Reiseführer mit der Bahn durch Wales
Wales grenzt im Westen an England und gehört zu Großbritannien, und kaum eine Region Europas vereint auf so kompaktem Raum eine solche Fülle an Naturschönheiten, kulturellen Besonderheiten und historischen Eisenbahnlinien. Die Bevölkerung pflegt bis heute stolz alte keltische Bräuche, und in einigen Landesteilen wird die walisische Sprache lebendig weitergegeben. Schon vor tausenden von Jahren besiedelten die Kelten dieses Land, behaupteten sich erfolgreich gegen die Angelsachsen und bewahrten ihre kulturelle Identität sogar unter der römischen Besatzung. Eindrucksvolle Burgen wie in Conwy, Caernarfon, Harlech und Beaumaris, bedeutende Kirchen wie jene in Bangor sowie uralte Megalithanlagen zeugen von dieser reichen Vergangenheit. Die Landschaft reicht von schroffen Gebirgsketten und weiten Wiesen über stille Seen bis hin zu malerischen Stränden und eindrucksvollen Küstenlinien, während das Klima zwar häufig feucht und windig, an den Küsten jedoch angenehm mild ist. Mit besonderer Hingabe pflegt Wales seine historischen Bahnlinien, die Besucher auf eine faszinierende Zeitreise mitnehmen. Zu ihnen zählen die spektakuläre Strecke hinauf zum Snowdon, die charmante Tramway von Llandudno und die traditionsreiche Ffestiniog Railway. Im Herzen des Snowdonia Nationalparks erklimmt die Snowdon Mountain Railway bereits seit mehr als hundert Jahren den höchsten Berg von Wales. Die historischen Dampflokomotiven mit ihrem kraftvollen Zahnradantrieb arbeiten sich stetig den Hang hinauf und eröffnen ein atemberaubendes Panorama – ein Erlebnis, das Reisenden lange in Erinnerung bleibt. Weiter westlich in Nordwales lädt das idyllische Tal des Dee zu Entdeckungen ein. Hier fährt die von Eisenbahnfreunden liebevoll wiedererweckte Llangollen Railway auf einem Abschnitt der einstigen Verbindung zwischen England und der walisischen Küste. In der Nähe des Städtchens Llangollen lassen sich Besucher zudem gemächlich auf sogenannten Narrowboats über die ruhigen Kanäle treiben, wahlweise gezogen von Pferden oder motorisiert über eines der herausragendsten Bauwerke des Landes, das beeindruckende Aquädukt Pontcysyllte. Die Schmalspurbahnen Welsh Highland Railway und Ffestiniog Railway wurden ursprünglich für den Transport des wertvollen Schiefers aus den damals blühenden Abbaugebieten Nordwales gebaut. Heute erinnern nur noch wenige aktive Schieferbrüche an diese Zeit, doch die Bahnlinien selbst wurden nach vorübergehender Stilllegung wieder eröffnet und begeistern nun als touristische Attraktionen mit nostalgischem Flair, malerischen Ausblicken und der Freude einer entschleunigten Reise durch die walisische Landschaft. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Reiseführer mit der Bahn durch Wales - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
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Reiseführer mit der Bahn durch Wales
Reiseführer mit der Bahn durch Wales - North Wales Coast Line
Reiseführer mit der Bahn durch Wales - North Wales Coast Line
Durch Wales verlaufen mehrere bedeutende Bahnlinien, doch die eindrucksvollste unter ihnen ist die North Wales Coast Line, die entlang der reizvollen Nordküste führt und als Hauptachse von London über Chester nach Llandudno, weiter nach Conwy und Bangor und schließlich über eine markante Brücke auf die Insel Anglesey bis nach Holyhead verläuft, wo der wichtige Fähranschluss nach Dublin in Irland besteht. Diese traditionsreiche Route eröffnet Reisenden eine abwechslungsreiche Mischung aus Küstenlandschaften, historischen Städten und spektakulären Ausblicken auf die Irische See. In Llandudno Junction zweigen gleich zwei Strecken von der Hauptlinie ab: nordwärts verkehrt die Bahn hinauf in das beliebte Seebad Llandudno, während südwärts eine landschaftlich besonders reizvolle Strecke nach Blaenau Ffestiniog führt. Dort besteht ein direkter Übergang zur berühmten Ffestiniog Railway nach Porthmadog sowie zur Welsh Highland Railway nach Caernarfon, zwei der bekanntesten Schmalspurbahnen Großbritanniens, die Besucher tief in die Bergwelt von Snowdonia entführen. Die North Wales Coast Line selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der erste Abschnitt wurde bereits im Jahr 1840 eröffnet, während die übrigen Teile zwischen 1844 und 1850 als zentrale Route der Irish Mail entstanden, jener bedeutenden Verbindung, über die Post, Waren und Passagiere zwischen Großbritannien und Irland transportiert wurden. Diese Aufgabe machte die Strecke im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einer der wichtigsten Verkehrsadern des Landes. Um dem hohen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurden später große Teile zwischen Chester und Colwyn Bay sogar vierspurig ausgebaut, was die Kapazität der Linie erheblich steigerte. Heute sind diese Abschnitte wieder auf zwei Gleise reduziert, doch die Strecke bleibt weiterhin eine unverzichtbare und vielgenutzte Verbindung, die Geschichte, Landschaft und moderne Mobilität auf beeindruckende Weise miteinander verbindet. (c)WV
Reiseführer Rhyddlan* - Region Nordwales
Reiseführer Rhyddlan* - Region Nordwales
Das malerisch am River Clwyd gelegene Stadtzentrum von Rhyddlan beeindruckt mit einer Reihe historischer Bauwerke, die die bewegte Geschichte Nordwales’ lebendig werden lassen. Besonders markant sind die Ruinen von Rhydlan Castle, die noch heute ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Architektur und Verteidigungskunst darstellen und Besuchern die strategische Bedeutung der Anlage anschaulich vermitteln. Auf dem erhaltenen Hügel, der sogenannten Motte, stand einst ein erster Burgturm und bietet heute faszinierende Einblicke in die frühe Burgenbaukunst der Region. Ein weiteres historisches Highlight ist das Parlamentshaus, das in der Vergangenheit als Ort bedeutender Versammlungen und Entscheidungen diente und die politische Geschichte Rhyddlans repräsentiert. Ergänzt wird das Stadtbild durch die Church of St. Mary aus dem 16. Jahrhundert, deren architektonische Details, historischer Charakter und ruhige Atmosphäre Besucher gleichermaßen begeistern und zum Verweilen einladen. Insgesamt vereint Rhyddlan mittelalterliche Baukunst, historische Bedeutung und malerische Lage zu einem besonders lohnenden Ziel, das Besucher motiviert, die historischen Stätten und die Umgebung intensiv zu erkunden. (c)WV
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Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer Prestatyn - Region Nordwales
Prestatyn, an der nordöstlichen Küste Walis’ gelegen, ist ein beliebtes Seebad und bietet mit seinen breiten Stränden, der lebendigen Strandpromenade und den zahlreichen Wanderwegen ein ideales Reiseziel für Erholungssuchende und Familien. Die Promenade lädt zu entspannten Spaziergängen, sportlichen Aktivitäten und genussvollen Stunden am Meer ein und vermittelt zugleich das typische Flair eines walisischen Küstenorts. Nur eine kurze Fahrt von Prestatyn entfernt befinden sich die Ruinen von Denbigh Castle, einer mächtigen Burganlage, die faszinierende Einblicke in die mittelalterliche Geschichte Nordwales’ bietet; die gut erhaltenen Mauern, Türme und historischen Strukturen ermöglichen es Besuchern, die strategische Bedeutung und die bewegte Vergangenheit der Region anschaulich zu erleben. Insgesamt vereint Prestatyn landschaftliche Reize, Erholungsmöglichkeiten und historische Highlights zu einem besonders lohnenden Ziel, das Besucher motiviert, sowohl die Strände als auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung intensiv zu entdecken. (c)WV
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Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer North Wales Coast Line
Die Conwy Valley Line gehört zu den landschaftlich eindrucksvollsten Nebenstrecken in Wales und verbindet die Küstenstadt Llandudno über Llandudno Junction mit der ehemaligen Bergbauregion rund um Blaenau Ffestiniog. Auf ihrem Weg folgt die Linie dem Fluss Conwy tief hinein in das Herz des Snowdonia Nationalparks und bietet eine faszinierende Mischung aus engen Tälern, weiten Ausblicken und historischen Besonderheiten. Schon kurz nach der Abfahrt an der Nordküste verlässt der Zug die belebten Küstenorte und taucht in die stille Hügellandschaft des Conwy Valley ein. Die Strecke führt vorbei an lieblichen Dörfern, alten Steinbrücken, weiten Schafweiden und imposanten Berghängen, die vor allem im Wechsel der Jahreszeiten ihren unverwechselbaren Charme entfalten. Zugleich macht die Bahn deutlich, welche Bedeutung sie einst für die abgelegenen Gemeinden hatte, denn über viele Jahrzehnte war sie die wichtigste Verbindung zwischen den Dörfern des Tals und den Wirtschaftszentren an der Küste. Ihren Endpunkt erreicht die Strecke in Blaenau Ffestiniog, einer Stadt, die untrennbar mit der Schieferindustrie verbunden ist und deren Geschichte bis heute sichtbar geprägt wird. Hier besteht direkter Anschluss an die berühmte Ffestiniog Railway, die Besucher weiter nach Porthmadog und damit bis an die Küste von Gwynedd bringt. Die Conwy Valley Line wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut, um sowohl den Personenverkehr als auch den Abtransport des Schiefers aus dem walisischen Hochland zu erleichtern. Trotz ihres herausfordernden Verlaufs mit engen Kurven und zahlreichen Dämmen behauptete sie sich über viele Jahrzehnte und blieb bis heute erhalten. In jüngerer Zeit wurde die Strecke wiederholt modernisiert, um sie nach starken Überschwemmungen und Sturmschäden zukunftsfähig zu machen. Heute präsentiert sich die Bahnlinie als beliebte touristische Route, die Reisende behutsam durch eine der schönsten Landschaften von Nordwales führt und zugleich ein lebendiges Zeugnis der walisischen Industriekultur darstellt. (c)WV
Reiseführer Llandudno** - Region Nordwales
Reiseführer Llandudno** - Region Nordwales
Die östlich gelegene Stadt Llandudno gilt als bedeutendster Badeort Walis’ und begeistert Besucher mit ihrer charmanten Küstenlage, den weitläufigen Stränden und dem maritimen Flair. Besonders eindrucksvoll ist die Seebrücke, die längste in Wales, die von zahlreichen Spaziergängern frequentiert wird und einen herrlichen Blick auf die Küste und das offene Meer bietet. Die Strandpromenade lädt zu entspannten Spaziergängen ein und ermöglicht den Besuchern, die Aussicht auf das Meer, die Strände und die umliegende Landschaft in vollen Zügen zu genießen. Ein weiteres Highlight ist die historische Tramway, die seit dem frühen 20. Jahrhundert in Betrieb ist und die Gäste auf das Great Ormes Head bringt; die Fahrt eröffnet spektakuläre Ausblicke auf die Küste, die Stadt und die weitläufige Umgebung und verbindet nostalgisches Straßenbahnflair mit beeindruckenden Naturpanoramen. Insgesamt vereint Llandudno Badevergnügen, historische Technik und landschaftliche Schönheit zu einem besonders lohnenden Reiseziel, das Besucher motiviert, Strände, Promenade und Tramway intensiv zu erleben. (c)WV
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Reiseführer Llandudno, Great Orme Tramway
Reiseführer Llandudno, Great Orme Tramway
Die Great Orme Tramway (Tramffordd Gogarth) in Llandudno ist eine außergewöhnliche und bis heute weltweit fast einzigartige Attraktion. Seit 1901 verkehrt diese seilgezogene Straßenbahn mit einer Spurweite von 3 ft 6 in (1.067 mm) von der Llandudno Victoria Station hinauf zum Gipfel der markanten Halbinsel Great Orme und bietet eine nostalgische Fahrt, die Technikgeschichte und eindrucksvolle Landschaft in idealer Weise verbindet. Sie ist Großbritanniens letzte verbliebene kabelbetriebene Straßenbahn und zählt zu den wenigen historischen Standseilbahnsystemen weltweit, die noch im regulären Betrieb stehen. Ursprünglich verfügte die Linie über ein dampfbetriebenes Kraftwerk zwischen den beiden Streckenabschnitten, dessen Wickelzahnrad die schweren Kabel bewegte. Die Flotte umfasste sieben Fahrzeuge, darunter drei Güterwagen und vier Personenwagen, die jeweils den Namen eines örtlichen walisischen Heiligen tragen und bis heute liebevoll gepflegt eingesetzt werden. Die Strecke besitzt zahlreiche Haltestellen, doch ein besonderes Merkmal ist der verpflichtende Umstieg an der Station Halfway. Da der untere und der obere Abschnitt technisch voneinander getrennt sind, wechseln die Fahrgäste hier in die jeweils andere Bahn. Jeder Abschnitt wird von zwei Fahrzeugen befahren, die unabhängig voneinander arbeiten und sich im typischen Standseilbahnprinzip beim Auf- und Abstieg ausbalancieren. Der untere Abschnitt, der direkt in die Straßenführung Llandudnos integriert ist, beeindruckt mit Steigungen von bis zu 26,15 %. Die Gleise sind als gerillte Schienen in die Fahrbahn eingelassen, während das Zugseil verdeckt in einem Schlitz zwischen den Schienen verläuft. Der obere Abschnitt fällt deutlich sanfter aus, mit maximal 10 % Gefälle, und führt durch offenes Gelände hinauf in die Höhen des Great Orme, wo die Aussicht zunehmend weiter und eindrucksvoller wird. Die Station Halfway dient zugleich als technisches Herzstück der gesamten Anlage. Hier befinden sich das Kontrollzentrum und die Elektromotoren, die heute die Seile antreiben und den historischen Dampfantrieb ersetzt haben. Die Great Orme Tramway verbindet auf einmalige Weise Tradition, Ingenieurskunst und ein entspanntes Ausflugserlebnis und bleibt damit eines der unvergesslichen Highlights von Llandudno. (c)WV
Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer Conwy - Region Nordwales
Reiseführer Conwy - Region Nordwales
Reiseführer Conwy - Region Nordwales
Reiseführer Conwy - Region Nordwales
Die Kleinstadt Conwy, an der Nordküste Walis’ gelegen, beeindruckt mit ihrer imposanten Burgfestung und der nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer, die zusammen zu den bedeutendsten historischen Anlagen der Region zählen und jährlich zahlreiche Besucher anziehen. Conwy Castle, erbaut von König Eduard I., thront auf einem Hügel nahe der Küste und bietet einen großartigen Ausblick über die Stadt, die Irische See und die umliegende Landschaft, wodurch die strategische Lage und die militärische Bedeutung der Burg besonders deutlich werden. Ein weiteres charmantes Highlight ist das kleinste Haus des Vereinigten Königreichs, das lediglich 3,05 Meter lang und 1,8 Meter breit ist und zahlreiche Touristen anzieht, die diese ungewöhnliche Bauweise bestaunen möchten. Die historische Altstadt, eingebettet innerhalb der alten Stadtmauer, lädt mit engen Gassen, malerischen Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und vermittelt auf eindrucksvolle Weise das lebendige Flair und die lange Geschichte Nordwales’. Insgesamt vereint Conwy Architektur, historische Bedeutung und malerische Küstenlandschaft zu einem besonders lohnenden Reiseziel, das Besucher motiviert, Burg, Altstadt und Umgebung intensiv zu erkunden. (c)WV
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Reiseführer Bangor - Region Nordwales
Reiseführer Bangor - Region Nordwales
Bangor, durch die beeindruckende Menai-Brücke mit der Insel Anglesey verbunden, ist eine charmante Kleinstadt in Nordwales, die historische Bedeutung und akademisches Leben auf besondere Weise vereint. Die Bangor University, im 19. Jahrhundert gegründet, prägt das Stadtbild und bietet mit ihrer lebendigen Studentengemeinschaft sowie zahlreichen Forschungsprojekten einen Einblick in das moderne akademische Leben Walis’. Ein weiteres bedeutendes Highlight ist die Kathedrale von Bangor, deren Ursprünge bis ins 6. Jahrhundert zurückreichen und die damit zu den ältesten kontinuierlich genutzten Kathedralen Großbritanniens zählt; ihre Architektur, historischen Elemente und die ruhige, kontemplative Atmosphäre laden Besucher zum Verweilen, zur Besichtigung und zum Nachdenken ein. Insgesamt verbinden sich in Bangor Bildung, Geschichte und sakrale Kultur zu einem besonders lohnenden Reiseziel, das Besucher motiviert, die Stadt, ihre historischen Stätten und das akademische Leben in Nordwales intensiv zu entdecken. (c)WV
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Reiseführer Insel Anglesey - Region Nordwales
Reiseführer Insel Anglesey - Region Nordwales
Anglesey, die größte Insel von Wales, liegt im Nordwesten des Landes und begeistert mit einer sanft hügeligen Landschaft, weiten Küstenlinien und einer Fülle beeindruckender Megalithanlagen, die von der jahrtausendealten Besiedlung der Region zeugen. Besonders die Großsteingräber aus der Jungsteinzeit, allen voran Trefignath und das außergewöhnlich gut erhaltene Bryn Celli Ddu, ziehen Geschichtsinteressierte und Naturfreunde gleichermaßen an und vermitteln einen eindrucksvollen Blick in die frühe Kultur der keltischen Vorzeit. Ein weiteres herausragendes Wahrzeichen ist Beaumaris Castle, eine prachtvolle und zugleich strategisch bedeutsame Festung, die als Teil des berühmten Burgenrings von König Edward I. erbaut wurde und mit ihren harmonischen Proportionen als eines der architektonisch vollkommensten Beispiele mittelalterlicher Wehrbaukunst gilt. Die Insel ist über die Menai Bridge und zusätzlich über die Britannia Bridge mit dem Festland und der Stadt Bangor verbunden, wodurch Anglesey trotz seiner Insellage gut erreichbar bleibt. Im äußersten Westen der Insel liegt Holyhead, ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, von dem die Fähren nach Irland starten und der bis heute eine zentrale Rolle im Austausch zwischen Wales und der Grünen Insel spielt. Anglesey vereint historische Stätten, ruhige Dörfer, geschützte Naturräume und atlantisches Küstenflair zu einem faszinierenden Gesamtbild und macht jede Reise in diese Region zu einem inspirierenden Erlebnis. (c)WV
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Reiseführer Bahnhof Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch
Der Bahnhof von Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch, kurz Llanfair Station genannt, ist zweifellos der berühmteste Halt an der Hauptstrecke London–Manchester–Holyhead, denn sein vollständiger Ortsname gilt mit 58 Buchstaben als der längste amtliche Ortsname Europas und fasziniert Besucher aus aller Welt gleichermaßen. Der Name, ein kunstvoll verschachteltes Konstrukt der walisischen Sprache, bedeutet übersetzt „Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe des schnellen Wirbels und der Thysiliokirche bei der roten Höhle“ und erzählt damit eine kleine, poetische Ortsbeschreibung in der Tradition alter walisischer Landschaftsbezeichnungen. Entstanden ist dieses spektakuläre Sprachgebilde im 19. Jahrhundert, als ein findiger Schuhmacher den ursprünglichen, wesentlich kürzeren Dorfnamen Llanfair Pwllgwyngyll bewusst erweiterte, um die Aufmerksamkeit auf seine Heimat zu lenken und die Eisenbahngesellschaft dazu zu bewegen, hier einen Bahnhof anzulegen. Die Idee ging auf, denn mit dem außergewöhnlichen Ortsnamen avancierte der Bahnhof rasch zu einer Kuriosität, die Reisende zum Staunen brachte und dem Dorf eine bis heute anhaltende Bekanntheit verschaffte. Heute zählt Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch zu den beliebtesten Fotomotiven der North Wales Coast Line. Besonders das große Stationsschild mit dem vollständigen Namen zieht Besucher magisch an und macht den Bahnhof zu einem charmanten Zwischenstopp auf dem Weg nach Holyhead oder weiter Richtung Irland. (c)WV
Reiseführer North Wales Coast Line
Reiseführer North Wales Coast Line
Holyhead Station bildet den westlichen Endpunkt der North Wales Coast Line und ist einer der bedeutendsten Bahnhöfe in Nordwales, da er seit dem 19. Jahrhundert als zentraler Verbindungsknoten zwischen Großbritannien und Irland dient. Die Station liegt auf der Insel Anglesey am Rand des gleichnamigen Hafenortes und wurde eigens errichtet, um Bahn- und Fährverkehr effizient miteinander zu verknüpfen. Von hier bestehen direkte Anschlüsse an die Fährterminals, sodass Passagiere bequem von den Zügen auf die Schiffe nach Dublin wechseln können. Diese enge Verzahnung von Schienen- und Seeverkehr machte Holyhead über viele Jahrzehnte zu einem der wichtigsten Ausgangspunkte der berühmten „Irish Mail“, jener traditionsreichen Verbindung, über die Postsendungen, Waren und Reisende zwischen den beiden Ländern transportiert wurden. Der Bahnhof selbst besitzt eine großzügige Anlagenstruktur mit langen Bahnsteigen, die speziell für die schweren und oftmals sehr langen Züge des Fernverkehrs ausgelegt sind. Im Laufe seiner Geschichte wurde die Station mehrfach modernisiert, blieb dabei jedoch ihrem ursprünglichen Zweck treu: ein leistungsfähiger Knotenpunkt zu sein, der die Westküste von Wales mit dem irischen Seehafen verbindet. Heute verkehren von Holyhead aus moderne Züge Richtung Bangor, Llandudno Junction, Chester und weiter nach London, wodurch der Bahnhof nicht nur eine historische, sondern auch eine aktuelle Bedeutung für Mobilität und Tourismus behält. Für Reisende ist Holyhead Station ein inspirierender Start- oder Endpunkt ihrer Fahrt, denn schon beim Aussteigen eröffnet sich der Blick auf Hafenbecken, Fähranleger und die weite See – ein stimmungsvolles Panorama, das den besonderen Charakter der North Wales Coast Line eindrucksvoll unterstreicht. (c)WV
Reiseführer Caernarfon - Region Nordwalesy
Reiseführer Caernarfon - Region Nordwalesy
Reiseführer Caernarfon - Region Nordwalesy
Caernarfon, etwa 15 Kilometer südwestlich von Bangor gelegen, beeindruckt mit der mächtigen Burganlage Caernarfon Castle, die zu den bekanntesten Wahrzeichen Nordwales’ zählt und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die heute erhaltene Festung stammt aus dem 13. Jahrhundert, während erste Anlagen bereits im 11. Jahrhundert errichtet wurden, und erstreckt sich über rund 160 Meter. Caernarfon Castle gilt als herausragendes Beispiel mittelalterlicher Militärarchitektur, das nicht nur durch seine imposanten Mauern, Türme und Zinnen besticht, sondern auch durch seine strategische Lage und historische Bedeutung. Besucher der Burg erhalten einen lebendigen Eindruck von europäischen Befestigungsbauwerken des Mittelalters, können die imposanten Räume und Wehrgänge erkunden und die beeindruckende Aussicht auf Stadt, Umgebung und Menai-Straße genießen. Insgesamt verbindet Caernarfon Castle Architektur, Geschichte und Landschaft zu einem besonders lohnenden Reiseziel, das motiviert, die historische Bedeutung der Region intensiv zu entdecken. (c)WV
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Reiseführer Welsh Highland Railway
Reiseführer Welsh Highland Railway
Die Welsh Highland Railway (WHR) ist eine beeindruckende Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 1 ft 11½ in (597 mm) im walisischen County Gwynedd und zählt heute zu den faszinierendsten Museumsbahnen Großbritanniens. Die ursprüngliche Strecke zwischen Dinas und Porthmadog wurde 1923 vollendet, jedoch bereits 1937 wieder stillgelegt, nachdem wirtschaftliche Schwierigkeiten den Weiterbetrieb unmöglich machten. Seit 1994 erlebt die Bahn jedoch eine bemerkenswerte Wiedergeburt: Abschnitt für Abschnitt wurde die historische Linie rekonstruiert, und zwischen 1997 und 2004 entstanden von Caernarfon aus die ersten neu aufgebauten Teilstrecken unter der Regie der Ffestiniog Railway Company. Der festliche Zusammenschluss mit der Ffestiniog Railway erfolgte im Februar 2009 im Hafenbahnhof von Porthmadog und markierte einen Meilenstein in der walisischen Eisenbahngeschichte. Seit 2011 verkehren wieder durchgehende Personenzüge, die den landschaftlich überaus reizvollen Lauf der Strecke erlebbar machen und gleichzeitig eine wichtige Erschließungsfunktion für den Snowdonia-Nationalpark übernehmen. Parallel dazu hat sich die Welsh Highland Railway (Porthmadog) in die Welsh Highland Heritage Railway (WHHR) umbenannt. Sie betreibt in Porthmadog ein liebevoll gestaltetes Eisenbahnmuseum sowie einen kurzen eigenen Streckenabschnitt, der unmittelbar an die WHR-Hauptstrecke anschließt und Besuchern einen zusätzlichen Einblick in die historische Entwicklung der Bahn vermittelt. Für Eisenbahnfreunde besitzt die WHR eine ganz besondere Anziehungskraft, denn sie verfügt über eine außergewöhnliche Sammlung an Garratt-Gelenklokomotiven, einer in Europa selten eingesetzten Bauart. Fünf Maschinen der südafrikanischen Klasse NGG 16 gehören zu den leistungsstärksten Schmalspurlokomotiven ihrer Zeit, ergänzt durch die legendäre Lokomotive K1 der Tasmanian Government Railways – die erste je gebaute Garratt – sowie zwei beeindruckende Lokomotiven der aus Südafrika stammenden und in Belgien gefertigten SAR-Klasse NG 15. Eine besondere Kostbarkeit ist die Tenderlokomotive Russell, eine 1'C1'-Maschine und die letzte erhaltene Originallokomotive der historischen Welsh Highland Railway, die heute als Symbolfigur der alten Linie gilt. Mit großem Engagement versteht sich die Welsh Highland Heritage Railway als Bewahrerin dieses technischen und kulturellen Erbes und trägt dazu bei, dass die Geschichte der Schmalspurbahnen in Nordwales lebendig bleibt und Generationen von Besuchern begeistert. (c)WV
Reiseführer Conwy Valley Line
Reiseführer Conwy Valley Line
Die Conwy Valley Line zählt zu den eindrucksvollsten Bahnstrecken in Nordwales und verbindet die Küstenstadt Llandudno über Llandudno Junction mit Blaenau Ffestiniog tief im Herzen des Snowdonia-Nationalparks. Auf ihrem Weg folgt die Strecke dem malerischen Tal des River Conwy und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus grünen Hügeln, alten Steinmauern, verstreuten Farmen und den schroffen Bergen des walisischen Hochlands. Schon kurz nach Verlassen der Küste taucht der Zug in eine ruhige, fast zeitlose Welt ein, in der kleine Dörfer wie Tal-y-Cafn, Dolgarrog und Betws-y-Coed als charmante Zwischenhalte dienen und die Reise wie eine entschleunigte Entdeckungstour wirken lassen. Die Linie wurde ursprünglich im späten 19. Jahrhundert gebaut, um sowohl den Personenverkehr als auch den umfangreichen Transport von Schiefer aus der Region zu unterstützen. Bis heute lässt sich die historische Bedeutung der Strecke an zahlreichen Bahnbauwerken wie Brücken, Dämmen und kurzen Tunneln ablesen, die dem anspruchsvollen Gelände angepasst wurden. Ihr Endpunkt Blaenau Ffestiniog, einst ein Zentrum der Schieferindustrie, bildet das Tor zur berühmten Ffestiniog Railway, die von hier nach Porthmadog weiterführt und als eine der ältesten und bedeutendsten Schmalspurbahnen der Welt gilt. In den letzten Jahrzehnten musste die Conwy Valley Line mehrfach modernisiert werden, insbesondere nach schweren Unwettern und Überschwemmungen, die Teile der Trasse beschädigten. Mit großem Engagement wurde sie stets wieder instand gesetzt und weiterentwickelt, sodass sie heute sowohl für Pendler als auch für Touristen ein wichtiger Bestandteil der regionalen Infrastruktur bleibt. Ihre Kombination aus technischer Geschichte, landschaftlicher Schönheit und authentischem walisischem Flair macht jede Fahrt zu einem besonderen Erlebnis, das den Charakter des Conwy Valley auf eindrucksvolle Weise widerspiegelt. . (c)WV
Reiseführer Welsh Highland
Die Welsh Highland Railway (WHR) ist heute eine der spektakulärsten Schmalspurbahnen Großbritanniens und begeistert mit ihrer Spurweite von 1 ft 11½ in (597 mm) sowie einer eindrucksvollen Strecke durch das landschaftlich reizvolle County Gwynedd. Die ursprüngliche Linie wurde 1923 fertiggestellt und verband Dinas mit Porthmadog, doch bereits 1937 musste der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Jahrzehnte später begann eine bemerkenswerte Wiederbelebung: Seit 1994 wurde die Strecke abschnittsweise neu aufgebaut, und zwischen 1997 und 2004 entstanden die ersten wiederbefahrbaren Teilstücke von Caernarfon aus unter der Verantwortung der Ffestiniog Railway Company. Ein entscheidender Höhepunkt folgte im Februar 2009, als der Zusammenschluss mit der traditionsreichen Ffestiniog Railway im Hafenbahnhof von Porthmadog feierlich begangen wurde, und seit 2011 verkehren durchgehende Personenzüge über die gesamte Linie. Die WHR erschließt auf ihrem Verlauf beeindruckende Landschaften des Snowdonia-Nationalparks und verbindet Orte wie Waunfawr, Rhyd Ddu und Beddgelert, wo sich die Bahn mal tief durch bewaldete Täler schlängelt und mal weite Höhenzüge mit atemberaubenden Ausblicken überquert. Parallel dazu entstand in Porthmadog die Welsh Highland Heritage Railway (WHHR), die aus der früheren Welsh Highland Railway (Porthmadog) hervorging und heute ein kleines Eisenbahnmuseum sowie einen kurzen eigenen Streckenabschnitt betreibt, der die Geschichte der alten WHR lebendig hält. Für Eisenbahnfreunde ist die Welsh Highland Railway von besonderem Interesse, da sie über eine eindrucksvolle Sammlung an Garratt-Gelenklokomotiven verfügt – einer Bauart, die in Europa äußerst selten eingesetzt wurde. Zu den wertvollsten Maschinen zählen fünf Lokomotiven der südafrikanischen Klasse NGG 16, die zu den stärksten Schmalspurdampfloks ihrer Zeit gehören, die legendäre K1 der Tasmanian Government Railways, die als erste Garratt der Welt gilt, sowie zusätzliche Lokomotiven der SAR-Klasse NG 15, die ursprünglich in Belgien gebaut wurden. Ein wahres Juwel im Bestand ist zudem die Tenderlokomotive Russell, die letzte erhaltene Originallok der früheren WHR und ein Symbol für das technische und historische Erbe dieser Bahnlinie. Mit großem Engagement widmet sich die WHR und ihre Heritage Railway der Bewahrung dieser einzigartigen Geschichte und macht jede Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis, das Tradition, Technik und die wilde Schönheit Nordwales harmonisch miteinander verbindet. (c)WV
Reiseführer Ffestiniog Railway
Reiseführer Ffestiniog Railway
Reiseführer Ffestiniog Railway
Reiseführer Ffestiniog Railway
Reiseführer mit der Bahn durch Wales - Aberystwyth, Vale of Rheidol Railway
Reiseführer Ffestiniog Railway
Die Ffestiniog Railway (Rheilffordd Ffestiniog) ist eine der bedeutendsten Schmalspurbahnen der Welt und begeistert seit fast zwei Jahrhunderten mit ihrer Spurweite von 1 ft 11½ in (597 mm), ihrer lebendigen Geschichte und ihrer eindrucksvollen Streckenführung im walisischen County Gwynedd. Gegründet 1832, ist sie die älteste aktive Schmalspurbahn und zugleich die älteste weiterhin existierende private Eisenbahngesellschaft weltweit. Ursprünglich diente sie dazu, den Schieferminen rund um Blaenau Ffestiniog ein modernes Transportmittel zu bieten und den dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwung einzuleiten. Ausgangspunkt der Bahn ist der Hafenbahnhof von Porthmadog, wo früher umfangreiche Gleisanlagen lagen, von denen heute nur die für den Personenverkehr relevanten Strukturen verbleiben. Die Ausfahrt führt in einem eleganten Rechtsbogen direkt auf den beeindruckenden Deich über die Glaslyn-Mündung, ein landschaftliches Highlight gleich zu Beginn der Fahrt. Am östlichen Ufer befinden sich die Boston Lodge Works, Depot und Hauptwerkstätte der Bahn, die bis heute als technisches Zentrum der Ffestiniog Railway dienen. Von hier aus verläuft die Strecke nordöstlich und erreicht nach rund drei Kilometern Minffordd, die wichtige Übergangsstation zur normalspurigen Cambrian-Line. Bei Penrhyndeudraeth, der Station Penrhyn, tritt die Bahn in das Gebiet des Snowdonia-Nationalparks ein und folgt einem bewaldeten Hang oberhalb des Afon Dwyryd. Hier beeindruckt die Trasse durch ihre massiven steinernen Stützmauern und Dämme, darunter das imposante Cei Mawr-Bauwerk mit einer Höhe von 19 Metern. Die Bahn führt weiter in das Vale of Ffestiniog, und ab dem Haltepunkt Plas Halt öffnet sich ein kleines Seitental mit Blick auf den malerischen künstlichen See Llyn Mair. Ein markanter Kreuzungshalt ist Tan-y-Bwlch, ein traditionsreicher Bahnhof, der schon früh als Treffpunkt für Ausflügler diente. Anschließend durchfährt die Strecke den 55 Meter langen Garnedd-Tunnel, bevor sich die Landschaft zunehmend öffnet und die Station Dduallt erreicht wird. Hier beginnt einer der spektakulärsten Abschnitte der gesamten Linie: Da die ursprüngliche Trasse wegen des Tanygrisiau-Stausees aufgegeben werden musste, errichteten Freiwillige eine Neubaustrecke, die direkt im Bahnhof Dduallt in einen engen Rechtsbogen übergeht und nach einer markanten Halbdrehung das zuvor befahrene Gleis auf einer Brücke überquert. Nach Vollendung dieser spiralförmigen Anlage befindet sich der Zug höher am Hang, fährt parallel zur alten Strecke weiter und gelangt anschließend in den neuen Moelwyn-Tunnel. Entlang des Ufers des Tanygrisiau-Stausees schlängelt sich die Bahn durch felsiges Gelände, passiert die neu errichtete Station Tanygrisiau und trifft schließlich wieder auf die ursprüngliche Linienführung. Durch die ersten Häuserzeilen von Blaenau Ffestiniog hindurch verläuft das Gleis in östlicher Richtung bis Glan-y-Pwll, dem oberen Depot der Bahn. Der heutige gemeinsame Bahnhof Blaenau Ffestiniog, eröffnet 1982 und von Ffestiniog Railway sowie der Conwy Valley Line gemeinsam genutzt, ersetzt den früheren Great-Western-Bahnhof; die einstige Weiterführung nach Duffws und der Abzweig nach Dinas bestehen nicht mehr. Hinweise auf die touristische Bedeutung der Strecke finden sich bereits in einem Reiseführer der London and North Western Railway aus dem Jahr 1876, doch erst in der Zwischenkriegszeit gewann der Ausflugsverkehr echte wirtschaftliche Relevanz. Mit dem Niedergang des Güterverkehrs wurde der Tourismus schließlich zum wichtigsten Standbein der Gesellschaft, dessen Zusammenbruch während des Zweiten Weltkriegs jedoch zur Einstellung des Betriebs führte. Seit den 1950er-Jahren erlebte die Bahn eine beeindruckende Wiedergeburt, getragen von engagierten Eisenbahnfreunden, und präsentiert sich heute als Heritage Railway, die ihre gesamte Ausrichtung auf touristische Fahrgäste, historische Authentizität und die Bewahrung ihres einzigartigen Kulturerbes konzentriert. (c)WV
Reiseführer Betws-y-Coed Railway
Betws-y-Coed Railway**
Der Bahnhof Betws-y-Coed liegt an der landschaftlich reizvollen Conwy Valley Line von Llandudno Junction nach Blaenau Ffestiniog und befindet sich rund 24,9 km südlich des Ausgangspunktes. Die Strecke wurde ursprünglich von der London and North Western Railway gebaut, um den Abtransport des in Blaenau Ffestiniog gewonnenen Schiefers zum Hafen von Deganwy zu ermöglichen, wo er für den Export verschifft wurde. Zugleich erkannte man früh das touristische Potenzial der Region, weshalb in Betws-y-Coed sowohl Passagier- als auch umfangreiche Wareneinrichtungen geschaffen wurden. Der 1868 eröffnete Bahnhof grenzt direkt an die bedeutende Turnpike-Straße London–Holyhead, die heutige A5, und lag damit ideal, um zahlreiche abgelegene Gemeinden im Snowdonia-Gebiet zu erschließen und Besuchern den Zugang zu dieser beeindruckenden Berg- und Waldlandschaft zu erleichtern. Heute ist die Station ein unbesetzter Haltepunkt, dessen Bahnsteig modernisiert wurde und der seit 2009 über ein digitales Fahrgastinformationssystem verfügt. Die Strecke war in jüngerer Zeit mehrfach von schweren Hochwasser- und Sturmschäden betroffen, die 2019 und 2020 zu längeren Sperrungen führten, ehe aufwendige Reparaturen die Betriebsfähigkeit wiederherstellten. Eine Fußgängerbrücke verbindet den Bahnhof mit dem Conwy Valley Railway Museum, das auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs angesiedelt ist und mit seiner Miniatureisenbahn, historischen Fahrzeugen und familienfreundlichen Attraktionen einen spannenden Einblick in die regionale Eisenbahngeschichte bietet. (c)WV
Reiseführer Cambrian Line
Die Cambrian Line ist eine der reizvollsten Eisenbahnstrecken von Wales und beginnt im englisch-walisischen Grenzort Shrewsbury, von wo aus sie quer durch das Land bis an die wildromantische Westküste führt. In Dovey Junction teilt sich die Strecke in zwei bedeutende Zweige: Nach Norden verläuft die Linie entlang der Küste über Harlech, Barmouth und Tywyn, dessen Nähe zur Tywyn Railway zusätzliche historische Anreize bietet, weiter bis nach Pwllheli auf der malerischen Halbinsel Llŷn. Dieser Abschnitt zählt zu den schönsten Küstenstrecken Großbritanniens, da die Züge unmittelbar am Meer entlangfahren und immer wieder beeindruckende Ausblicke auf lange Sandstrände, Dünenlandschaften und die markanten Gipfel des Snowdonia-Massivs eröffnen. Im Bahnhof Minffordd besteht zudem ein direkter Übergang zur berühmten Ffestiniog Railway, die nach Nordosten Richtung Porthmadog und weiter zur North Wales Coast Line führt. Der südliche Abzweig der Cambrian Line führt nach Aberystwyth, einem lebhaften Universitäts- und Küstenort mit viktorianischer Promenade. Hier beginnt die traditionsreiche Vale of Rheidol Railway, eine charmante Schmalspurbahn, die seit über hundert Jahren dampfbetrieben das Tal des River Rheidol bis zu den Wasserfällen von Devils Bridge erschließt. Ergänzt wird das walisische Bahnnetz im Süden durch weitere wichtige Verbindungen, die von Bristol und Cardiff bis hin zur Westküste reichen und damit das gesamte Land in Ost-West-Richtung durchziehen. Die Cambrian Line spielt mit ihren Küstenabschnitten, landschaftlichen Höhepunkten und zahlreichen touristischen Anschlüssen eine zentrale Rolle für die Verkehrserschließung der Westküste und zählt zugleich zu den eindrucksvollsten Bahnstrecken, die Wales zu bieten hat. (c)WV
Reiseführer Snowdonia Nationalpark
Der Snowdonia Nationalpark, der erste und einer der eindrucksvollsten Nationalparks von Wales, umfasst eine atemberaubende Landschaft aus mächtigen Bergmassiven, tief eingeschnittenen Tälern, stillen Bergseen und weiten Moorflächen. Gegründet im Jahr 1951, erstreckt sich das Schutzgebiet über eine Fläche von mehr als 2.100 Quadratkilometern und bildet das Herz der walisischen Gebirgswelt. Dominiert wird die Region vom Snowdon, dem höchsten Berg von Wales, der seit Generationen Wanderer, Naturliebhaber und Eisenbahnfreunde gleichermaßen anzieht. Die Snowdon Mountain Railway, eine der spektakulärsten Zahnradbahnen Europas, erklimmt diesen markanten Gipfel und bietet dabei atemberaubende Aussichten über das gesamte Hochland – ein Erlebnis, das den Charakter des Nationalparks auf besondere Weise widerspiegelt. Doch Snowdonia ist weit mehr als nur seine berühmte Bergbahn: das Gebiet beeindruckt mit uralten Wäldern, klaren Flüssen, stillen Gletscherseen und einer reichen Tierwelt, darunter Wildziegen, Greifvögel und seltene Pflanzenarten, die in dieser rauen, wettergeprägten Landschaft ideale Lebensbedingungen finden. Zahlreiche charmante Orte wie Betws-y-Coed, Beddgelert oder Blaenau Ffestiniog dienen als Ausgangspunkte für Erkundungen und erzählen zugleich von der kulturellen und industriellen Geschichte der Region, die eng mit dem Schieferabbau und der Entwicklung der walisischen Eisenbahnen verknüpft ist. Dank eines dichten Netzes aus Wanderwegen, historischen Bahnlinien, Besucherzentren und Aussichtspunkten lässt sich der Nationalpark auf vielfältige Weise erleben. Seine Mischung aus urwüchsiger Natur, keltischem Erbe und eindrucksvollen technischen Denkmälern macht Snowdonia zu einem der unvergesslichsten Ziele in ganz Großbritannien. (c)WV
Reiseführer Snowdon Montain Railway
Reiseführer Snowdon Montain Railway
Reiseführer Snowdon Montain Railway
Der Bau der Snowdon Mountain Railway begann im Jahr 1894, und bereits etwas mehr als zwölf Monate später erreichte der erste Zug im Januar 1896 die hoch gelegene Bergstation – ein technisches Meisterwerk, das bis heute Bewunderung hervorruft. Auf einer Länge von rund 7,5 km überwindet die Bahn einen beeindruckenden Höhenunterschied von etwa 1000 m, wobei sie von der Talstation in Llanberis auf 108 m Höhe bis knapp unterhalb des Gipfels des Snowdon auf 1085 m führt, dem höchsten Berg von Wales. Die Strecke ist eingleisig angelegt und verfügt über insgesamt sechs Stationen. Drei der vier Zwischenstationen besitzen Ausweichgleise, die so konzipiert sind, dass ein Zug jeweils rund 15 Minuten zwischen zwei Kreuzungspunkten benötigt. Dadurch ergibt sich ein maximal möglicher 30-Minuten-Takt. Bei starkem Andrang können jedoch auch zwei Züge in kurzem Abstand hintereinander „auf Sicht“ verkehren, um den Besucherandrang zu bewältigen. Schon nach einem kurzen, relativ flachen Beginn setzt die Bahn zu ihrer charakteristischen Steigung an, die mit bis zu 16,7 % eine der stärksten regulären Neigungen im britischen Bahnnetz darstellt und den Einsatz einer Zahnradbahn erforderlich machte. Die Strecke führt über offene Berghänge, vorbei an Felsabbrüchen, über Brücken und entlang weiter Aussichten, die sich mit zunehmender Höhe stetig erweitern und bei gutem Wetter bis zur irischen See reichen. Schließlich erreicht die Bahn die auf 1065 m gelegene Bergstation, die nur etwa 20 m unterhalb des eigentlichen Gipfels liegt. Von hier führt ein kurzer Fußweg bis auf die Spitze des Snowdon, wo Besucher ein Panorama genießen, das den Zauber des Snowdonia-Gebirges auf beeindruckende Weise einfängt. Die Snowdon Mountain Railway ist bis heute eines der beliebtesten Ausflugsziele in Wales und verbindet technische Tradition mit einer einmaligen Berglandschaft. (c)WV
ReiseführerCambrian Line
Reiseführer Cambrian Line
Reiseführer Harlech - Region Mittelwales
Reiseführer Harlech - Region Mittelwales
Reiseführer Harlech - Region Mittelwales
Harlech liegt malerisch in der Bucht zwischen den Lleyn-Halbinseln und Pembrokeshire, angrenzend an den Snowdonia Nationalpark, und überzeugt mit einer faszinierenden Mischung aus historischer Architektur und beeindruckender Natur. Die Hauptattraktion der Stadt ist Harlech Castle, eine imposante Festung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und majestätisch über der Stadt thront; von den mächtigen Mauern eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die umliegende Landschaft, die Küste und das weite Hinterland, wodurch die strategische Bedeutung der Burg eindrucksvoll sichtbar wird. Ein weiteres Highlight ist das Naturschutzgebiet Morfa Harlech mit seinen hohen Sanddünen, das eine einzigartige Landschaft bietet und besonders Naturliebhaber, Wanderer und Fotografen anzieht. Die Dünen erstrecken sich entlang der Küste und laden zu ausgedehnten Spaziergängen, Erkundungstouren und zum Beobachten der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein. Harlech verbindet damit mittelalterliche Baukunst, spektakuläre Natur und maritime Kulisse zu einem besonders lohnenden Reiseziel, das Besucher motiviert, die Burg, die Dünenlandschaft und die Umgebung intensiv zu entdecken. (c)WV
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Reiseführer Cambrian Line
Reiseführer Talyllyn Railway
Reiseführer Talyllyn Railway
Reiseführer Talyllyn Railway
Die Talyllyn Railway (Rheilffordd Talyllyn) ist eine der charmantesten und geschichtsträchtigsten Schmalspurbahnen Großbritanniens und verläuft als eingleisige, nicht elektrifizierte Museumsbahn über rund 12 km von der Küstenstadt Tywyn in Mittelwales bis zur Endstation Nant Gwernol nahe dem Dorf Abergynolwyn. Die Strecke wurde 1866 für den Schiefertransport aus den Steinbrüchen von Bryn Eglwys erbaut und erhielt schon früh eine besondere Bedeutung, da sie als erste Schmalspurbahn in Großbritannien offiziell Personen mit Dampflokomotiven befördern durfte. Nach der Einstellung des industriellen Betriebs erlebte sie 1951 eine bemerkenswerte Wiedergeburt: Als weltweit erste Museumsbahn, die vollständig von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben wurde, schrieb die Talyllyn Railway Eisenbahngeschichte und setzte Maßstäbe für viele spätere Heritage Railways. Seit 1976 fahren die Züge über den zuvor rein industriell genutzten Abschnitt von Abergynolwyn bis zur neu geschaffenen Endstation Nant Gwernol, wodurch die landschaftlich reizvolle Fahrt noch einmal verlängert wurde. Ein weiterer Meilenstein war die umfassende Renovierung des Bahnhofs Tywyn Wharf im Jahr 2005. Dabei erhielt das bis dahin provisorisch untergebrachte Narrow Gauge Railway Museum ein modernes, großzügiges Gebäude, das heute die Geschichte der britischen Schmalspur in zahlreichen Exponaten und interaktiven Darstellungen dokumentiert. Die Bahngesellschaft verfügt über sechs historische Dampflokomotiven, vier Dieselloks sowie eine Vielzahl von Personen- und Güterwagen, darunter den originalen Bremserwagen und sämtliche erhaltenen Personenwagen der alten Talyllyn Railway. Besonders bemerkenswert ist, dass die originalen Dampflokomotiven und Wagen aus den 1860er-Jahren bis heute regelmäßig im Einsatz stehen, was der Bahn einen unvergleichlich authentischen Charakter verleiht. Der Betrieb erfolgt auf einer eingleisigen Strecke mit mehreren Ausweichstellen und wird durch ein traditionelles Zugstabsystem (token) gesichert, das als klassisches Sicherheitsverfahren noch immer zuverlässig funktioniert. Eine besondere kulturelle Bedeutung erhielt die Talyllyn Railway durch den Pfarrer und Schriftsteller Wilbert Vere Awdry, der in den 1950er-Jahren ehrenamtlich für die Bahn tätig war. Viele Episoden seiner berühmten Geschichten um „Thomas, die kleine Lokomotive“ basieren auf Erlebnissen und Personen der Talyllyn Railway, und sowohl die fiktive Skarloey Railway als auch ihre Lokomotiven und Wagen auf der Insel Sodor fanden hier ihr reales Vorbild. (c)WV
Reiseführer Cambrian Line
Reiseführer Brecon Montain Railway
Reiseführer Brecon Montain Railwayy
Reiseführer Brecon Montain Railway
Reiseführer Brecon Montain Railway
Reiseführer Brecon Montain Railway
Die Brecon Mountain Railway (Rheilffordd Mynydd Brycheiniog) ist eine faszinierende Museums-Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 603 mm (1 ft 11¾ in), die nördlich der Stadt Merthyr Tydfil durch die eindrucksvolle Landschaft der Brecon Beacons verläuft. Die Bahn folgt dem Ufer des Pontsticill-Stausees und später des höher gelegenen Pentwyn-Stausees, bevor sie tief in die Bergwelt vordringt und schließlich den heutigen Endpunkt Torpantau erreicht. Die Strecke wurde zwischen 1978 und 2014 abschnittsweise aufgebaut und nutzt rund 8 km des Nordabschnitts der ehemaligen normalspurigen Brecon and Merthyr Railway, die einst eine wichtige Verbindung durch das walisische Hügelland bildete. Von Pant aus führt die Bahn über Pontsticill und Dolygaer zu einem neu errichteten Bahnhof in Torpantau, der unweit des 610 m langen Torpantau-Tunnels liegt – des höchstgelegenen Eisenbahntunnels Großbritanniens und ein bemerkenswertes technisches Relikt der früheren Bahnlinie. Durch ihre Lage bietet die Brecon Mountain Railway einen einmaligen Zugang zu abgelegenen Bereichen des Brecon Beacons National Park, da die Talstation Pant knapp außerhalb des Schutzgebiets liegt und so bequeme Ausflüge in die landschaftlich spektakuläre Region ermöglicht. Die Fahrt mit der Museumsbahn eröffnet ein eindrucksvolles Panorama über Wälder, Wasserflächen und Berghänge, das sich mit jedem Kilometer intensiviert und besonders im Wechsel der Jahreszeiten einen unvergesslichen Reiz entfaltet. Mit ihren historischen Dampflokomotiven, sorgfältig restaurierten Wagen und authentisch nachgebildeten Stationsanlagen verbindet die Brecon Mountain Railway technische Tradition mit dem Naturerlebnis eines der schönsten Nationalparks von Wales und zählt damit zu den herausragenden Besucherattraktionen der Region. (c)WV
Reiseführer Cambrian Line
Reiseführer Aberystwyth, Vale of Rheidol Railway
Reiseführer Aberystwyth, Vale of Rheidol Railway
Reiseführer Aberystwyth, Vale of Rheidol Railway
Die Vale of Rheidol Railway (Rheilffordd Cwm Rheidol) ist eine der reizvollsten schmalspurigen Museumseisenbahnen Großbritanniens und verläuft mit einer Spurweite von 603 mm über eine Strecke von 19 km von Aberystwyth an der walisischen Westküste bis nach Devil’s Bridge im Herzen von Ceredigion. Bei ihrer Privatisierung im Jahr 1989 war sie die einzige dampfbetriebene Strecke im gesamten Netz der British Railways und hebt sich auch heute noch dadurch hervor, dass sie – im Gegensatz zu vielen anderen historischen Bahnlinien – niemals stillgelegt wurde und seit ihrer Eröffnung durchgehend betrieben wird. Entlang der Strecke liegen vier Bahnhöfe und fünf weitere Haltepunkte, sodass Reisende verschiedene Einstiegsmöglichkeiten haben und die Umgebung auf flexible Weise erkunden können. Die etwa einstündige Fahrt in jeder Richtung führt zunächst durch das sanfte Tal des River Rheidol, wo die Strecke bis Capel Bangor weitgehend im Talgrund verläuft. Anschließend beginnt ein gleichmäßiger und stetiger Anstieg bis zum Zielbahnhof auf rund 190 m Höhe, begleitet von immer eindrucksvolleren Ausblicken auf bewaldete Hänge, enge Schluchten und die wilden Wasserläufe des Rheidol-Tals. Devil’s Bridge selbst ist berühmt für seine drei übereinander gebauten Brücken und die spektakulären Wasserfälle, die seit Jahrhunderten Besucher anziehen. Die Vale of Rheidol Railway setzt bis heute vollständig auf Dampfbetrieb und verfügt über sorgfältig gepflegte Lokomotiven und Wagen, die den historischen Charakter der Strecke bewahren. Damit verbindet sie technisches Erbe mit einer eindrucksvollen Naturkulisse und zählt zu den unvergesslichen Höhepunkten einer Reise durch Mittelwales. (c)WV
Reiseführer Eisenbahnfreunde in Wales
Reiseführer einer Bahnreise durch Wales
Reiseführer Wales
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Reiseführer Impressionen aus Schottland
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Reiseführer Impressionen aus Cornwall
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Reiseführer Bahnreisen in Wales
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Reiseführer Bahnreisen in Südwest England
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Manfred Diekenbrock wurde 1950 in Oberhausen-Sterkrade geboren, lehrte bis zu seiner Pensionierung an einem Bochumer Gymnasium und ist heute freischaffend als Bildungsreferent tätig. Er lebt in Dorsten-Wulfen an der Schnittstelle von Ruhrgebiet und Münsterland, ist verheiratet und hat einen Sohn sowie eine Enkeltochter. Die Eisenbahn hat es ihm seit frühester Kindheit angetan. Schon in den 60er-Jahren faszinierten ihn die Dampflokomotiven im Ruhrgebiet. Als Vorsitzender des Vereins Eisenbahnfreunde On Wheels e.V. beteiligt er sich an der Organisation nostalgischer Sonderzüge und engagiert sich bei dem Projekt Dorstener Bürgerbahnhof.
Veröffentlichungen:
Eisenbahndreieck Essen - Bochum - Wanne-Eickel
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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