern. Die Landeshauptstadt Bozen mit ihren historischen Laubengängen in der Altstadt bietet zahlreiche Attraktionen wie den Dom am Rande des Waltherplatzes, das Südtiroler Archäologiemuseum mit der Gletschermumie des Ötzi, Kirchen, das Kloster Muri-Gries und in der Umgebung malerische Schloss- und Burganlagen, allen voran Burg Runkelstein. Im Südwesten von Bozen, westlich der Etsch, liegt die Region Überetsch-Unterland. Die Region gilt als eines der bedeutendsten Weinbaugebiete Südtirols. Das Überetsch umfasst die Gemeinden. ...

Südtirol 3, Region Burggrafenamt

Die Provinz Südtirol wird im Norden von den Ötztaler und Zillertaler Alpen und im Westen von der Ortler- und Adamello-Presanella-Gruppe begrenzt. Im Süden und im Osten erstrecken sich Teile der Dolomiten. Die bedeutendsten Siedlungs- und Wirtschaftsgebiete liegen in den Haupttälern an Eisack, Etsch und Rienz sowie in den großen Nebentälern. Die Landeshauptstadt Bozen mit ihren historischen Laubengängen in der Altstadt bietet zahlreiche Attraktionen wie den Dom am Rande des Waltherplatzes, das Südtiroler Archäologiemuseum mit der Gletschermumie des Ötzi, Kirchen, das Kloster Muri-Gries und in der Umgebung malerische Schloss- und Burganlagen, allen voran Burg Runkelstein. Die Region Burggrafenamt umfasst die Gebiete des Etschtals zwischen Naturns und Bozen. Sie wird auch als 'Paradies Südtirols' bezeichnet mit einem einzigartigen Kontrastreichtum: Die. ...

Südtirol 4, Region Vinschgau

Die Region Vinschgau liegt im westlichen Teil Südtirols und begrenzt den oberen Teil des Etschtals. Das reiche Angebot der Region an archäologischen und kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten stellt eine ideale Ergänzung zur landschaftlichen Vielfalt dar. Neben Funden aus vorchristlicher Zeit sind es v.a. die romanischen und frühmittelalterlichen Kirchen, Kapellen, Klöster und Burgen, die die Geschichte des Vinschgaus erlebbar machen. Der Südtiroler Vinschgau ist eine seit über 2.000 Jahren bewohnte Region. Die Römer führten mit der 'Via Claudia Augusta' eine ihrer wichtigsten Handelsstraßen durch das rund 80km lange Tal zwischen Meran und dem Reschenpass. Heute liegt der Vinschgau fast zur Gänze im größten Schutzgebiet Italiens, dem Nationalpark Stilfserjoch, der sich südwärts rund um das karge und schneebedeckte Ortlermassiv erstreckt. Wie bevorzugt die Landschaft am Oberlauf der. ...

Südtirol 5, Region Pustertal

Die Provinz Südtirol wird im Norden von den Ötztaler und Zillertaler Alpen und im Westen von der Ortler- und Adamello-Presanella-Gruppe begrenzt. Im Süden und im Osten erstrecken sich Teile der Dolomiten. Die bedeutendsten Siedlungs- und Wirtschaftsgebiete liegen in den Haupttälern an Eisack, Etsch und Rienz sowie in den großen Nebentälern. Die Landeshauptstadt Bozen mit ihren historischen Laubengängen in der Altstadt bietet zahlreiche Attraktionen wie den Dom am Rande des Waltherplatzes, das Südtiroler Archäologiemuseum mit der Gletschermumie des Ötzi, Kirchen, das Kloster Muri-Gries und in der Umgebung malerische Schloss- und Burganlagen, allen voran Burg Runkelstein. Das Pustertal erstreckt sich in West-Ostrichtung von der Mühlbacher Klause bei Brixen bis zur Lienzer Klause in Osttirol. Nach dem I. Weltkrieg wurde das Pustertal zweigeteilt. Das Gebiet westlich von. ...

Südtirol 6, Region Eisacktal und Region Wipptal

Die Provinz Südtirol wird im Norden von den Ötztaler und Zillertaler Alpen und im Westen von der Ortler- und Adamello-Presanella-Gruppe begrenzt. Im Süden und im Osten erstrecken sich Teile der Dolomiten. Die bedeutendsten Siedlungs- und Wirtschaftsgebiete liegen in den Haupttälern an Eisack, Etsch und Rienz sowie in den großen Nebentälern. Die Landeshauptstadt Bozen mit ihren historischen Laubengängen in der Altstadt bietet zahlreiche Attraktionen wie den Dom am Rande des Waltherplatzes, das Südtiroler Archäologiemuseum mit der Gletschermumie des Ötzi, Kirchen, das Kloster Muri-Gries und in der Umgebung malerische Schloss- und Burganlagen, allen voran Burg Runkelstein. Das Pustertal erstreckt sich in West-Ostrichtung von der Mühlbacher Klause bei Brixen bis zur Lienzer Klause in Osttirol. Nach dem I. Weltkrieg wurde das Pustertal zweigeteilt. Das Gebiet westlich von. ...

Reiseführer 'Bozen, Oberbozen, Klobenstein, Ritten und Rittnerhorn'

Eine Fahrt mit der Seilbahn und der Rittnerbahn zum Rittnerhorn oberhalb von Bozen belohnt mit einem Blick bis zum Rosengarten. Die Verkehrsverbindung zwischen Bozen und dem Ritten hat eine lange Tradition. Denn vor über 100 Jahren fuhren die Bozner Patrizier bereits mit der Zahnradbahn vom Waltherplatz auf den Ritten. Der Höhenunterschied von 1000 Metern konnte sowohl für Personen als auch für den Warentransport in relativ kurzer Zeit auf technischem Weg bewältigt werden. Diese erste Verbindung wurde 1966 durch eine Seilschwebebahn ersetzt und diese ist nun auch Geschichte. Es wurde eine neue Drei-Seil-Umlaufbahn gebaut, die seit 2009 im Einsatz ist. Alle 4 Minuten startet eine Kabine und schwebt in nur 12 Minuten nach Oberbozen. Während der Fahrt genießt man einzigartige Ausblicke auf die Dolomiten und die Bozner Umgebung. Am Ritten oben aber fährt sie weiterhin, die alte ..._/W1

Reiseführer Zürich - Graubünden - Bozen

Reiseführer Bahnreise Zürich - BozenWährend Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn SBB von Zürich nach Landquart. Von Landquart nach Zernez reisen Sie auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn RhB. ...

Reiseführer 'Bergbahnen in Südtirol'

Südtirol wird auch gerne das Land der tausend Berge genannt. Da viele Berge nicht die großen Höhen wie in Graubünden, Wallis oder in den Hohen Tauern erreichen, bieten sie breitere Möglichkeiten die Region zu entdecken. Unzählige Wanderrouten führen durch diese grandiosen Berglandschaften. An vielen Stellen verhelfen Seilbahnen auch weniger geübten Wanderern zu ihrem besonderen Bergerlebnis. Besonders im Bereich der Sella in den Dolomiten führen Seilbahnen aus den Tälern zu besonders schönen Aussichtpunkten. Von der Bergstation Seilbahn Sass-Pordoi reicht der Blick bis zur Marmolada im Süden. Vom Kronplatz bei Bruneck im Pustertal sind der höchste Berg Österreichs, der Großglockner, und die nördlichen Alpen zu sehen. Eine Fahrt mit der Seilbahn und der Rittnerbahn zum Rittnerhorn oberhalb von Bozen belohnt mit einem Blick bis zum Rosengarten. Bei Meran. ...

Reiseführer 'Meran2000'

Meran 2000 ist mit seinen einfachen Wanderwegen im Sommer und den mittelschweren Pisten im Winter ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Das Naturgebiet besticht vor allem durch das weitläufige Panorama von den Dolomiten bis zum Ortler sowie durch das hohe gastronomische Niveau auf den zahlreichen Hütten. Die Seilbahn bringt 120 Besucher in nur sieben Minuten bequem auf 2.000 m und ermöglicht den Gästen eine einfache Anbindung an Meran und die umliegenden Feriendörfer. Die neue Bedarfshaltestelle ‚Gsteier‘ an der Mittelstation bietet ‚auf Knopfdruck‘ die Möglichkeit zu- oder auszusteigen. Neben dieser technisch interessanten Lösung ist auch die Architektur der Bergstation ein echter Hingucker. Der große Kubus ist mit seiner roten, leicht wirkenden Lochblechverkleidung eine weithin sichtbare Landmarke und scheint über den weißen Terrassen des Ankunftsbereiches zu schweben. Mit Stahl,. ...

Reiseführer 'Bozen, Oberbozen, Klobenstein, Ritten und Rittnerhorn'

Südtirol wird auch gerne das Land der tausend Berge genannt. Da viele Berge nicht die großen Höhen wie in Graubünden, im Wallis oder in den Hohen Tauern erreichen, bieten sie breitere Möglichkeiten die Region zu entdecken. Unzählige Wanderrouten führen durch diese grandiosen Berglandschaften. An vielen Stellen verhelfen Seilbahnen auch weniger geübten Wanderern zu ihrem besonderen Bergerlebnis. Besonders im Bereich Bozen führen Seilbahnen aus den Tälern zu besonders schönen Aussichtpunkten. Eine Fahrt mit der Seilbahn und der Rittnerbahn zum Rittnerhorn oberhalb von Bozen belohnt mit einem Blick bis zum Rosengarten. Die Verkehrsverbindung zwischen Bozen und dem Ritten hat eine lange Tradition. Denn vor über 100 Jahren fuhren die Bozner Patrizier bereits mit der Zahnradbahn vom Waltherplatz auf den Ritten. Diese wurde 1966 durch eine Seilschwebebahn. ...

Reiseführer 'Kronplatz'

Der Kronplatz ist ein 2275 Meter hoher Berg am Rande der Dolomiten. Er gilt als Hausberg von Bruneck und ist ein bekanntes Ausflugsziel. Die Ferienregion Kronplatz ist ein Urlaubsparadies für Wanderer, Genießer und Familien. Der magische Reiz der Dolomiten, das saftige Grün der Wiesen und Almen, stille Wälder, verträumte Bergseen und drei Naturparks laden ein zum Wandern, Bergsteigen, Erholen und Erleben - und dies unter der herrlichen Kulisse der Dolomiten, die als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet wurden. Die Friedensglocke Concordia 2000 in einem schlanken Glockenturm mit feiner Spitze ist wegen ihrer exponierten Lage eine besondere Sehenswürdigkeit. Über ein Natursteinfundament erreicht man die Aussichtsplattform mit dem Panoramarelief, das die umliegenden Berge darstellt. Ein idealer Platz, um die herrliche Gebirgslandschaft zwischen Zillertaler Alpen und Dolomiten. ...

Reiseführer 'Sass-Pordoi'

Der Sass Pordoi ist ein plateauförmiger Felsgipfel im Massiv der Sella in den Dolomiten. Die 1962 erbaute Seilbahn war eine der ersten in den Dolomiten, die 65 Personen in vier Minuten über fast 700m Höhenunterschied vom Pordoisattel zum Felsplateau auf dem Gipfel beförderte. Die Seilbahn wurde in den Jahren 1994/95 umfangreich saniert und modernisiert. An der Talstation steht man bereits vor einer der schönsten Felsformationen der Dolomiten, der Pordoi-Spitze. Bei der fast senkrechten Auffahrt scheinen die Reliefs und Schichtungen zum Greifen nah. Von der Bergstation auf der atemberaubenden natürlichen Terrasse der Dolomiten bietet sich ein unvergleichliches 360°-Panorama. Das Fassatal und die Marmolada liegen im Süden, während sich im Osten und Norden die karge Felslandschaft des Sellastocks erstreckt, in der sich bis in den Frühsommer hinein noch große Schneeflächen ausbreiten. Der. ...

Reiseführer 'Große Dolomiten-Straße'

Reiseführer 'Große Dolomiten-Straße' Die Große Dolomitenstraße, erbaut am Anfang des 20. Jahrhunderts, diente zunächst vorrangig wirtschaftlichen und militärischen Versorgungsaspekten. Sie führte aus dem Bozner Raum auf möglichst kurzer Strecke ins obere Pustertal bei Toblach. Durch das Eggental ging es nach Canazei, über Podoijoch und Falzaregopass nach Cortina d'Ampezzo und von dort nordwärts durch das Höhlensteintal nach Toblach. Die gesamte Region wird im Norden durch das Pustertal, im Osten durch das Sextental, den Kreuzbergpass und Piave, im Süden wieder durch den Piave, die Linie Feltre-Genebe und das Valsugana, und im Westen durch die Täler von Etsch und Eisack begrenzt. Bekannte Gipfel oder Massive sind Civetta, Monte Pelmo, Antelao, Drei Zinnen, Sella, Rosengarten, Schlern, Geisler-Spitzen und Langkofel. Diese Bergregionen und Täler können über vom eigentlichen Hauptstrang abzweigende Straßen erreicht. ...

Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Via Claudia Augusta: Italien'

Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Via Claudia Augusta: Italien - Österreich'Gemäß der römischen Sichtweise, die ihre Straßen stets von Italien aus ausrichtete, beginnt dieser erste Teil der Routenbeschreibung der Via Claudia Augusta durch Südtirol im Süden. Bei Trient vereingten sich die beiden Äste von Venedig über Verona und aus der Poebene über Feltre. Die Römerstraße folgt der Etsch durch die Region Überetsch-Unterland nach Norden bis Bozen und verbindet damit viele malerische Dörfer an der Südtiroler Weinstraße. Bei Neumarkt südlich von Auer wurden die Reste einer römischen Straßenstation der Via Claudia Augusta ausgegraben. Von Bozen aus führt die Straße im Etschtal mit seinen zahlreichen Ruinen, Burgen und Schlössern auf den angrenzenden Höhen bis zur mondänen Kurstadt Meran. Auch hier laden die Kuranlagen und weiteren Sehenswürdigkeiten zum Verweilen und Besichtigen ein. Hinter der Steilstufe bei Töll öffnet sich das Vinschgau. ...

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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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