Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Die Deutsche Alleenstraße zählt zu den schönsten Ferienstraßen Deutschlands und durchquert auf der Teilstrecke 9 eine besonders abwechslungsreiche Kulturlandschaft von Höxter über Horn-Bad Meinberg, Detmold, Bad Lippspringe, Paderborn, Delbrück, Lippstadt, Soest, den Möhnesee und Schwerte bis nach Dortmund, wobei sie Natur, Geschichte und städtisches Leben auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet. Bereits der nördliche Abschnitt durch die Weserlandschaft begeistert mit zahlreichen Bauwerken aus dem 16. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance, einem repräsentativen Baustil, der sich besonders eindrucksvoll am Residenzschloss in Detmold, am Rathaus in Paderborn sowie an Schloss Neuhaus und Schloss Overhagen zeigt und den kulturellen Reichtum dieser Region widerspiegelt. Historische Altstädte mit liebevoll erhaltenen Fachwerkhäusern prägen Orte wie Höxter, Detmold, Soest und Schwerte, deren enge Gassen, Marktplätze und Kirchen zu entspannten Spaziergängen und historischen Entdeckungen einladen. Weiter südlich führt die Deutsche Alleenstraße durch den waldreichen Teutoburger Wald, wo mit den markanten Externsteinen ein landschaftliches und kulturgeschichtliches Wahrzeichen wartet, dessen gewaltige Sandsteinformationen seit Jahrhunderten Menschen faszinieren und weite Ausblicke über die umliegende Mittelgebirgslandschaft ermöglichen. Im Übergang zum Münsterland bestimmen historische Fachwerkbauten, herrschaftliche Häuser und Sandsteindekorationen das Stadtbild, bevor die Route auf einer alten Handelsstraße, dem Hellweg, von Paderborn nach Soest verläuft und damit einem der bedeutendsten mittelalterlichen Verkehrswege Westfalens folgt. Paderborn beeindruckt dabei mit seinem mächtigen Dom und den Überresten der karolingischen Kaiserpfalz, die eindrucksvoll von der frühen Bedeutung der Stadt als geistliches und politisches Zentrum zeugen. Von Soest aus setzt sich die Fahrt nach Süden fort und erreicht das nördliche Sauerland mit dem Möhnestausee, dem größten Stausee Nordrhein-Westfalens, der nicht nur ein bedeutendes technisches Bauwerk darstellt, sondern zugleich als weitläufiges Naherholungsgebiet mit Wassersport, Wanderwegen und Aussichtspunkten geschätzt wird. Der letzte Abschnitt der Teilstrecke führt entlang der Ruhr durch die Metropolregion Ruhr von Schwerte nach Dortmund, eine Region, die den Wandel vom industriell geprägten Kohle- und Stahlrevier zu einer modernen Wirtschafts-, Kultur- und Wissenslandschaft eindrucksvoll vollzogen hat. Dortmund bildet als größte Stadt dieser Strecke einen lebendigen Abschluss mit Museen, Industriekultur, modernen Stadtquartieren und einem vielfältigen kulturellen Angebot. Insgesamt ist die Deutsche Alleenstraße auf Teilstrecke 9 eine Reise durch unterschiedliche Landschaftsräume und Epochen, die von der Renaissance über das Mittelalter bis in die Gegenwart reicht und mit ihrer Mischung aus Naturerlebnis, Architektur und Geschichte einen besonders facettenreichen Einblick in die Vielfalt Deutschlands bietet. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Höxter
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Höxter
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Höxter
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Höxter
Die Stadt Höxter, erstmals 823 urkundlich erwähnt, liegt malerisch an der Weser im Herzen des Weserberglandes und begeistert mit einer Fülle an historischen und kulturellen Schätzen. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und reich verzierten Fassaden vermittelt ein lebendiges Bild mittelalterlicher Stadtentwicklung. Besonders der Marktplatz mit dem Alten Rathaus aus dem 16. Jahrhundert prägt das Stadtbild. Das prächtige Bauwerk der Weserrenaissance mit seinen charakteristischen Giebeln gilt als Wahrzeichen der Stadt und beherbergt heute das Stadtmuseum, das spannende Einblicke in die Geschichte der Region eröffnet. Ein Höhepunkt von internationalem Rang ist das ehemalige Benediktinerkloster Corvey am Ufer der Weser. Gegründet im Jahr 822, entwickelte es sich zu einem der bedeutendsten geistigen und kulturellen Zentren Europas. Das karolingische Westwerk der Abteikirche zählt heute zum UNESCO-Welterbe und beeindruckt Besucher durch seine monumentale Architektur und die älteste noch erhaltene Krypta nördlich der Alpen. In den barocken Schlossräumen sind wertvolle Sammlungen und eine eindrucksvolle Bibliothek zu bewundern, die von der kulturellen Strahlkraft Corveys zeugen. Ein weiteres Zeugnis mittelalterlicher Wehr- und Baukunst ist die Tonenburg, die auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Sie diente über Jahrhunderte als strategische Anlage am Weserübergang und ist bis heute ein markantes Bauwerk, das Geschichte lebendig werden lässt. Auch die Kirchen der Stadt unterstreichen das reiche kulturelle Erbe Höxters. Besonders die romanische St.-Kiliani-Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist ein architektonisches Juwel, das mit seiner schlichten Würde und der langen Tradition als Pfarrkirche ein Zentrum religiösen Lebens bildet. Höxter verbindet das Flair einer lebendigen Altstadt mit der Strahlkraft bedeutender Bauwerke von europäischem Rang. Eingebettet in die sanften Hügel des Weserberglandes und umgeben von einer reizvollen Flusslandschaft ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren, sei es zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Wasserweg der Weser. Historischer Reichtum, kulturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit machen Höxter zu einem unverwechselbaren Ziel in Ostwestfalen-Lippe. (c)WV
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Horn - Bad Meinberg
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Horn - Bad Meinberg
Horn-Bad Meinberg, gegründet um 1248, vereint die reiche Geschichte einer traditionsbewussten Stadt mit einzigartigen Naturdenkmälern und der wohltuenden Atmosphäre eines anerkannten Kurortes. Die historische Altstadt von Horn lädt mit ihrem geschlossenen Stadtbild, malerischen Fachwerkhäusern und den Überresten der alten Stadtmauer zu einem Rundgang ein, bei dem der imposante Eulenturm als markantes Wahrzeichen hervorsticht. Die ehemalige Burg Horn, heute Heimatmuseum, erzählt anhand zahlreicher Exponate vom Leben vergangener Jahrhunderte und ergänzt das neugotische Rathaus, das mit seiner Architektur die Entwicklung der Stadt dokumentiert. Weltbekannt sind die Externsteine, eine spektakuläre Felsformation von nationaler Bedeutung, die sich inmitten einer parkähnlichen Landschaft erhebt. Über zwei in den Fels gehauene Treppenaufgänge lassen sich die Plattformen erklimmen, von denen Besucher eindrucksvolle Ausblicke genießen können. Mit ihrer mystischen Ausstrahlung und der jahrhundertelangen Bedeutung als Kult- und Erinnerungsort gehören die Externsteine zu den faszinierendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Im Ortsteil Bad Meinberg erwartet der weitläufige Kurpark seine Gäste mit gepflegten Wegen, idyllischen Teichen und schattigen Alleen, die eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung schaffen. Die Nutzung des örtlichen Naturmoors für therapeutische Zwecke macht den Ort seit Jahrhunderten zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende, während moderne Kureinrichtungen die Tradition fortführen. Horn-Bad Meinberg bietet eine seltene Kombination aus historischer Substanz, landschaftlicher Schönheit und gesundheitsfördernden Angeboten, die Besucher gleichermaßen in den Bann zieht. (c)WV
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Detmold
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Detmold
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Detmold
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Detmold
Detmold, erstmals 783 als Theotmalli erwähnt, entwickelte sich von einer frühmittelalterlichen Siedlung zur glanzvollen Residenzstadt der lippischen Fürsten und ist heute ein kulturelles Zentrum Ostwestfalen-Lippes mit einer bemerkenswerten Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Die historische Altstadt präsentiert sich als geschlossenes Ensemble mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, engen Gassen, idyllischen Höfen und prächtigen Bürgerhäusern, die den einstigen Wohlstand bezeugen. Rund um den Marktplatz verdichten sich die Höhepunkte: die Erlöserkirche mit ihrer klaren spätgotischen Architektur und das klassizistische Rathaus, dessen harmonische Fassadengliederung das Selbstbewusstsein der Stadt im 18. und 19. Jahrhundert widerspiegelt. Hier schlägt bis heute das Herz der Stadt mit Märkten, Festen und kulturellen Veranstaltungen. Das Residenzschloss mit Schlossplatz und Burggraben ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Es wurde im 16. Jahrhundert zu einer imposanten Vierflügelanlage im Stil der Weserrenaissance ausgebaut und später durch barocke Elemente ergänzt. Als einstiger Sitz der Grafen und Fürsten zur Lippe spiegelt es die reiche Geschichte des Fürstentums wider. Heute lädt das Schlossmuseum mit seinen fürstlichen Wohnräumen, kostbaren Möbeln und Porträtsammlungen zu einem eindrucksvollen Rundgang ein, der das höfische Leben vergangener Jahrhunderte lebendig macht. Das klassizistische Rathaus am Marktplatz ergänzt die Pracht des Schlosses durch seine repräsentative Architektur und steht zugleich für die städtische Selbstverwaltung und das bürgerliche Selbstbewusstsein Detmolds. Hoch über der Stadt erhebt sich das Hermannsdenkmal, das größte Denkmal Deutschlands, mit seiner 26 Meter hohen Statue des Cheruskerfürsten Arminius auf einem 27 Meter hohen Sockel. Errichtet im 19. Jahrhundert nach den Plänen von Ernst von Bandel, erinnert es an die legendäre Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr., in der die germanischen Stämme den römischen Legionen eine entscheidende Niederlage zufügten. Mit seiner monumentalen Größe und der einzigartigen Lage im Teutoburger Wald bietet es nicht nur einen grandiosen Blick über die Region, sondern auch ein starkes Symbol für Freiheit und nationale Einheit im 19. Jahrhundert. Neben diesen Hauptsehenswürdigkeiten bietet Detmold eine Vielzahl weiterer kultureller Attraktionen. Das LWL-Freilichtmuseum gehört zu den größten seiner Art in Deutschland und zeigt auf einem weitläufigen Gelände historische Bauernhöfe, Werkstätten, Gärten und Windmühlen aus verschiedenen Regionen Westfalens. Hier wird Geschichte zum Anfassen erlebbar und das Alltagsleben vergangener Jahrhunderte authentisch dargestellt. Das Landestheater Detmold mit seiner imposanten klassizistischen Fassade ist eines der ältesten und größten Reisebühnen Europas und begeistert mit Opern, Schauspiel, Ballett und Konzerten. Auch das Lippische Landesmuseum mit seinen Sammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie und Naturkunde bietet faszinierende Einblicke in die Entwicklung der Region. Wer sich für Musik interessiert, findet in Detmold mit der Hochschule für Musik eine renommierte Ausbildungsstätte, die das kulturelle Leben der Stadt mit Konzerten und Veranstaltungen bereichert. Die Lage im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge verleiht Detmold zudem ein reizvolles landschaftliches Umfeld. Wanderwege, Aussichtspunkte und Naturdenkmäler wie die Externsteine, nur wenige Kilometer entfernt, runden das Bild ab und machen die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für kulturelle und landschaftliche Erkundungen. Detmold vereint auf eindrucksvolle Weise die Atmosphäre einer historischen Residenzstadt mit der Lebendigkeit eines modernen Kulturzentrums. Von den verwinkelten Straßen der Altstadt über das Residenzschloss bis zum Hermannsdenkmal spannt sich ein Bogen, der Geschichte, Architektur und Natur zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis verbindet. (c)WV
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Bad Lippspringe
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Bad Lippspringe
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Bad Lippspringe
Bad Lippspringe, am Rand des Teutoburger Waldes gelegen und von einer einzigartigen Quelllandschaft geprägt, blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich in zahlreichen Bauwerken und Quellen widerspiegelt. Ältestes Wahrzeichen ist die Alte Burg aus dem 14. Jahrhundert, deren Ruinen nahe der Lippequelle liegen. Diese Quelle, Ursprung des Flusses Lippe, ist ein beliebter Anziehungspunkt und erinnert an die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung des Ortes. Ein weiteres architektonisches Kleinod ist das Prinzenpalais, auch Neues Kurhaus genannt, das in den Jahren 1854/55 im Kurpark errichtet wurde. Mit seiner repräsentativen Fassade bildet es ein eindrucksvolles Zeugnis der Kurgeschichte und dient heute als kultureller Mittelpunkt. Der Brunnentempel der Arminiusquelle mit seiner klassizistischen Architektur sowie die Liboriusquelle, die in der historischen Trinkhalle sprudelt, dokumentieren die lange Tradition Bad Lippspringes als Heilbad und bieten Besuchern die Möglichkeit, das heilsame Wasser zu kosten. Zu den sakralen Bauwerken zählt die St. Martinus-Kirche, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reichen und die mit ihrer Ausstattung die religiöse Tradition der Stadt widerspiegelt. Ein weiteres Kulturdenkmal ist der Redinger Hof, ein historisches Fachwerkensemble, das als Museum und Veranstaltungsort Einblicke in die Geschichte und Lebensweise der Region vermittelt. Ergänzt wird das Angebot durch die Friedenskapelle, den Planetenweg und die Salzgrotte, die den Ort um besondere Facetten bereichern. Bad Lippspringe verbindet mit seinen Quellen, historischen Gebäuden und naturnahen Angeboten auf besondere Weise Geschichte, Gesundheit und Erholung. Die reizvolle Umgebung mit den ausgedehnten Wäldern des Teutoburger Waldes lädt zu Spaziergängen und Wanderungen ein und macht die Stadt zu einem lohnenswerten Ziel für Kultur- und Naturfreunde gleichermaßen. (c)WV
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9Paderborn
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9Paderborn
Die traditionsreiche Universitäts- und Domstadt Paderborn im Osten Nordrhein-Westfalens zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten der Region und blickt auf eine mehr als 1200-jährige Historie zurück. Gegründet wurde sie im Zusammenhang mit den Quellflüssen der Pader, die der Stadt ihren Namen gaben und noch heute malerisch durch die Altstadt fließen. Ein Wahrzeichen ist der mächtige Dom, dessen Baugeschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht und der mit seiner romanisch-gotischen Architektur Besucher aus aller Welt anzieht. Direkt angrenzend erhebt sich die karolingische Kaiserpfalz, die einst unter Karl dem Großen entstand und in den 1960er Jahren freigelegt wurde. Das Erzbischöfliche Diözesanmuseum zeigt dort eine einzigartige Sammlung sakraler Kunstwerke, die einen weiten Bogen von der Romanik bis in die Moderne spannen. Die Bartholomäuskapelle, älteste Hallenkirche nördlich der Alpen, sowie die doppeltürmige Abdinghofkirche ergänzen dieses sakrale Erbe eindrucksvoll. Im Herzen der Altstadt steht das prachtvolle Rathaus im Stil der Weserrenaissance, das als Symbol der städtischen Selbstverwaltung über Jahrhunderte hinweg Bedeutung hatte und bis heute zu den schönsten Profanbauten Westfalens zählt. Ein architektonisches Glanzlicht ist die Jesuitenkirche im Barockstil, die zusammen mit den historischen Bürgerhäusern den besonderen Reiz der Altstadt ausmacht. Nördlich der Innenstadt entfaltet sich mit Schloss Neuhaus eine fürstbischöfliche Residenz von europäischem Rang. Das Wasserschloss mit seinen markanten vier Ecktürmen und der großzügige Barockgarten auf über 40 Hektar Parkfläche bilden ein Ensemble, das Architektur, Gartenkunst und Kultur in einzigartiger Weise verbindet. Auch Schloss Wewer, im 13. Jahrhundert als Wasserburg angelegt, bereichert die Vielfalt der historischen Anlagen im Stadtgebiet. Neben der reichen Geschichte ist Paderborn auch ein Zentrum technologischer Innovation. Mit dem Wirken des Unternehmers und Computer-Pioniers Heinz Nixdorf hat die Stadt ihren Platz auf der Landkarte der Informationstechnologie gefunden. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum, hervorgegangen aus dem Siemens-Nixdorf-Computer-Centrum, ist heute das größte Computermuseum der Welt und bietet eine faszinierende Zeitreise von den Anfängen der Informationsverarbeitung bis in die digitale Gegenwart. Paderborn vereint auf beeindruckende Weise Geschichte, Kultur und Fortschritt, vom mittelalterlichen Stadtkern über die Residenzen des Fürstbistums bis hin zu den Errungenschaften der modernen Technologie, und ist damit ein facettenreiches Ziel für Geschichtsinteressierte, Kulturfreunde und Technikbegeisterte gleichermaßen. (c)WV
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Delbrück
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Delbrück
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Delbrück
Delbrück, die zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn, verbindet den Charme einer historisch gewachsenen Stadt mit der Vielfalt kultureller und naturbezogener Sehenswürdigkeiten. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, Fachwerkhäusern und dem lebendigen Kirchplatz bildet das Zentrum und vermittelt ein authentisches Bild westfälischer Stadtgeschichte. Ein besonderes Erlebnis bietet Das gastliche Dorf in Sudhagen, ein Ensemble originalgetreu restaurierter Bauernhöfe aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Hier wird ländliches Leben vergangener Jahrhunderte erfahrbar und durch kulturelle Veranstaltungen lebendig gehalten. Sakrale Höhepunkte sind die Kirchen St. Johann Baptist und St. Landolinus. St. Johann Baptist mit ihrem markanten schiefergedeckten Turm zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und beherbergt wertvolle Kunstwerke und liturgische Schätze. St. Landolinus, eine der ältesten Tochterkirchen des Paderborner Doms, beeindruckt durch ihre geschichtsträchtige Architektur und ihre spirituelle Bedeutung, die bis in frühmittelalterliche Zeiten reicht. Mit dem Alten Speicher, einem markanten Fachwerkbau, der einst zur Vorratshaltung diente, ist ein weiteres Denkmal bäuerlicher Kultur und städtischer Entwicklung erhalten geblieben. Historisch besonders bedeutend ist das Römerlager Anreppen, das um das Jahr 4 n. Chr. errichtet wurde. Als größtes Legionslager entlang der Lippe bot es rund 5.000 Soldaten und Hilfstruppen Platz. Archäologische Grabungen brachten Spuren monumentaler Bauwerke wie des Praetoriums ans Licht, das als größtes seiner Art an der Lippe gilt. Heute vermittelt die Stätte anschaulich die Präsenz römischer Macht in dieser Region und ist ein faszinierendes Ziel für Geschichtsinteressierte. Naturfreunde finden im Steinhorster Becken ein wertvolles Schutzgebiet, in dem seltene Vogelarten und vielfältige Lebensräume beobachtet werden können. Aussichtstürme eröffnen eindrucksvolle Blicke über die Wasserflächen, Wiesen und Feuchtgebiete, die für die Region von großer ökologischer Bedeutung sind. So vereint Delbrück Geschichte, Kultur und Natur in einer ausgewogenen Mischung, die den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadt Delbrück - Marktstr. 6 - 33129 Delbrück - Tel. 05250 996-112
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Lippstadt
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Lippstadt
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Lippstadt
Die traditionsreiche Stadt Lippstadt in der Soester Börde verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Architektur mit lebendiger Stadtkultur und präsentiert sich als wahres Kleinod westfälischer Baukunst. Die historische Altstadt, geprägt von romantischen Plätzen, verwinkelten Gassen und reich verzierten Fachwerkhäusern, entführt Besucher in die Blütezeit der Stadt im Mittelalter. Das prachtvolle Rathaus mit seiner markanten Fassade gilt als ein eindrucksvolles Beispiel westfälischer Baukunst und unterstreicht den einstigen Wohlstand der Handelsstadt. Die Marienkirche, das Wahrzeichen Lippstadts, beeindruckt mit ihrem gotischen Chor aus dem 15. Jahrhundert, kunstvollen Deckenmalereien und einem filigran gearbeiteten Sakramentshäuschen, das die religiöse Kunstfertigkeit dieser Epoche eindrucksvoll widerspiegelt. Zahlreiche adelige Residenzen zeugen von der Bedeutung der Stadt in früheren Jahrhunderten. Das Wasserschloss Overhagen, malerisch auf zwei Inseln erbaut, vermittelt ein Bild von der repräsentativen Lebensweise des Landadels. Ebenso fasziniert das barocke Schloss Schwarzenraben in Bökenförde mit seiner eleganten Architektur und seiner Geschichte als adelige Residenz. Schloss Hellinghausen und Schloss Herringhausen, beide inmitten idyllischer Parklandschaften gelegen, ergänzen das Ensemble prachtvoller Adelssitze, die die reiche Geschichte der Region widerspiegeln. Ein besonderes Zeugnis bürgerlicher Handwerkskultur ist das historische Metzgeramtshaus, das mit seiner Fachwerkarchitektur und seinen überlieferten Inschriften an das florierende Handwerk der Stadt erinnert. Technikhistorisch bedeutsam ist der imposante Wasserturm, der 1901 in Betrieb genommen wurde. Mit seiner markanten Höhe ist er bis heute ein stadtbildprägendes Wahrzeichen, das durch seine Umgestaltung zu einem Lichtkunstobjekt einen neuen, modernen Akzent erhalten hat. Lippstadt ist somit ein faszinierendes Reiseziel, das sakrale Baukunst, mittelalterliche Stadtgeschichte, adelige Residenzen und technische Denkmale zu einem harmonischen Ganzen vereint und Besucher auf eine Reise durch Jahrhunderte westfälischer Geschichte entführt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippstadt - Lippstadt Marketing, Lange Str. 14, 59555 Lippstadt, Tel. +49(0)2941-58515
Hellweg Touristik e.V., Stadtpalais - Lange Str. 15, 59555 Lippstadt, Tel. +49(0)2941-9794-0
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Hansestadt Soest
Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Hansestadt Soest
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Die Hansestadt Soest in der Region Westfalen zählt zu den geschichtlich bedeutendsten Städten des Mittelalters und bewahrt bis heute ein nahezu einzigartiges Stadtbild, das ihre bewegte Vergangenheit eindrucksvoll widerspiegelt. Die historische Altstadt, die auf einem weitgehend unveränderten mittelalterlichen Grundriss basiert, ist von malerischen Gassen und zahlreichen Fachwerkbauten geprägt, die in harmonischem Wechsel mit den imposanten Bauwerken aus dem typischen Soester Grünsandstein stehen und der Stadt ihr unverwechselbares, über Jahrhunderte geprägtes Erscheinungsbild verleihen. Die großen Sakralbauten dokumentieren die einstige Bedeutung Soests als geistliches Zentrum Westfalens. Allen voran erhebt sich das St.-Patrokli-Münster mit seinem mächtigen romanischen Turm, das zu den herausragenden Bauwerken ottonischer Architektur zählt und einst als Bischofskirche diente. St. Petri, die älteste Kirchengründung der Stadt, verweist mit ihrer schlichten romanischen Bauweise und den massiven Mauern auf die frühe Phase der Christianisierung in dieser Region. Die gotische St.-Maria-zur-Wiese-Kirche gilt als eines der vollkommensten Beispiele westfälischer Hallenkirchen und beeindruckt mit weitläufigem Innenraum, filigranen Maßwerkfenstern und einer meisterhaft gestalteten Lichtführung. St. Maria zur Höhe, eine eher schlichte, aber kunsthistorisch bedeutende Kirche, birgt einzigartige mittelalterliche Malereien, darunter das berühmte Scheibenkreuz, das zu den wichtigsten Werken romanischer Wandmalerei in Deutschland gehört. Die einst mächtige Stadtbefestigung ist heute nur noch in Teilen erhalten, doch das Osthofentor, eines der wenigen noch vollständig stehenden Stadttore, vermittelt mit seinen massiven Mauern und dem markanten Turm eindrucksvoll die Wehrhaftigkeit der Hansestadt, die im Mittelalter zu den bedeutendsten Handelszentren Westfalens zählte. Das historische Rathaus, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, zeugt von der großen politischen und wirtschaftlichen Bedeutung Soests im Hansebund und war über Jahrhunderte das Machtzentrum der Stadt. Auch weltliche Bauten wie das Pilgrimhaus, das älteste Gasthaus Westfalens aus dem Jahr 1304, sind architektonische Zeugnisse einer reichen städtischen Baukultur und spiegeln die traditionsreiche Vergangenheit wider. Die Vielzahl hervorragend erhaltener Bauwerke, ihre kunsthistorische Bedeutung und die stimmungsvolle Altstadt machen Soest zu einem außergewöhnlichen Beispiel mittelalterlicher Stadtbaukunst, das bis heute als lebendiges Geschichtsdokument die Entwicklung von einer frühen Siedlung zu einer einflussreichen Hansestadt und schließlich zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum Westfalens anschaulich nachvollziehbar werden lässt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourist Information Soest - Teichsmühlengasse 3, 59494 Soest - Tel. 02921-66350050
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Möhnesee
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Der Möhnesee am Nordwestrand des Naturparks Arnsberger Wald gilt als eines der bedeutendsten Natur- und Kulturdenkmale im Kreis Soest und verbindet eindrucksvoll technische Ingenieurskunst mit landschaftlicher Schönheit. Die mächtige, sanft bogenförmige Gewichtsstaumauer, errichtet aus Bruchsteinen, zieht sich über eine Länge von 650 Metern und erreicht eine Höhe von bis zu 40 Metern. Mit einem Fassungsvermögen von 134,5 Millionen Kubikmetern Wasser ist sie ein technisches Meisterwerk des frühen 20. Jahrhunderts und spielt eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung und Regulierung der Ruhr. Der Möhnesee selbst, eine der größten Talsperren Nordrhein-Westfalens, ist nicht nur ein zentrales Trinkwasserreservoir, sondern auch ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet. Die sanften Hügel des Arnsberger Waldes spiegeln sich in seinem klaren Wasser, und malerische Gehöfte, traditionelle Fachwerkbauten und historische Mühlen entlang seiner Ufer verleihen der Region ein unverwechselbares Flair. Ein kulturhistorisches Highlight ist die Drüggelter Kapelle, deren Ursprung bis ins Mittelalter zurückreicht. Mit ihrem einzigartigen zwölfeckigen Grundriss und ihren romanischen Kapitellen gilt sie als eines der rätselhaftesten und bedeutendsten sakralen Bauwerke Westfalens. Ihr Standort am Ufer des Sees macht sie zu einem beliebten Ziel für Kunst- und Geschichtsinteressierte. Die 15 Ortschaften der Großgemeinde Möhnesee erzählen mit ihren Kirchen, alten Hofanlagen und liebevoll erhaltenen Dorfkernen Geschichten aus verschiedenen Stilepochen und spiegeln die jahrhundertealte Besiedlung der Region wider. Galerien und kleine Kunstwerkstätten in den umliegenden Dörfern lassen Besucher zudem in die lebendige Kunst- und Handwerkstradition eintauchen. Der Möhnesee bietet somit eine gelungene Verbindung aus Naturerlebnis, technischer Ingenieurskunst und reichem kulturellem Erbe und lädt zu einer Reise durch Geschichte und Landschaft im Herzen Westfalens ein. (c)WV
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Schwerte
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Schwerte
Schwerte, idyllisch im landschaftlich reizvollen Ruhrtall gelegen, begeistert durch seine historische Tiefe und eine Vielzahl markanter Sehenswürdigkeiten, die den besonderen Charakter dieser traditionsreichen Stadt ausmachen. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern lädt zu einem atmosphärischen Spaziergang ein und vermittelt eindrucksvoll, wie sehr die Stadt vom mittelalterlichen Erbe geprägt wurde. Zu den charmanten Gebäuden zählt auch die älteste Apotheke der Stadt, die mit ihrer authentischen Fassade ein Stück Alltagsgeschichte bewahrt. Das Alte Rathaus mit seiner spätgotischen Architektur und der charakteristischen offenen Laubenhalle ist ein kultureller Mittelpunkt Schwertes. Im Ruhrtalmuseum, das hier beheimatet ist, erhalten Besucher einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Stadt und des gesamten Ruhrtals, dessen Geschichte eng mit Handel, Handwerk und Industrialisierung verbunden ist. Nur wenige Schritte weiter erhebt sich die St.-Viktor-Kirche, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Sie beeindruckt mit kunstvollen Fenstern, bedeutenden liturgischen Objekten und einer außergewöhnlichen Sammlung von Kunstschätzen, die Zeugnis einer jahrhundertealten Glaubens- und Baugeschichte ablegen. Ergänzt wird die Liste bedeutender Bauwerke durch Haus Villigst, einen ehemaligen Adelssitz mit weitläufigem Park, der heute als modernes Bildungs- und Tagungszentrum genutzt wird und Besucher mit seiner eleganten Architektur empfängt. Ebenso bemerkenswert ist Haus Ruhr, ein im Jahr 1455 errichteter Gutshof, der zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Region gehört und den Charakter früher ländlicher Baukultur eindrucksvoll widerspiegelt. Schwerte ist zudem ein wichtiger Standort der Route der Industriekultur. Der Bahnhof, das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk sowie technische Relikte wie das Pumpwerk Westhofen oder der imposante Hochdruck-Kugelgasbehälter erzählen von der industriellen Blütezeit. Die Ruhrflutbrücke Wandhofen und die historische Rohrmeisterei erweitern dieses Bild und machen die industrielle Vergangenheit im Stadtbild sichtbar. Ein besonderes Kleinod stellt die Schwerter Senfmühle dar, eine der letzten aktiv betriebenen Senfmühlen Deutschlands, in der bis heute traditionell auf historischen Mühlsteinen produziert wird. Im Turmmuseum der Marienkirche wird die kulturelle und kirchliche Geschichte der Stadt eindrucksvoll vertieft und rundet das vielfältige Angebot ab. Schwerte vereint damit Natur, Geschichte und Industriekultur zu einem bemerkenswerten Gesamterlebnis, das Besucher mit seiner Vielfalt und seinem lebendigen historischen Erbe begeistert. (c)WV
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und 65 Burgen und Schlösser zwischen Ruhr und Lippe
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Reiseführer Deutsche Alleenstraße Tour 9 - Dortmund
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Dortmund, eine der bedeutendsten Metropolen des Ruhrgebiets, verbindet auf beeindruckende Weise mittelalterliche Wurzeln, industrielle Tradition und eine lebendige Moderne. Die Reinoldikirche, älteste erhaltene Kirche im Stadtkern und dem heiligen Reinoldus gewidmet, erhebt sich als markantes Wahrzeichen und vermittelt mit ihrem Turm und dem eindrucksvollen Innenraum die kraftvolle Ausstrahlung gotischer Baukunst. Ganz in der Nähe begeistert die Marienkirche als spätromanisch-gotisches Juwel aus dem 12. Jahrhundert, das mit dem berühmten Marienaltar von Conrad von Soest zu einem der bedeutendsten sakralen Kunstwerke der Region zählt. Die Petri-Kirche ergänzt dieses Ensemble als eindrucksvolle gotische Hallenkirche, deren wertvoller Goldaltar Besucher seit Jahrhunderten fasziniert. Ein besonderes historisches Highlight ist die Ruine Hohensyburg, hoch über dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne gelegen. Sie bietet nicht nur eindrucksvolle Relikte mittelalterlicher Befestigungen, sondern auch eine imposante Aussicht auf das umliegende Syburger Bergland. Unweit davon erheben sich der Kaiser-Wilhelm-Turm und der Vincke-Turm, zwei markante Denkmäler des 19. Jahrhunderts, die an nationale Erinnerungskultur und bedeutende Persönlichkeiten westfälischer Geschichte erinnern. Weiter südlich beeindruckt St. Peter in Syburg als eine der ältesten Kirchen Westfalens mit romanischer Architektur und ruhiger Ausstrahlung. In den nördlicheren Stadtteilen Dortmunds reihen sich eindrucksvolle Wasserschlösser und Herrensitze aneinander: Schloss Bodelschwingh zählt zu den schönsten erhaltenen Wasserschlössern Westfalens und verzaubert mit seiner malerischen Gräfte und der historisch gewachsenen Parklandschaft. Das Wasserschloss Rodenberg, das heute von modernisierten Strukturen umgeben ist, vermittelt dennoch eindrucksvoll die Atmosphäre einer früheren Adelsresidenz. Haus Dellwig, ein typisches westfälisches Herrenhaus mit Vorburg, und das barocke Haus Westhusen vervollständigen das Bild aristokratischer Kulturgeschichte in Dortmund. Ergänzt wird dieses historische Panorama durch Orte industrieller Erinnerung und moderner Kultur, die Dortmunds Wandel zur vielseitigen Großstadt sichtbar machen. So verbinden sich in dieser lebendigen Metropole Vergangenheit und Gegenwart zu einem inspirierenden Gesamterlebnis, das Besucher motiviert, Dortmunds facettenreiche Geschichte, seine sakralen Schätze und seine einzigartigen Bauwerke Schritt für Schritt zu entdecken. (c)WV
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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